Diplomarbeit, 2005
47 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
2 Darstellung des internationalen Beschaffungsprozesses bei Handelsmarken bei der METRO GROUP BUYING GmbH
2.1 Unternehmensporträt METRO GROUP
2.1.1 METRO AG
2.1.2 METRO GROUP BUYING GmbH
2.2 Phasen des internationalen Beschaffungsprozesses bei Handelsmarken
2.2.1 Beschaffungsvorbereitung
2.2.2 Beschaffungsanbahnung
2.2.3 Beschaffungsabschluss
2.2.4 Beschaffungsrealisation
3 Prozessprobleme und Problembewältigung
3.1 Vorgehensweise
3.2 Durchführung der Problemanalyse
3.2.1 Beschaffung, Aufbereitung und Konstanz von Objekt- und Modalitätsanforderungen
3.2.2 Schaffung eines länderübergreifenden Lieferanten – Informationspool für Handelsmarkenlieferanten
3.2.3 Standardisierung der Lieferantenauswahl bei Handelsmarken
3.2.4 Interner und externer Kommunikationsfluss in der Beschaffungsrealisation
3.3 Zusammenfassung zentraler Ergebnisse
4 Schluss
Die Arbeit analysiert die Prozessprobleme im internationalen Beschaffungsprozess von Handelsmarken bei der METRO GROUP BUYING GmbH und entwickelt praxisnahe Lösungsansätze zur Effizienz- und Qualitätssteigerung.
3.2.1 Beschaffung, Aufbereitung und Konstanz von Objekt- und Modalitätsanforderungen
Bei der Ausschreibung von international zu vermarktenden Handelsmarken durch die MGB, liegt ein Problem in der Beschaffung und der Zuverlässigkeit von Informationen über die Objekt- und Modalitätsanforderungen, die das zu beschaffende Produkt charakterisieren sollen.
Soll ein Produkt für den Verkauf im Preiseinstiegsbereich beschafft werden, gibt die Eigenmarkenstrategie die Leistungsanforderungen für das Produkt vor. In dieser Strategie ist verankert, dass das entsprechende Produkt des Discounts im Land als Referenzprodukt herangezogen werden soll. In Deutschland stellt das Sortiment von Aldi die Basis, auf welcher die Qualitätssicherung ein Anforderungsprofil erstellt. D.h., dass das Qualitätsprofil der METRO Handelsmarke im Preiseinstieg die gleichen Leistungsmerkmale wie das Produkt bei ALDI aufweist.
International gilt die gleiche Strategie, nur ist meist nicht eindeutig festgelegt, welcher Wettbewerber in den Ländern als Benchmark zu Grunde gelegt wird. Die Qualitätssicherung der ausländischen Anschlussgesellschaften wird aufgefordert das in Deutschland erstellte Qualitätsprofil auf lokale Marktgegebenheiten zu prüfen.
1 Einführung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung des Global Sourcing und definiert den Untersuchungsgegenstand der Arbeit im Kontext der METRO GROUP BUYING GmbH.
2 Darstellung des internationalen Beschaffungsprozesses bei Handelsmarken bei der METRO GROUP BUYING GmbH: Dieses Kapitel stellt das Unternehmensporträt der METRO GROUP dar und beschreibt die vier Phasen des Beschaffungsprozesses basierend auf dem Modell von Piontek.
3 Prozessprobleme und Problembewältigung: Die Analyse deckt Schwachstellen in den Prozessen der Bedarfsermittlung, Lieferantenauswahl und Kommunikation auf und schlägt Optimierungsmaßnahmen vor.
4 Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Prozessüberprüfungen und der Implementierung neuer Instrumente zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Global Sourcing, METRO GROUP BUYING GmbH, Beschaffungsprozess, Handelsmarken, Lieferantenauswahl, Bedarfsanforderungspool, Qualitätssicherung, Beschaffungsrealisation, Kommunikationsfluss, Scoring-Modell, Beschaffungsmarketing, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, Internationale Beschaffung, Preisverhandlung
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Optimierung der Beschaffungsprozesse von Handelsmarken bei der METRO GROUP BUYING GmbH vor dem Hintergrund globaler Anforderungen.
Die Arbeit untersucht die Phasen der Beschaffungsvorbereitung, -anbahnung, -abschluss und -realisation hinsichtlich ihrer Effizienz und Fehleranfälligkeit.
Ziel ist es, praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln, um durch Prozessanpassungen eine höhere Effizienz und Qualität im internationalen Beschaffungsmanagement zu erreichen.
Es wird eine praxisorientierte Problemanalyse angewendet, bei der theoretische Beschaffungsmodelle (u.a. von Piontek und Koppelmann) auf die realen Prozesse der MGB angewendet und kritisch hinterfragt werden.
Der Hauptteil befasst sich insbesondere mit der Konstanz von Produktanforderungen, der Standardisierung der Lieferantenauswahl durch Scorings und der Optimierung der internen und externen Kommunikationswege.
Zentrale Begriffe sind Global Sourcing, Handelsmarkenstrategie, Lieferanten-Informationspool, GNX-Tool, Qualitätssicherung und Prozessstabilität.
Aufgrund der hohen Anzahl internationaler Standorte ist eine einheitliche, objektive Auswahl entscheidend, um Synergien zu nutzen und die Abhängigkeit von lokalen, teilweise unzureichend informierten Lieferanten zu minimieren.
Das Modell ermöglicht eine systematische, gewichtete Bewertung der Lieferanten, die über rein preisbasierte Entscheidungen hinausgeht und somit langfristig stabilere Geschäftsbeziehungen fördert.
Die Arbeit identifiziert die aktuelle Kommunikation als fehleranfällig und zeitaufwendig; eine Vereinheitlichung durch Anforderungskataloge soll die Anlistungsprozesse in den jeweiligen Ländern beschleunigen und „Out of Stock“-Situationen verhindern.
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