Diplomarbeit, 2005
92 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
2. Darstellung und Zusammenführung der Bezugsobjekte
2.1 Digitale Güter
2.1.1 Begriff des digitalen Gutes
2.1.2 Eigenschaften digitaler Güter
2.1.3 Branchenkonvergenz und E-Business
2.1.4 Effekte der Internetökonomie
2.2 Target Costing
2.3 Vorbetrachtungen zum Target Costing für digitale Güter
3. Ausgewählte Methoden, Instrumente und Lösungsansätze des Target Costing für digitale Güter
3.1 Zielkostenermittlung für digitale Güter
3.1.1 Erhebung von Zahlungsbereitschaften und Nutzerpräferenzen
3.1.2 Differenzierung von Zielpreisen
3.1.3 Zielkostenermittlung bei indirekten Erlösmodellen
3.1.4 Kostenschätzverfahren aus der Softwareentwicklung
3.2 Zielkostenspaltung und Zielkostenerreichung für digitale Güter
3.2.1 Quality Function Deployment
3.2.2 Prozesskostenrechnung
3.2.3 Product Life Cycle Costing
4. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, inwiefern Target Costing einen zweckmäßigen Ansatz für die markt- und kostenorientierte Entwicklung digitaler Güter darstellt. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Instrumentarium an die besonderen Spezifika der Internetökonomie angepasst werden kann und welche Methoden zur Unterstützung besonders geeignet sind.
3.1.2 Differenzierung von Zielpreisen
Als eine mögliche Strategie zur Bewältigung erhöhter Profitabilitätsanforderungen des Marktes und zum Abschöpfen breiterer Marktsegmente kann eine differenzierte Preisgestaltung beim Target Costing angesehen werden. Dabei bieten sich digitale Güter für eine Preisdifferenzierung aus drei Gründen an: zum ersten auf Grund des individuelle Nutzens der Güter, der einer schnellen Änderung unterworfen sein kann und es beispielsweise ermöglicht, dass ältere Informationen durch Konsumenten günstiger erworben können als aktuelle Informationen. Zum zweiten ermöglicht die Digitalität den Einsatz ausgereifter Zahlungssysteme, durch welche auch eine Abrechnung komplizierter Tarifstrukturen möglich ist. Der dritte Grund ist der hohe Fixkostenanteil und die damit einher gehenden gegen Null tendierenden Grenzkosten digitaler Güter. Sind digitale Güter einmal entwickelt worden, macht es nur marginale Unterschiede, in welcher quantitativen Dimension sie vervielfältigt werden. Für eine Preisdifferenzierung bieten sich dabei die in Abb. 5 dargestellten Möglichkeiten an.
Eine Unterscheidung kann dabei danach vorgenommen werden, ob der Anbieter die Nutzer in verschiedene Gruppen aufteilt und ihnen unterschiedliche Preise anbietet (Preisdifferenzierung ohne Selbstselektion) – oder ob er das Gut in unterschiedlichen Varianten anbietet und sich die Nutzer die für sie geeignetste Variante selbst auswählen können (Preisdifferenzierung mit Selbstselektion).
1. Einleitung: Einführung in die Problematik des Zusammenwachsens der IT-, Medien- und Telekommunikationsmärkte sowie Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Anwendung von Target Costing auf digitale Güter.
2. Darstellung und Zusammenführung der Bezugsobjekte: Definition digitaler Güter und ihrer Eigenschaften sowie eine theoretische Einordnung des Target Costing Konzepts.
3. Ausgewählte Methoden, Instrumente und Lösungsansätze des Target Costing für digitale Güter: Detaillierte Untersuchung von Verfahren zur Zielkostenermittlung, Zielkostenspaltung und Erreichung unter Einbezug von Beispielen aus dem Internet-Banking.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Würdigung der Ergebnisse und Fazit zur Eignung des Target Costing für digitale Güter sowie Ausblick auf weiterführende Forschungsbedarfe.
Target Costing, Digitale Güter, Internetökonomie, Preisdifferenzierung, Prozesskostenrechnung, Quality Function Deployment, Softwareentwicklung, Kostenschätzverfahren, Conjoint-Analyse, Internet-Banking, Fixkostenmanagement, Zielkostenmanagement, Produktlebenszyklus, E-Business, Marktorientierung.
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Target Costing als Instrument des Controllings zur marktgerechten Gestaltung und Entwicklung digitaler Güter.
Die zentralen Themen sind das Target Costing, digitale Güter, die Mechanismen der Internetökonomie sowie verschiedene Methoden zur Kostenplanung, -steuerung und Zielpreisfindung.
Das Ziel ist es, die Anwendbarkeit von Target Costing auf digitale Güter zu prüfen, Problemstellungen aufzuzeigen und geeignete Instrumente zur Unterstützung der Zielkostenerreichung zu identifizieren.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse unter Berücksichtigung bestehender Literatur, ergänzt durch methodische Ansätze und Anwendungsbeispiele aus dem Internet-Banking.
Im Hauptteil werden Methoden wie die Conjoint-Analyse, Preisdifferenzierung, Kostenschätzverfahren (z.B. CoCoMo), QFD und die Prozesskostenrechnung im Kontext digitaler Güter detailliert analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Target Costing, Digitale Güter, Prozesskostenrechnung, Quality Function Deployment und Internetökonomie maßgeblich charakterisiert.
Da digitale Güter oft immateriell sind und keine physischen Komponenten besitzen, fungieren Geschäftsprozesse als Ersatz für die Komponentenmethode, was die Prozesskostenrechnung unverzichtbar für das Gemeinkostenmanagement macht.
Das "House of Quality" dient als zentrale Matrix zur Verknüpfung von Kundenanforderungen mit technischen Lösungsansätzen und unterstützt so die Zielkostenspaltung.
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