Diplomarbeit, 2005
76 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Marktöffnung im Postsektor anhand eines internationalen Vergleichs. Ziel ist es, die Entstehung und Charakteristika monopolistischer Bottlenecks im Postsektor zu analysieren und verschiedene Ansätze der Marktöffnung zu bewerten.
Kapitel 1 führt in das Thema ein und erläutert die Relevanz der Marktöffnung im Postsektor. Kapitel 2 behandelt die Theorie monopolistischer Bottlenecks und ihre Anwendung im Postsektor. Kapitel 3 analysiert die Wertschöpfungskette und Kostenstrukturen bei der Leistungserstellung der Post. Kapitel 4 identifiziert die Bottlenecks im Postsektor und analysiert die Problematik der vertikalen Integration. Kapitel 5 untersucht verschiedene Ansätze der Marktöffnung anhand von Beispielen aus Neuseeland und den USA. Kapitel 6 beleuchtet die aktuelle Situation des deutschen Postmarktes und diskutiert mögliche Szenarien der vollständigen Marktöffnung.
Die Diplomarbeit konzentriert sich auf die Themen Marktöffnung, Postsektor, monopolistische Bottlenecks, Regulierung, Wettbewerb, Preisgestaltung, Neuseeland, USA, Deutschland.
Bottlenecks sind Bereiche der Wertschöpfungskette (oft die Zustellung), die aufgrund hoher Fixkosten nicht effizient dupliziert werden können und so den Wettbewerb behindern.
Neuseeland gilt als Vorreiter. Dort wurde das Postmonopol vollständig aufgehoben, die Post privatisiert und ein System der "Light Handed Regulation" eingeführt.
Worksharing erlaubt privaten Firmen, Teilleistungen wie Vorsortierung oder Transport zu übernehmen, wofür sie Rabatte auf die Portogebühren der staatlichen Post (USPS) erhalten.
Die für 2003 geplante Öffnung wurde auf 2007 verschoben, offiziell um asymmetrische Marktzugänge im Vergleich zu anderen EU-Ländern zu vermeiden.
Theoretisch führt Wettbewerb zu niedrigeren Preisen und besserer Qualität, jedoch müssen Regulierungsbehörden sicherstellen, dass der Universaldienst flächendeckend erhalten bleibt.
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