Doktorarbeit / Dissertation, 2000
208 Seiten, Note: sehr gut
Die Dissertation widmet sich der Veranschaulichung der Marxschen Entfremdungstheorie anhand empirischer Beispiele. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Aspekte der Marxschen Konzeption, darunter Nichtentfremdung, Entfremdung und Emanzipation. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Untersuchungen zur Situation von Kleinbürgerinnen und Proletarierinnen im deutschen Kaiserreich um 1900.
Die Dissertation konzentriert sich auf die Marxsche Entfremdungstheorie, die Situation von Kleinbürgerinnen und Proletarierinnen im deutschen Kaiserreich um 1900, die Arbeitsbedingungen von Frauen und die gesellschaftliche Entwicklung dieser Arbeitsformen. Die Arbeit behandelt Themen wie die Bedürfnisbefriedigung, das Verhältnis von Individuum, Gesellschaft und Natur und die Emanzipation von Frauen im Kontext der Entfremdungstheorie. Weitere wichtige Begriffe sind: Frauenbewegung, Bürgertum, Proletariat, Hausarbeit, Lohnarbeit, Sozialisation und Repräsentation.
Die Theorie beschreibt den Verlust der Selbstbestimmung des Arbeiters über seine Tätigkeit und das Produkt seiner Arbeit in der bürgerlichen Gesellschaft.
Während proletarische Frauen oft in Fabriken (z. B. Textilindustrie) Lohnarbeit leisteten, war die Arbeit kleinbürgerlicher Frauen stärker durch Repräsentation, Hausarbeit und bürgerliche Sozialisation geprägt.
Nichtentfremdung dient als theoretischer Gegenpol und beschreibt einen Zustand, in dem Arbeit Ausdruck menschlicher Bedürfnisse und individueller Entwicklung ist.
Sie stehen für die bürgerliche (Bäumer) und die proletarische (Zetkin) Frauenbewegung und ihre jeweiligen Ansätze zur Emanzipation und Verbesserung der Frauenarbeit.
Die Arbeit untersucht, wie soziale Bedingungen und Arbeitsverhältnisse die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt und zu sich selbst deformieren oder fördern.
Lohnarbeit war oft eine existenzielle Notwendigkeit, führte aber unter kapitalistischen Bedingungen zu einer extremen Form der Entfremdung, die auch das Familienleben beeinflusste.
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