Diplomarbeit, 2006
113 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit untersucht die Chancen und Probleme von Sozialstandards in der globalen Bekleidungsindustrie. Der Fokus liegt auf der Analyse der komplexen Zusammenhänge zwischen globaler Produktion, Arbeitsbedingungen und der Rolle internationaler Institutionen.
Das erste Kapitel führt in das Thema "Soziale Verantwortung in der Bekleidungsindustrie" ein und erläutert die Relevanz der Thematik. Kapitel 2 analysiert die historische Entwicklung der globalen Produktion und die damit verbundenen sozialen Folgen. Kapitel 3 befasst sich mit dem Konzept von globalen Sozialstandards und deren ökonomische Begründungen. Die Rolle internationaler Institutionen und Regierungsorganisationen wird in Kapitel 4 beleuchtet. Kapitel 5 gibt einen Überblick über die globale Bekleidungsindustrie und ihre Struktur. Kapitel 6 untersucht die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie, einschließlich Arbeitszeit, Löhne, Gesundheits- und Sicherheitsstandards sowie die Problematik gewerkschaftlicher Organisierung. Kapitel 7 analysiert verschiedene Instrumente zur Durchsetzung von Sozialstandards, wie Sozialklauseln, Verhaltenskodizes und Gütesiegel. Kapitel 8 untersucht die Umsetzung von Sozialstandards anhand des Beispiels deutscher Bekleidungsunternehmen.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den zentralen Themenbereichen soziale Verantwortung, globale Bekleidungsindustrie, Arbeitsbedingungen, Sozialstandards, internationale Institutionen, Verhaltenskodizes und Gütesiegel. Die Untersuchung basiert auf einem interdisziplinären Ansatz, der ökonomische, soziale und politische Aspekte der Thematik berücksichtigt.
Sweatshops sind Fabriken in Entwicklungsländern, in denen Arbeiter unter extrem schlechten Bedingungen, langen Arbeitszeiten und sehr geringen Löhnen Kleidung fertigen.
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) legt fundamentale Arbeiterrechte fest, an denen sich unternehmenseigene Verhaltenskodizes (Codes of Conduct) orientieren sollten.
Hoher Preisdruck durch globale Abnehmer und der Wettbewerb der Produktionsländer um komparative Kostenvorteile führen oft dazu, dass soziale Rechte missachtet werden.
Gütesiegel sollen Transparenz schaffen, jedoch wird ihre Effizienz oft kritisiert, da die Kontrolle der gesamten Lieferkette extrem komplex und lückenhaft sein kann.
Die Arbeit vergleicht die Verhaltenskodizes dieser Unternehmen und untersucht, wie sie die Einhaltung von Arbeitsrechten bei ihren Zulieferern kontrollieren.
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