Diplomarbeit, 2006
115 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse von Artikeln zur Gesundheitsreform 2003 in der Tagespresse. Ziel ist es, den gesundheitspolitischen Diskurs in den Medien zu untersuchen und die darin enthaltenen Machtstrukturen und Diskursebenen aufzudecken.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema abgrenzt, die Ziele der Arbeit erläutert und den Aufbau der Arbeit darlegt. Im zweiten Teil der Arbeit wird das Themenfeld der Gesundheitspolitik umfassend beleuchtet. Es werden die Ziele und Dimensionen der Gesundheitspolitik, die Ebenen der Entscheidungsfindung, die Soziale Sicherung und die Interventionsformen der Gesundheitspolitik behandelt. Zudem wird das deutsche Gesundheitssystem mit seinen Akteuren und Organisationsstrukturen erläutert. Im Anschluss werden die Probleme und Interventionen der Gesundheitspolitik in Deutschland, der Wandel in der Gesundheitspolitik und die Gesundheitsreform 2003 beleuchtet.
Im dritten Teil der Arbeit werden die methodischen Grundlagen der Analyse dargelegt. Es werden die Literaturrecherche, die Wissenssoziologie und die Diskursforschung erläutert. Die Autorin beschreibt die verschiedenen Ansätze der Diskursforschung, insbesondere die Diskurstheorie von Michel Foucault, und erläutert die Stufen des Forschungsprozesses, die für die Analyse des gesundheitspolitischen Diskurses angewandt werden.
Der vierte Teil der Arbeit widmet sich der Analyse des gesundheitspolitischen Diskurses in der Tagespresse. Es werden die Datenauswahl, der Datenkorpus, die Auswahl der Daten zur Feinanalyse und die Feinanalyse und interpretative Analyse behandelt. Die Autorin analysiert den Diskurs anhand von fünf Themenfeldern: Definitions- und Handlungsmacht, Systeme Sozialer Sicherung im Neoliberalismus, Lenkung und Kontrolle der Gesundheitsversorgung, Armut und Normalität sowie Umbau des Sozialstaates.
Gesundheitspolitik, Diskursanalyse, Tagespresse, Gesundheitsreform 2003, Soziale Sicherung, Neoliberalismus, Machtstrukturen, Diskursebenen, Armut, Normalität, Umbau des Sozialstaates.
Der Kern der Analyse ist die deutsche Gesundheitsreform von 2003 und deren mediale Diskussion in der Tagespresse des Jahres 2004.
Die Arbeit basiert auf der Wissenssoziologischen Diskursanalyse nach Reiner Keller, der Diskurstheorie von Michel Foucault und der Kollektivsymbolik nach Jürgen Link.
Die Untersuchung umfasst die Ebenen der Ethik, Wirtschaft, Politik und des Gesellschaftssystems.
Die Ergebnisse zeigen Machtstrukturen, Lücken im öffentlichen Diskurs sowie Strategien der Aus- und Abgrenzung von Themen und Berufsgruppen auf.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Systemen der sozialen Sicherung im Kontext des Neoliberalismus und dem Umbau des Sozialstaates.
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