Examensarbeit, 2002
116 Seiten, Note: 1,3
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Betrachtungen im Voraus
3.1. Bedingungsfaktor „Schüler“
3.2. Bedingungsfaktor „Schule“
4. Vokales Musizieren………didaktisch
4.1. Didaktische Vorüberlegungen
4.2. Allgemeine didaktisch-methodische Aspekte
4.3. Vokales Musizieren als ganzkörperlicher Prozess
4.3.1. Bewegung
4.3.2. Ausdruck
4.3.3. Wahrnehmung
4.3.4. Kommunikation
4.4. Zielsetzungen des vokalen Musizierens
4.4.1. Sensomotorischer Bereich
4.4.2. Affektiver Bereich
4.4.3. Kognitiver Bereich
4.4.4. Sozialer Bereich
4.5. Die Rolle der Lehrperson
4.5.1. Auswahl geeigneter Stücke
4.5.2. Methodisches Repertoire
4.5.3. Fähigkeiten zur Singleitung
5. Vokales Musizieren………praktisch
5.1. Schulung der Stimme
5.1.1. Stimme als Teil des Körpers
5.1.2. Atemschulung
5.1.3. Stimmbildung am Ton
5.2. Singen mit der Stimme
5.2.1. Lieder allgemein
5.2.2. Kanon
5.2.3. Lieder aus aller Welt
5.2.4. Lieder zum Tanzen
5.2.5. Lieder mit Bewegung
5.3. Sprechen mit der Stimme
5.3.1. Sprechen als Musik
5.3.2. Sprechgesang
5.3.3. Sprechstücke
5.4. Alternatives Musizieren mit der Stimme
5.4.1. Scat-Gesang
5.4.2. Vokale Perkussion
6. Schlussbemerkung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die theoretische Fundierung sowie die praktische Aufarbeitung des Themas "Vokales Musizieren" im Kontext des Musikunterrichts der Primarstufe, um die Stimme als vielfältiges, ganzkörperliches Ausdrucksinstrument für Schülerinnen und Schüler zu erschließen.
Die Rolle der Lehrperson
In der Verantwortung der Lehrperson liegt die Instandsetzung, Ausprägung und Pflege des Instruments „Stimme“. In drei Aspekten wird beschrieben wie die Lehrkraft dieser Verantwortung gerecht werden kann.
Der Lehrende übernimmt in seiner Funktion eine Mittlerrolle zwischen den Schulkindern und der Musik. Er ist in der Schule primäre Orientierungshilfe der Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit der Stimme und bestimmt letztlich die Inhalte und Maßnahmen im Vermittlungsprozess.
Ein weiterer Aspekt seiner Rolle ist die fachliche Kompetenz, die nicht nur auf seinen eigenen stimmlichen und allgemein musikalischen Fähigkeiten, sondern auch auf seiner didaktisch-methodischen Begabung und Bildung gründet.
Eine dritte entscheidende Aufgabe ist den Unterricht animierend zu gestalten (Brünger 1997, S. 94).
Vorwort: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für das Thema, inspiriert durch eigene Erfahrungen mit Kinderchören und die Arbeit an einem hochschulischen Multimediaprojekt.
Einleitung: Es wird definiert, dass vokales Musizieren weit über das reine Singen hinausgeht und die Arbeit in einen didaktischen sowie einen praktischen Teil gegliedert.
Betrachtungen im Voraus: Dieses Kapitel analysiert die erschwerten Ausgangsbedingungen (Schüler und Schule) für ein aktives Singen in der heutigen Zeit.
Vokales Musizieren………didaktisch: Hier werden die theoretischen Grundlagen und methodischen Prinzipien für die Arbeit an der Stimme erarbeitet, inklusive Zielsetzungen für verschiedene Lernbereiche.
Vokales Musizieren………praktisch: Dieser Hauptteil bietet konkrete praktische Umsetzungsmöglichkeiten in den Bereichen Stimmschulung, Singen, Sprechen und alternatives Musizieren mit der Stimme.
Schlussbemerkung: Die Arbeit resümiert, dass vokales Musizieren ein unverzichtbares, ganzheitliches Ausdrucksmittel darstellt, das einer modernen didaktischen Neuorientierung bedarf.
Vokales Musizieren, Musikunterricht, Primarstufe, Stimmbildung, Ganzkörperlichkeit, Stimmschulung, Didaktik, Methodik, Vocussion, Scat-Gesang, Vokale Perkussion, Singen, Sprechen, Rhythmik, Liedrepertoire.
Die Arbeit untersucht das vokale Musizieren als Gegenstand des Musikunterrichts, um die eingeschränkte Sichtweise auf das bloße Singen von Liedern zu erweitern.
Die Arbeit behandelt didaktische Rahmenbedingungen, die stimmliche Entwicklung von Kindern, methodische Ansätze zur Liedvermittlung und neue Ausdrucksformen der Stimme.
Das Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrern Grundlagen und praxisnahe Impulse zu geben, um die Stimme der Schülerinnen und Schüler als ganzkörperliches Instrument zu aktivieren.
Es erfolgt eine fundierte Analyse bestehender musikpädagogischer Konzepte sowie eine Ableitung konkreter, in der Praxis anwendbarer Methoden zur Stimm- und Liedarbeit.
Der praktische Teil gliedert sich in vier Bereiche: Schulung der Stimme, Singen mit der Stimme, Sprechen als Musik und alternative vokale Ausdrucksformen wie Vocussion.
Kernbegriffe sind unter anderem Vokales Musizieren, Didaktik, Stimmbildung, Vocussion, Ganzkörperlichkeit und schülerorientierter Musikunterricht.
Dieses Konzept zielt darauf ab, Kinder für ihren eigenen Körper zu sensibilisieren, um durch Entspannungs- und Körperwahrnehmungsübungen eine natürliche Stimmfunktion zu erreichen.
Vocussion bezeichnet Formen der vokalen Perkussion, bei denen die Stimme genutzt wird, um den Klang von Rhythmusinstrumenten wie Schlagzeug oder Bass zu imitieren.
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