Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Phänomen der Sportsucht im Kraftsportbereich männlicher Sportler. Ziel ist es, das Phänomen im Kontext der Verhaltenssucht zu beleuchten und die Besonderheiten im Vergleich zu anderen Formen der Sportsucht zu untersuchen. Hierfür werden die relevanten theoretischen Grundlagen herangezogen und anhand von Interviews mit Kraftsportlern empirische Erkenntnisse gewonnen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Phänomen der Sportsucht im Kontext der aktuellen Sportkultur und den Wandel des Sportverständnisses thematisiert. Dabei wird die Relevanz der Untersuchung von Sportsucht im Kraftsportbereich männlicher Sportler hervorgehoben.
Der theoretische Bezugsrahmen beleuchtet die Begrifflichkeiten „Sucht“ und „Abhängigkeit“ im Kontext von Sportsucht und beschreibt verschiedene Modelle zur Entstehung und Entwicklung einer Sportsucht. Darüber hinaus werden diagnostische und therapeutische Ansätze vorgestellt.
Der empirische Teil der Arbeit erläutert die Methodik der Untersuchung, die auf Interviews mit Kraftsportlern basiert, und präsentiert die Ergebnisse der Auswertung der Interviews.
Abschließend erfolgt eine Diskussion der Ergebnisse und eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse.
Sportsucht, Kraftsport, Verhaltenssucht, Hedonic Management Model of Addiction, Prozessmodell, Diagnostik, Therapie, Interview, männliche Sportler.
Es handelt sich um ein suchtartiges Verlangen nach sportlicher Betätigung, das sich in unkontrolliertem und exzessivem Trainingsverhalten äußert.
Da Formen der Verhaltenssucht bislang schwer eindeutig zu charakterisieren sind, fehlt sie oft in internationalen Klassifikationssystemen wie dem ICD.
Beide zeigen Ähnlichkeiten im Hergang, Verlauf und in diagnostischen Merkmalen wie Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen.
Kraftsport hat eine hohe Präsenz in Fitnesscentern und bietet einen interessanten Forschungsgegenstand für sportsüchtiges Verhalten bei Männern.
Die Arbeit nennt unter anderem das „Hedonic Management Model of Addiction“ nach Brown und das Prozessmodell nach Breuer und Kleinert.
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