Diplomarbeit, 2006
39 Seiten, Note: 1,3
A. Einleitung
B. Wesen der Budgetierung
I. Begriffliche Grundlegung
a. Begriffe „Controlling“ und „Planung“
b. Begriffe „Budget“ und „Budgetierung“
II. Funktionen der Budgetierung
C. Phasen der Budgetierung
I. Phase der Budgetvorplanung
II. Phase der Budgeterstellung
c. Verfahren der Budgeterstellung
d. Teilbudgets
1. Vertriebsbudget
2. Produktionsbudget
3. Beschaffungsbudget
4. Verwaltungskostenbudget
5. Forschungs- und Entwicklungsbudget
6. Investitionsbudget
e. Zusammenfassung der Teilbudgets
1. Leistungsbudget
2. Finanzbudget
3. Budgetierte Bilanz
III. Phase der Budgetkontrolle
a. Budgetkontrollprozess
1. Kontrollziele und Arten der Vergleiche
2. Zeitpunkt, Gegenstand und Umfang der Kontrolle
b. Abweichungsanalyse
1. Ursachen und Arten von Abweichungen
2. Toleranzgrenzen
3. Korrekturnotwendigkeit und -zuständigkeit
D. Kritische Anmerkung zur Budgetierung
I. Schwachstellen der Budgetierung
II. Alternativen zur klassischen Budgetierung
E. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Wesen und die grundlegenden Aspekte der Budgetierung als Instrument des operativen Controllings zu erläutern, wobei ein besonderer Fokus auf dem strukturellen Aufbau und den prozessualen Phasen liegt.
1. Vertriebsbudget
Das Vertriebsbudget setzt sich aus einem Aktionsbudget (dem Umsatzbudget) und einem Vollzugsziffernbudget (dem Vertriebskostenbudget) zusammen. Das Umsatzbudget enthält die von der Vertriebsabteilung festgesetzten Produktabsatzmengen, die im nächsten Budgetjahr vom Unternehmen abzusetzen sind. Die Vorgabe der Absatzmenge basiert hauptsächlich auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit sowie auf bestimmten betriebsexternen und -internen Faktoren. Zu den betriebsexternen Faktoren zählen u. a. die Entwicklung auf den Absatzmärkten, Marktanteils-, Marktvolumen- und Marktwachstumsschätzungen, Konjunkturentwicklung, Absatzstatistiken. Sie werden mittels Marktanalysen und Umsatzprognosen ermittelt. Als betriebsinterne Faktoren sind bspw. die Kostenstruktur, maschinelle Ausstattung, Mitarbeiterkapazitäten usw. zu nennen.
Besonders hervorzuheben im Umsatzbudget sind die möglichen vorhandenen Kapazitätsbeschränkungen. Das Umsatzbudget lässt sich nach Produkten und Produktgruppen, Absatzregionen sowie Kunden- und Marktsegmenten aufgliedern. Es beinhaltet auch die festgelegten Marketingmaßnahmen, wie bspw. die Preisbestimmung, Werbung, Programme für die Produktentwicklung, -förderung, -einführung u. a., die der Erzielung des gewünschten Umsatzes dienen sollen sowie deren möglichen Auswirkungen auf das angestrebte Absatzziel. Eine besonders wichtige Rolle kommt hier der Preisbestimmung zu. Die Festsetzung des Preises und der Absatzmenge sollte im Idealfall zeitgleich erfolgen, weil sich die beiden Größen in einem gegenseitigen Beziehungszusammenhang befinden.
A. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Problemhintergrund der Budgetierung und definiert das Ziel der Arbeit, den strukturellen Aufbau dieses Instruments zu verdeutlichen.
B. Wesen der Budgetierung: Dieses Kapitel liefert die begrifflichen Grundlagen, grenzt Controlling von Planung ab und definiert die zentralen Funktionen der Budgetierung.
C. Phasen der Budgetierung: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert den Prozess der Budgetierung, unterteilt in Vorplanung, Erstellung und Kontrolle, inklusive der verschiedenen Verfahren und Teilbudgets.
D. Kritische Anmerkung zur Budgetierung: Hier werden die Schwachstellen der klassischen Budgetierung analysiert und zukunftsweisende Alternativen wie Zero-Base-Budgeting vorgestellt.
E. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die wesentlichen Erkenntnisse über den Prozess, die Funktionen und die Bedeutung der Budgetierung für die Unternehmensführung.
Budgetierung, Operatives Controlling, Planung, Gesamtbudget, Teilbudget, Abweichungsanalyse, Vertriebsbudget, Produktionsbudget, Budgetkontrolle, Null-Basis-Budgetierung, Unternehmensplanung, Finanzmanagement, Investitionsbudget, Soll-Ist-Vergleich, Forecast
Die Arbeit befasst sich mit der Budgetierung als zentralem Instrument des operativen Controllings und beleuchtet deren Aufbau, Funktionen und Rolle in der Unternehmenssteuerung.
Zentrale Felder sind die begrifflichen Grundlagen, der dreiphasige Prozess der Budgetierung (Planung, Erstellung, Kontrolle) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Schwachstellen und Alternativen.
Das Ziel ist es, ein Gesamtbild des komplexen Systems der Budgetierung zu vermitteln und den strukturellen Aufbau sowie die methodischen Aspekte zu erläutern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Analyse einschlägiger betriebswirtschaftlicher Fachliteratur und einschlägiger Modelle der Unternehmensführung.
Der Hauptteil gliedert sich in die drei Phasen der Budgetierung: Die Budgetvorplanung, die Erstellung mittels verschiedener Verfahren und Teilbudgets sowie die Budgetkontrolle und Abweichungsanalyse.
Die wichtigsten Schlagworte sind Budgetierung, operatives Controlling, Planung, Abweichungsanalyse, Teilbudgets und moderne Alternativen wie Zero-Base-Budgeting.
Es bildet laut Arbeit häufig den Ausgangspunkt für den gesamten Budgetierungsprozess, da Absatzmengen die Basis für die gesamte Produktionsplanung und Kostenstruktur darstellen.
Es kombiniert top-down- und bottom-up-Elemente, um sowohl die Einhaltung strategischer Ziele sicherzustellen als auch die Motivation der Mitarbeiter durch Einbeziehung von Fachwissen zu fördern.
Die Arbeit stellt fest, dass für Planung und Budgetierung ein erheblicher Teil der Arbeitszeit von Führungskräften und Controllern aufgewendet wird, was als ineffizient kritisiert wird.
Sie definieren eine erlaubte Schwankungsbreite für Abweichungen, um zu verhindern, dass bei zufälligen, unbedeutenden Schwankungen unnötigerweise aufwendige Analysen oder Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.
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