Diplomarbeit, 2000
138 Seiten, Note: 1.3
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit der Nationalsozialismus als eine modernisierende Kraft auf die deutsche Gesellschaft gewirkt hat. Sie untersucht dabei die sozialen Folgen des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1939, wobei der Fokus auf der Analyse von wirtschafts-, sozialpolitischen und gesellschaftlichen Trends im Dritten Reich liegt.
Das erste Kapitel der Arbeit legt die Fragestellung fest und skizziert die Konzeption. Es beleuchtet die vielschichtige Debatte um die Wirkung des Nationalsozialismus auf die deutsche Gesellschaft und die unterschiedlichen Interpretationen hinsichtlich der Modernisierungsfunktion des Nationalsozialismus. Das zweite Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit. Es wird dabei betont, dass die Arbeit einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand bieten soll. Im dritten Kapitel wird die Begriffsproblematik des Modernisierungskonzepts und des Revolutionsterminus näher beleuchtet. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwiefern die Modernisierungstheorie auf den Nationalsozialismus anwendbar ist. Das fünfte Kapitel stellt die These von Ralf Dahrendorf über eine „soziale Revolution“ im Dritten Reich vor und setzt sie in Beziehung zu anderen Erklärungsansätzen. Das sechste Kapitel bietet einen Überblick über die aktuelle Forschung zu Nationalsozialismus und Modernisierung. Die Kapitel sieben bis neun untersuchen verschiedene Facetten der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ und analysieren, inwieweit diese als modern betrachtet werden kann. Das letzte Kapitel versucht eine Bilanz zu ziehen und die Kernfrage nach einer möglichen „sozialen Revolution“ und Modernisierungsfunktion des Nationalsozialismus zu beantworten.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der modernen deutschen Geschichte, Nationalsozialismus und Modernisierung. Zentrale Konzepte sind hierbei die „soziale Revolution“, die „Volksgemeinschaft“, die Frage nach der Modernisierungsfunktion des Nationalsozialismus und die Analyse der sozialen Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die deutsche Gesellschaft.
Die Arbeit untersucht die umstrittene These, ob der NS-Staat trotz seiner rückwärtsgewandten Ideologie moderne Strukturen in Wirtschaft, Technik und Sozialpolitik schuf.
Ralf Dahrendorf vertrat die Ansicht, dass der Nationalsozialismus traditionelle soziale Bindungen aufbrach und so unfreiwillig die Basis für die Modernisierung der deutschen Gesellschaft nach 1945 legte.
Es handelt sich um das NS-Ideal einer klassenlosen, rassisch homogenen Gesellschaft, die in der Arbeit auf ihre tatsächliche soziale Mobilität hin untersucht wird.
Ja, die Arbeit analysiert, inwieweit moderne Verwaltungsmethoden und technokratische Strukturen im politischen Totalitarismus des NS-Staates verankert waren.
Wissenschaftlich gilt die „Stunde Null“ als Mythos, da viele soziale und wirtschaftliche Entwicklungen aus der NS-Zeit über 1945 hinaus fortwirkten und die Nachkriegsgesellschaft prägten.
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