Examensarbeit, 2005
134 Seiten, Note: 1,7
1. LEHMPUTZ
1.1 Allgemeine Zusammenhänge und Eigenschaften
1.1.1 Zur allgemeinen Beschreibung und Zusammensetzung früher und heute
1.1.2 Zu den Besonderheiten durch Zusatzmittel und Zuschlagstoffe
1.1.2.1 Zu den Zuschlagstoffen
1.1.2.2 Zu den Zusatzmitteln
1.1.3 Physikalische und chemische Eigenschaften eines Lehmputzes
1.1.3.1 zur chemischen Beschaffenheit der Grundbestandteile eines Lehmputzes
1.1.3.2 Zum Trockenschwund
1.1.3.3 Zur Abriebfestigkeit
1.1.3.4 Zur Druckfestigkeit
1.1.3.5 Zur Biegezugfestigkeit
1.1.3.6 Zur Diffusion von Luftfeuchtigkeit / Raumklima
1.1.3.7 Zum Brandverhalten
1.1.4 Konstruktive Schlussfolgerung aus den Eigenschaften
1.1.4.1 Plastisches Gestalten mit Lehmputz
1.1.4.2 Kantenschutz
1.2 Unterscheidung der Lehmputzarten
1.2.1 Unterscheidung der Lehmputzarten nach der Rohdichte
1.2.2 Unterscheidung nach Zuschlagstoffen früher und heute
1.2.3 Eingruppierung des Lehmputzes nach der Verarbeitungsweise früher und heute
1.2.4 Eingruppierung des Lehmputzes nach dem Bearbeitungsverfahrer früher und heute
1.2.5 Eingruppierung des Lehmputzes nach der Anwendung
1.2.5.1 Zu Lehmaußenputz
1.2.5.2 Zu Lehminnenputz
1.3 Vorbehandlung der zu verputzenden Lehmoberflächen
1.3.1 Zu den Voraussetzungen
1.3.2 Vorbehandlung von konstruktiven Lehmuntergründen
1.3.3 Allgemeine Regeln zum Aufbringen des Putzes auf Lehmwände
1.3.3.1 Zur Armierung
1.3.3.2 Praxisbewährte Putzaufbauten im Neubau
1.4 Lehmputz auf Trägerschicht in Abhängigkeit von der Schichtdicke
1.4.1 Putzträgerarten
1.4.2 Zur Ausführung
1.5 Zu Schäden an Lehmputz
1.6 Arbeitstechniken früher und heute
1.6.1 Vergleich historischer und moderner Lehmputz
1.6.2 Einsatzmöglichkeiten im Hinblick auf die Besonderheiten des Standortes
1.6.2.1 Zum Außenraumklima / Regionale Abhängigkeit
1.6.2.2 Zum Innenraumklima
2 KALKPUTZ
2.1 Allgemeine Zusammenhänge und Eigenschaften
2.1.1 Zur allgemeinen Beschreibung und Zusammensetzung früher und heute
2.1.2 Zu den Besonderheiten durch Zusatzmittel und Zusatzstoffe
2.1.3 Physikalische und chemische Eigenschaften
2.2 Einteilung des Kalkputzes
2.2.1 Einteilung nach Mörtelgruppen
2.2.2 Einteilung nach Bindemittel
2.2.3 Einteilung nach Zuschlagstoffen
2.2.4 Einteilung nach den Bearbeitungsverfahren früher und heute
2.2.5 Einteilung nach der Anwendung innen/außen
2.2.6 Einteilung nach der Erhärtung und der Trocknung
2.3 Kalkputz auf Trägerschicht in Abhängigkeit von der Schichtdicke
2.3.1 Putzträgerarten
2.3.2 Zur Ausführung
2.4 Schäden an Kalkputz
2.4.1 Zu Rissbildungen
2.4.1.1 Haarrisse
2.4.1.2 Netzrisse
2.4.1.3 Fugenrisse
2.4.2 Zu sonstigen Schäden
2.5 Arbeitstechniken früher und heute
2.5.1 Vergleich historischer und moderner Kalkputzmischungen
2.5.2 Einsatzmöglichkeiten im Hinblick auf die Besonderheiten des Standortes
2.5.2.1 Zum Außenraumklima
2.5.2.2 Zum Innenraumklima
3. ANSTRICHE
3.1 Faktoren vor einer Beschichtung allgemein
3.1.1 Grundanstrichstoffe und Eindringtiefe
3.1.2 Abstimmung Grundanstrich und Beschichtungsstoff
3.1.3 Beanspruchungsgruppen
3.2 Untergrundprüfungen eines unbeschichteten Lehmputzes vor einer Beschichtung mit geeigneten Anstrichstoffen
3.3 Untergrundprüfungen eines unbeschichteten Kalkputzes vor einer Beschichtung mit geeigneten Anstrichstoffen
3.4 Beschichtungen auf Lehm- und Kalkputz
3.4.1 Putzvorbehandlung
3.4.1.2 Reinigung
3.4.1.3 chemische Vorbereitung (Kalkputz)
3.5 Geeignete Beschichtungssysteme für Lehm, -und Kalkputz (Auswahl)
3.5.1 anorganische Bindemittel
3.5.1.1 Zu Kalkfarben
3.5.1.2 Zu Silikatfarben
3.5.2 organische Bindemittel
3.5.2.1 Kasein
3.5.2.2 Leimfarbe
3.5.2.3 Dispersionsfarbe
3.5.2.4 Bitumen
3.5.2.5 Hydrophobierungsmittel
3.5.3 Zusammenfassung
4. ZU HISTORISCHEN UND MODERNEN ANSTRICHREZEPTUREN
4.1 Kalkanstriche
4.2 Kalkkaseinanstriche
4.3 Moderne Kaseinwandfarbe
4.4 Lehmfarbe
5. ZUR AUSFÜHRUNG
6. ZU DEN INSTANDHALTUNGSINTERVALLEN
7. RESÜMEE
7.1 Grenzen und Möglichkeiten unserer heutigen Zeit
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Lehm- und Kalkputzen als natürliche Wandbeschichtungen sowohl in der Bausanierung als auch im modernen Neubau. Dabei steht die baubiologische und raumklimatische Eignung dieser Materialien im Mittelpunkt, wobei die spezifischen Anforderungen an Untergrundvorbehandlung, Putzaufbau und geeignete Beschichtungssysteme kritisch analysiert werden, um eine dauerhafte Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.
