Bachelorarbeit, 2019
72 Seiten, Note: 3,0
1 PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN
2 DAS PHÄNOMEN BULLYING
2.1 Einleitung
2.2 Begriffsbestimmungen
2.2.1 Bullying
2.2.2 Mobbing
2.2.3 Gewalt
2.2.4 Aggression
2.2.5 pädagogische Prävention
2.2.6 pädagogische Intervention
2.3 Erscheinungsformen
2.3.1 direkte Bullying-Handlungen
2.3.2 indirekte oder relationale Bullying-Handlungen
2.3.3 Exkurs Cyber-Bullying
2.3.4 weitere Erscheinungsformen von Bullying
2.4 Prävalenzen
2.5 Bullying – Abgrenzung gegen andere Formen des Konflikts
2.5.1 Auseinandersetzungen auf Augenhöhe
2.5.2 Tobspiele
2.5.3 Necken
2.5.4 Belästigung und Bedrängung
2.5.5 Zurückweisung
2.5.6 einzelne Bullying-Handlungen
2.6 Resümee
3 Bullying: Entstehung, Beteiligte und Folgen
3.1 Einleitung
3.2 Wie Bullying entsteht
3.2.1 Risikoerhöhende familiäre Bedingungen
3.2.2 Risikoerhöhende personale Bedingungen
3.2.3 Risikoerhöhende schulische Bedingungen
3.3 Rollen innerhalb des Bullying-Prozesses
3.3.1 Rollenverteilung bei Bullying
3.3.2 Lehrer/innen als Opfer von Bullying
3.3.3 Lehrergewalt gegen Schüler/innen
3.4 Folgen von Bullying in der Schulzeit
3.5 Resümee
4 PRÄVENTION UND INTERVENTION
4.1 Einleitung
4.2 Grundlagen der Bekämpfung von Bullying in der Volksschulklasse
4.3 Das Olweus-Konzept
4.3.1 Maßnahmen innerhalb der Klasse
4.3.2 Maßnahmen auf Schüler/innen-Ebene
4.3.3 Olweus-Konzept: Evaluierung
4.4 präventive und intervenierende Maßnahmen in der Volksschulklasse
4.4.1 Präventionsarbeit in der Klasse
4.4.2 Interventionsarbeit in der Klasse
4.4.2.1 Intervention auf der Ebene des Opfers
4.4.2.2 Intervention auf der Ebene der Täter/innen
4.5 Resümee
5 FAZIT
6 LITERATURVERZEICHNIS
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Volksschullehrer/innen konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Prävention und Intervention von Bullying in ihrer Klasse aufzuzeigen, um ein gewaltfreies Schulleben zu ermöglichen und die Entstehung oder Verfestigung solcher Prozesse frühzeitig zu unterbinden.
Gesprächsführung mit den Bullies
Im Sinne einer allumfassenden Bullying-Intervention muss auch mit den Bullies ein Gespräch stattfinden. Diese haben trotz ihrer unerwünschten Handlungen ebenfalls das Recht, respektvoll behandelt zu werden und dürfen daher keinesfalls von der Lehrperson bloßgestellt oder gedemütigt werden. Folglich müssen Lehrer/innen dazu in der Lage sein, das Verhaltensmuster von der handelnden Person zu trennen. Die Erfolgsaussicht eines solchen Gesprächs hängt sowohl von der Fähigkeit der Täter/innen zur Selbstreflexion als auch von deren Bereitschaft zur Veränderung des eigenen Verhaltens ab. Im Hinblick auf einen erfolgreichen Gesprächsverlauf wird empfohlen, die Auseinandersetzung mit den Bullies einzeln und im Beisein zusätzlicher Lehrkräfte durchzuführen.
Die Gesprächsführung mit den Bullies ist keine leichte Aufgabe und stellt die Lehrperson oftmals vor eine große Herausforderung. Im Folgenden werden daher einige Vorschläge angeführt, die für die Umsetzung in der Praxis hilfreich sein können:
sachliche Beschreibung der Situation: „Du hast Lisa gestoßen, als du an ihr vorbeigegangen bist. Dabei ist Lisa gestürzt und sie hat sich verletzt.“
Ich-Botschaften: „Dein Verhalten ärgert mich und wird von mir nicht akzeptiert.“
Änderung der Sichtweise: „Dir würde es auch nicht gefallen, wenn du so behandelt werden würdest.“
Bewusstmachen der Verantwortung: „Du hast dich selbst dazu entschlossen, so zu handeln und kannst niemand anderem die Schuld geben.“
Verharmlosungen mit Realität entkräften: „Du hast Lisa also kaum berührt? Warum ist sie dann gestürzt?“
1 PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN: Einführung in die Thematik Bullying im Volksschulkontext und Formulierung der zentralen Forschungsfrage zur Interventions- und Präventionskompetenz von Lehrkräften.
2 DAS PHÄNOMEN BULLYING: Terminologische Klärung der Fachbegriffe, Abgrenzung von Bullying zu anderen Konfliktformen sowie Darstellung von Erscheinungsformen und Prävalenzen.
3 Bullying: Entstehung, Beteiligte und Folgen: Untersuchung der Ursachenfaktoren (familiär, personal, schulisch) sowie Analyse der Rollen im Bullying-Prozess und der psychischen bzw. physischen Folgeschäden.
4 PRÄVENTION UND INTERVENTION: Kritische Diskussion des Olweus-Konzepts sowie Erarbeitung praxisorientierter Maßnahmen zur Vorbeugung und zum gezielten Eingreifen in der Volksschulklasse.
5 FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Betonung der Notwendigkeit eines kollegialen Gesamtkonzepts zur effektiven Bekämpfung von Bullying.
Bullying, Volksschule, Prävention, Intervention, Lehrperson, Klassenklima, Konflikt, Schikanen, Rollenverteilung, Machtungleichgewicht, soziale Kompetenz, Lehrer-Schüler-Beziehung, Gewalt, Cyber-Bullying, Klassengemeinschaft.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Bullying im Kontext der Volksschule und beleuchtet, wie Lehrkräfte dieses Phänomen durch präventive und intervenierende Maßnahmen bearbeiten können.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Erscheinungsformen von Bullying, die Analyse der Entstehungsfaktoren sowie konkrete Methoden der Prävention und Intervention für den Unterrichtsalltag.
Das Ziel ist es, Volksschullehrpersonen Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, mit denen sie proaktiv gegen Bullying vorgehen und ein gewaltfreies Klassenklima schaffen können.
Die Beantwortung der Forschungsfrage erfolgt hermeneutisch mittels einer kritischen Sichtung und Auswertung einschlägiger fachwissenschaftlicher Literatur.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffsbestimmung, Entstehung, Rollen, Folgen) und die praktische Anwendung (Olweus-Konzept, konkrete Interventionsmaßnahmen).
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Bullying, Prävention, Intervention, Volksschule, soziale Kompetenz und Klassenklima.
Es dient als theoretische und praktische Grundlage für das Interventionsmanagement und wird in der Arbeit kritisch hinsichtlich seiner Umsetzbarkeit in der Volksschulklasse evaluiert.
Die Lehrperson nimmt eine Schlüsselrolle ein; sie muss Bullying-Vorgänge erkennen, das Opfer schützen, die Täter zur Selbstreflexion anregen und die gesamte Klassengemeinschaft miteinbeziehen.
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