Diplomarbeit, 2005
62 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Destinationsmanagement
2.1 Herausforderung „Destination“
2.2 Geomarketing
2.3 Positionierungsstrategien
2.3.1 Preis-Mengen- versus Präferenzstrategie
2.3.2 Luxustourismus
2.4 Profilierung einer Destination
2.4.1 Image
2.4.1.1 Funktionen des Images
2.4.1.2 Die Zusammensetzung des Images
2.4.2 Branding
3 Das Produkt Côte d’Azur
3.1 Angebotsanalyse
3.1.1 Geschichtliche Entwicklung
3.1.2 Infrastruktur
3.1.3 Name
3.2 Nachfrageanalyse
3.3 Unique Selling Proposition
4 Imageträger Palasthotel
4.1 Luxushotels der besonderen Art
4.1.1 Entwicklung der Palasthotels
4.1.1.1 Von der Herberge zum Hotel
4.1.1.2 Vom Grand Hôtel zum Hôtel-palais
4.1.1.3 Vom Hôtel-palais zum Palace
4.1.2 Mehr als „nur“ 4 Sterne
4.1.2.1 Lage
4.1.2.2 Architektur
4.1.2.3 Service
4.1.3 Gastronomie und Kasinos
4.2 Besonderheiten an der Côte d’Azur
4.2.1 Palasthotels und Events
4.2.2 Palasthotels und die Macht des Imaginären
5 Verlorener Glanz der Côte d’Azur
5.1 Problematik des Luxus
5.2 Chance „Kongresstourismus“?
Die Arbeit untersucht, wie die Côte d’Azur trotz des Wandels zum Massentourismus ihr Image als exklusive Luxusdestination aufrechterhalten konnte und welche Rolle die Palasthotels dabei als Imageträger und Symbole eines Mythos spielen.
4.1.2.2 ARCHITEKTUR
Der Luxus der Palasthotels hängt selbstverständlich mit dem exklusiven Angebot zusammen, doch die Aura und der Mythos, der diese umgibt, ist geschichtlicher Natur.
Zu der Geschichte der Palasthotels an der Côte d’Azur gehört auch die besondere Architektur jener Imageträger.
Von der Belle-Époque geprägt, sind die Gebäudefassaden alle sehr prachtvoll und vereinen verschiedene Stilrichtungen. Nicht desto trotz integrieren sie sich mühelos in das damalige Stadtbild.97 Dies ist auch häufig darauf zurückzuführen, dass einige Privatvillen zu Palasthotels umgebaut wurden. Dies erklärt häufig auch die historische Dimension der Bauten und ihre Authentizität.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Côte d’Azur vom exklusiven Winterkurort des Adels hin zu einer Region, die sich heute im harten internationalen Wettbewerb durch ein Luxus-Image behaupten muss.
2 Destinationsmanagement: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen des Tourismusmarketings, insbesondere des Geomarketings, dargelegt und die Notwendigkeit einer klaren Positionierung für Destinationen begründet.
3 Das Produkt Côte d’Azur: Dieser Teil analysiert das touristische Angebot, die historische Entwicklung sowie die Bedeutung des Namens und der Infrastruktur für den Erfolg der Region als Luxusdestination.
4 Imageträger Palasthotel: Hier wird die zentrale Rolle der Palasthotels als historische und soziale Imageträger untersucht, wobei Aspekte wie Architektur, Service, Gastronomie und deren Funktion im Kontext von Events und dem „Mythos“ beleuchtet werden.
5 Verlorener Glanz der Côte d’Azur: Das abschließende Kapitel kritisiert die Problematik des Luxus im Wandel und bewertet das Potenzial neuer Strategien, wie etwa des Kongresstourismus, zur Sicherung der Zukunft der Destination.
Côte d’Azur, Luxustourismus, Palasthotels, Destinationsmanagement, Tourismusmarketing, Image, Branding, Positionierung, Belle-Époque, Mythos, Kongresstourismus, Exklusivität, Riviera, Infrastruktur, Reiseentscheidung.
Die Arbeit analysiert, wie die Côte d’Azur ihren Status als mondäne und exklusive Urlaubsdestination durch den gezielten Einsatz von Imagebildung und die Bedeutung historischer Palasthotels bewahrt.
Zu den zentralen Themen gehören Destinationsmanagement, die Rolle von Marken-Images im Tourismus, die historische Entwicklung der französischen Riviera und die Bedeutung spezieller Unterkünfte wie Palasthotels.
Das Ziel ist aufzuzeigen, mit welchen Strategien und Instrumenten sich die Côte d’Azur erfolgreich im oberen Marktsegment positioniert und wie das Image des „Mythos“ dabei als Differenzierungsmerkmal dient.
Die Autorin nutzt eine tourismuswissenschaftliche Analyse, gestützt durch Fachliteratur, Daten des CRT (Comité régional du tourisme) und die Auswertung von Unternehmenspräsentationen der Palasthotels.
Der Hauptteil befasst sich mit Destinationsmarketing-Strategien, einer detaillierten Angebots- und Nachfrageanalyse der Côte d’Azur sowie einer Untersuchung der Palasthotels hinsichtlich ihrer Architektur, ihres Services und ihrer Rolle bei Events.
Kernbegriffe sind insbesondere Luxustourismus, Palasthotels, Image, Branding, Destinationsmanagement und Côte d’Azur.
Sie dienen als Symbole für Beständigkeit, Luxus und Tradition. Durch ihre Architektur und ihre Geschichte strahlen sie einen Mythos aus, der die Exklusivität der Destination für die Zielgruppe untermauert.
Da sich das touristische Umfeld verändert hat, bietet der Kongresstourismus eine Möglichkeit, die Auslastung der hochwertigen Infrastruktur und der Palasthotels auch außerhalb reiner Freizeitsaisons durch Geschäftsreisende zu sichern.
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