1.1.2.1 Zu den Zuschlagstoffen
Mineralische Zuschläge hatten früher und haben auch heute noch hauptsächlich die Aufgabe, den Lehmputz abzumagern. In den letzten Jahren werden aber vermehrt geblähte mineralische Zuschläge dem Lehmputz zugegeben, um die dämmenden Eigenschaften des Lehmputzes zu verbessern. Ein Vergleich anhand der verwendeten Zuschlagstoffe früher und heute ist auch nach umfassender Recherche in Literatur, Befragungen von Verarbeitern und verschiedenen Herstellern nur bedingt möglich. Nach Aussagen dieser, werden die üblichen Zuschläge die früher eingesetzt wurden, auch heute noch verwendet, da man wie oben schon beschrieben, Zertifizierungen anstrebt, die den ökologischen Lehmputz mit den geforderten Eigenschaften garantieren. Dies bezieht sich auch auf die Zusammenstellungen der Rezepturen, die in Mengenverhältnissen oder Art des Zuschlagstoffes nicht immer gleich sind und nach Einsatzgebiet oder verarbeitungstechnisch unterschieden werden. Selbstverständlich beeinflusst die Art und Menge der Zuschläge die Eigenschaften des Lehmputzes.
1. LEHMPUTZ: Dieses Kapitel erläutert die baubiologischen Eigenschaften und technischen Anforderungen an Lehmputz, einschließlich der Materialaufbereitung, Anwendungsmöglichkeiten und Konstruktionsdetails.
2 KALKPUTZ: Hier werden die chemischen und physikalischen Grundlagen sowie die spezifischen Verarbeitungsweisen von Kalkmörteln in der Sanierung und im Neubau detailliert beschrieben.
3. ANSTRICHE: Dieses Kapitel widmet sich der systematischen Auswahl geeigneter Anstrichstoffe unter Berücksichtigung der Untergrundbeschaffenheit und Beanspruchungsgruppen.
4. ZU HISTORISCHEN UND MODERNEN ANSTRICHREZEPTUREN: Der Abschnitt bietet eine praxisorientierte Übersicht bewährter Anstrichrezepturen, die von traditionellen Verfahren bis hin zu modernen Anwendungen reichen.
5. ZUR AUSFÜHRUNG: Dieses Kapitel befasst sich mit der praktischen handwerklichen Anwendung und den Arbeitsschritten für die verschiedenen Beschichtungssysteme.
6. ZU DEN INSTANDHALTUNGSINTERVALLEN: Dieser Teil beschreibt, warum regelmäßige Inspektionen und Instandhaltungsmaßnahmen essenziell für die Langlebigkeit von Putz und Anstrich sind.
7. RESÜMEE: Das Fazit fasst die Bedeutung von Lehm- und Kalkputzen zusammen und betont die Notwendigkeit von handwerklichem Fachwissen bei der Anwendung dieser natürlichen Materialien.
Lehmputz, Kalkputz, Bausanierung, Baubiologie, Putzträger, Oberflächenbeschichtung, Raumklima, Instandhaltung, Anstrichrezeptur, Diffusion, Kalkfarbe, Silikatfarbe, Lehmbau, Zuschlagstoffe, Fassadenschutz
Die wissenschaftliche Hausarbeit behandelt die Materialeigenschaften, Verarbeitungstechniken und Anwendungsmöglichkeiten von Lehm- und Kalkputzen sowie deren Oberflächenbeschichtungen in der Bausanierung und im Neubau.
Die Themen umfassen die bauphysikalische Bewertung von Naturputzen, die Untergrundvorbehandlung, die Fehleranalyse bei Schäden sowie die Auswahl und Applikation geeigneter Anstriche.
Das Ziel ist es, dem interessierten Nutzer und Verarbeiter fundiertes Wissen über die ökologische Wandgestaltung zu vermitteln und Kriterien für eine schadensfreie und langlebige Ausführung festzulegen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Auswertung praktischer Erfahrungen von Handwerkern und der Zusammenführung wissenschaftlicher Daten aus einschlägigen Forschungslaboren.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse von Lehm- und Kalkputz, die spezifischen Anstrichtechniken und historische sowie moderne Rezepturen für die Oberflächenbehandlung.
Zentrale Begriffe sind neben Lehm- und Kalkputz auch Diffusion, Sorptionsfähigkeit, Untergrundvorbehandlung, Putzträger sowie verschiedene Anstrichsysteme wie Kasein- oder Silikatfarben.
Ein zu hoher Tonanteil macht den Putz „fett“, was zu einem erhöhten Trockenschwindmaß und Rissen führt; dies wird durch Zugabe von grobem Sand oder Fasern als Zuschlag abgemildert.
Historische Gebäude benötigen eine bauphysikalische Harmonisierung, bei der die Diffusionsoffenheit der Putze und Farben gewahrt bleiben muss, um Schäden durch Feuchtestau oder Spannungsrisse zu vermeiden.
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