Diplomarbeit, 2006
89 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziele
1.3 Vorgehen
2 Geschäftsprozessmodellierung und Workflow-Management
2.1 Geschäftsprozessmodellierung
2.1.1 Ziele der Geschäftsprozessmodellierung
2.1.2 Informationen in Geschäftsprozessmodellen
2.1.3 Kriterien eines Geschäftsprozesses
2.2 Workflow-Management
2.2.1 Ziele des Workflow-Managements
2.2.2 Workflow-Typen
2.3 Überführung von Geschäftsprozessmodellen in Workflow-Spezifikationen
2.3.1 Übergang vom Geschäftsprozess zum Workflow
2.3.2 Rückkopplung von der Workflow-Ausführung zum Geschäftsprozessmodell
2.4 Modellierung mit Softwareunterstützung
2.4.1 Anforderungen an die Geschäftsprozessmodellierung
2.4.2 Anforderungen an Workflow-Management-Systeme
2.4.3 Entwicklungsphasen des Workflow-Management-Systems
3 Modellierungstechnik
3.1 Modellierungssprachen
3.1.1 Ereignisgesteuerte Prozessketten
3.1.2 XML Process Definition Language
3.1.3 Business Process Modeling Notation
3.1.4 Organization for the Advancement of Structured Information Standards
3.1.5 Business Process Execution Language
3.1.6 Unified Modeling Language
3.1.7 LOVEM-Methode
3.1.8 IT Infrastructure Library
3.1.9 ADONIS-Standard-Methode
3.2 Aufbau einer Modellierungssprache
3.2.1 Modell und Modellierung
3.2.2 Metamodellierung
3.3 Prozessmodellierungssichten
3.3.1 Sichtenkonzepte der Prozessmodellierung
3.3.2 Sichtenkonzept nach Gadatsch
4 Evaluierung der Anpassung von Metamodellen
4.1 Informationsmodellierung
4.2 Metamodellierung
4.3 Vier-Ebenen-Architektur
4.4 Metamodellierung mehrerer Sichten
4.5 Anforderungen an Metamodellierungswerkzeuge
4.6 Datenbeschreibungssprachen
4.6.1 Konzeptuelle Graphen
4.6.2 Semantische Datenmodelle
4.6.3 Objektorientierte Metamodelle
4.7 Modellierungsprinzipien
4.7.1 Lesbarkeit
4.7.2 Realitätsnähe
4.7.3 Konzeptorientierung
4.7.4 Eindeutigkeit bei Begriffsverwendung
5 Anpassung von Metamodellen in der Praxis
5.1 Grafische Anpassung
5.1.1 Unterschiedliche Symbole für gleiche Objekttypen
5.1.2 Veränderungen am Layout
5.1.3 Zusätzliche Objekttypen
5.1.4 Hinzufügen von Attributen
5.1.5 Anpassung von Restriktionen
5.1.6 Sprachliche Anpassungen
5.1.7 Unternehmensspezifische Anpassungen
5.1.8 Darstellungsvariationen
5.2 Integration verschiedener Notationen
5.3 Analyse und Simulation
5.3.1 Gründe für Analyse und Simulation
5.3.2 Ziele der Simulation
5.3.3 Informationen in Modellen
5.4 Das Werkzeug ADONIS
5.4.1 Meta-Konzept von ADONIS
5.4.2 Modellierungssichten in ADONIS
5.4.3 Anwendungsbibliothek
5.4.4 Bibliothekenverwaltung
5.4.5 Beurteilung der Anpassungsmöglichkeiten in ADONIS
5.5 Nutzen für die Entwicklung von Workflow-Management-Systemen
5.5.1 Überführung von Geschäftsprozessmodellen in Workflow-Spezifikationen
5.5.2 Workflow-Lebenszyklus
5.5.3 Wissensmanagement
5.6 Probleme bei veränderbaren Metamodellen
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Metamodellen zur Geschäftsprozessmodellierung mit dem Ziel, die Flexibilität von Management-Werkzeugen zu erhöhen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Möglichkeiten zur Anpassung von Modellierungssprachen, um eine nahtlose Integration zwischen fachlicher Prozessmodellierung und technischer Workflow-Spezifikation zu ermöglichen.
