Bachelorarbeit, 2019
72 Seiten, Note: 3,0
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Phänomen Bullying im Kontext der Volksschule und analysiert dessen Ursachen, Folgen und mögliche Lösungsansätze. Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für Bullying in der Volksschule zu entwickeln und konkrete präventive sowie intervenierende Maßnahmen aufzuzeigen, die von Volksschullehrer/innen im Klassenraum umgesetzt werden können.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition von Bullying, der Abgrenzung zu anderen Formen des Konflikts sowie der Darstellung von Prävalenzen. Kapitel 2 beleuchtet die Entstehung von Bullying unter Berücksichtigung von familiären, personalen und schulischen Risikofaktoren. Die verschiedenen Rollen innerhalb des Bullying-Prozesses und die Folgen von Bullying in der Schulzeit werden ebenfalls analysiert. In Kapitel 3 werden verschiedene präventive und intervenierende Maßnahmen zur Bekämpfung von Bullying vorgestellt. Es wird auf das Olweus-Konzept eingegangen und der Schwerpunkt auf die Rolle der Lehrperson und die Entwicklung sozialer Kompetenzen bei Schüler/innen gelegt.
Bullying, Volksschule, Prävention, Intervention, Sozialkompetenz, Olweus-Konzept, Lehrerrolle, Risikofaktoren, Folgen von Bullying, Interventionsstrategien, pädagogische Maßnahmen.
Bullying zeichnet sich durch ein Machtungleichgewicht, die Wiederholung der Übergriffe über einen längeren Zeitraum und die Absicht der Schädigung aus, während normale Konflikte meist auf Augenhöhe stattfinden.
Laut einer OECD-Untersuchung von 2015 sind rund 21,3 % aller österreichischen Schüler regelmäßig mit Bullying konfrontiert, wobei viele Übergriffe bereits in der Volksschule beginnen.
Das Olweus-Konzept ist ein strukturiertes Präventionsprogramm, das Maßnahmen auf Schulebene, Klassenebene und individueller Ebene (Opfer/Täter) vorsieht, um Gewalt zu reduzieren.
Lehrer sind zentrale Akteure; ihr Erfolg hängt von ihrer sozialen Kompetenz, der Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung und ihrer Fähigkeit ab, gruppenstärkende Unterrichtsmethoden einzusetzen.
Dazu gehört das soziale Ausschließen, das Verbreiten von Gerüchten oder das bewusste Ignorieren einer Person, um deren soziale Beziehungen zu schädigen.
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