Diplomarbeit, 2000
207 Seiten, Note: sehr gut
Die Arbeit befasst sich mit Depression im Jugendalter und untersucht insbesondere die Komorbidität zwischen Angst und Depression sowie Aggression und Depression. Ziel ist es, ein tiefergehendes Verständnis für die Entstehung, Symptome und Auswirkungen dieser psychischen Störungen im Jugendalter zu entwickeln.
Der theoretische Teil der Arbeit beleuchtet die Begriffsproblematik, Klassifikation und Symptomatik von Depressivität im Jugendalter. Er untersucht die Entstehungsbedingungen der Störung und analysiert verschiedene theoretische Ansätze zur Entstehung von Depression. Des Weiteren wird die Häufigkeit von Depression im Kindes- und Jugendalter betrachtet. Das Kapitel über Angst beschäftigt sich mit verschiedenen theoretischen Ansätzen, der Angst im Kindes- und Jugendalter und der Leistungsängstlichkeit. Das Kapitel über Aggression definiert den Begriff, analysiert verschiedene theoretische Ansätze und klassifiziert verschiedene Formen von Aggression. Auch hier werden die Entwicklungsspezifische Symptomatik, die Häufigkeit und der Verlauf der Störung beleuchtet. Das Kapitel über Komorbidität beleuchtet die Definition, die theoretischen Grundlagen, die Epidemiologie und die Symptomatik der Komorbidität von Angst und Depression sowie Aggression und Depression.
Depression, Angst, Aggression, Jugendalter, Komorbidität, Entstehung, Symptomatik, Auftretenshäufigkeit, theoretische Ansätze, Klassifikation, Risikofaktoren, Entwicklungsspezifische Symptomatik, Epidemiologie, ängstlich-depressives Störungsbild, aggressiv-depressives Störungsbild.
Komorbidität bezeichnet das gemeinsame Auftreten verschiedener Verhaltensstörungen. Bei depressiven Jugendlichen treten am häufigsten Angststörungen (insbesondere Leistungsangst) und Aggressionen als komorbide Störungen auf.
Neben Traurigkeit und Rückzug können sich Depressionen bei Jugendlichen auch durch ärgerliche, zornige und wütende Verhaltensweisen äußern, die oft nicht sofort einer depressiven Störung zugeordnet werden.
Die Schule fungiert als Schnittstelle, an der Störungen eher erkannt werden können, stellt aber als leistungsfordernde Institution oft auch eine Bedrohung dar, die Leistungsängste auslösen kann.
Nein, lange Zeit wurde die depressive Störung im Kindes- und Jugendalter lediglich als entwicklungsspezifische Störung betrachtet; die betroffenen Kinder galten oft nur als "schwierig".
Die Arbeit untersucht unter anderem, ob sich die in der Literatur beschriebenen Alters- und Geschlechtseffekte in einer unausgelesenen Stichprobe bestätigen lassen.
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