3.2.2 Metamodellierung
Die Modelle sollen die Struktur und das Verhalten des dargestellten Systems möglichst originalgetreu widerspiegeln, weswegen an die Abbildung besondere Anforderungen zu stellen sind. Das übergeordnete Metamodell einer Modellierungssprache gibt den Beschreibungsrahmen für ein Modellsystem vor, in dem alle Notationen festgelegt werden, die zur Erstellung eines Modells verwendet werden dürfen, wie die Regeln ihrer Verknüpfungen sind und welche Bedeutung sie haben.
Das Metamodell unterstützt die Modellierung in zwei Punkten:
• Überprüfung des Modells auf die Konsistenz und Vollständigkeit in Bezug auf das Metamodell und
• Überprüfung der Struktur- und Verhaltenstreue des Modells in Bezug auf das Objektsystem, welches ein Begriffsystem des Metamodells voraussetzt, dessen Semantik möglichst nahe am Objektsystem orientiert ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Notwendigkeit der Geschäftsprozessoptimierung und führt in die Thematik der Geschäftsprozessmodellierung sowie den Einsatz von Metamodellen ein.
2 Geschäftsprozessmodellierung und Workflow-Management: Hier werden die begrifflichen Trennungen sowie die Anforderungen an die Softwareunterstützung für Geschäftsprozesse und Workflow-Systeme erörtert.
3 Modellierungstechnik: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Modellierungssprachen und erläutert den Aufbau sowie die Sichtenkonzepte von Modellierungssprachen.
4 Evaluierung der Anpassung von Metamodellen: Hier wird das Konzept der Metamodellierung, insbesondere die Vier-Ebenen-Architektur und die Anforderungen an entsprechende Werkzeuge, theoretisch fundiert.
5 Anpassung von Metamodellen in der Praxis: Dieser Hauptteil demonstriert anhand des Werkzeugs ADONIS, wie Anpassungen im Metamodell praktisch umgesetzt werden können und welchen Nutzen dies für Workflow-Management und Wissensmanagement bietet.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und bewertet den Nutzen der Flexibilität in Metamodellierungswerkzeugen.
Geschäftsprozessmodellierung, Metamodellierung, Workflow-Management, Prozessmanagement, ADONIS, Modellierungssprache, Vier-Ebenen-Architektur, Business Reengineering, Wissensmanagement, Softwareanforderungen, Prozessanalyse, Modellkonfiguration, Notationsintegration.
Die Arbeit behandelt den konzeptionellen Aufbau und die praktische Anwendung von Metamodellen, um Geschäftsprozessmanagement-Werkzeuge flexibler an unternehmensspezifische Anforderungen anzupassen.
Im Zentrum stehen die Geschäftsprozessmodellierung, die Workflow-Spezifikation sowie die Mechanismen zur Erweiterung von Modellierungssprachen auf Metamodell-Ebene.
Ziel ist es, den Nutzen und die Methoden aufzuzeigen, wie Metamodellierungswerkzeuge durch den Anwender angepasst werden können, um eine bessere Verzahnung zwischen fachlichen Prozessen und IT-Implementierungen zu erreichen.
Der Autor führt eine Literaturanalyse durch und evaluiert den konzeptuellen Aufbau von Modellierungssprachen sowie deren Anforderungen an Werkzeuge, ergänzt durch eine praktische Demonstration am Beispiel von ADONIS.
Der Hauptteil evaluiert das Konzept der Metamodellierung, definiert Anforderungen an entsprechende Werkzeuge und analysiert, wie diese in der Praxis für grafische Anpassungen, Notationsintegration und Wissensmanagement genutzt werden können.
Wesentliche Begriffe sind Geschäftsprozessmodellierung, Metamodellierung, Workflow-Management, ADONIS sowie Modellierungstechniken und Sichtenkonzepte.
ADONIS dient als Praxisbeispiel, da es ein ausgeprägtes Customising-Konzept auf der Metamodellierungsebene bietet und somit ideal geeignet ist, die Möglichkeiten und Grenzen der Anpassungsfähigkeit in der Realität zu demonstrieren.
Die Hauptprobleme liegen in der potenziellen Überforderung des Anwenders durch hohe Komplexität, der Gefahr von Inkonsistenzen bei der Modellierung sowie der Notwendigkeit spezieller Programmierkenntnisse für fortgeschrittene Anpassungen.
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