Magisterarbeit, 2005
94 Seiten, Note: sehr gut
Diese Magisterarbeit untersucht die Belastungen von betrieblichen Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern unter besonderer Berücksichtigung des Rollenstresskonzeptes. Die Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis der spezifischen Herausforderungen zu gewinnen, denen Betriebsräte in ihrer Tätigkeit gegenüberstehen und wie diese durch das Rollenstressmodell erklärt werden können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema, in der die Rahmenbedingungen der Arbeit von betrieblichen Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern, die Aufgaben des Betriebsrates und die Bedeutung der betrieblichen Interessenvertretung als Forschungsobjekt erläutert werden. Kapitel 3 beleuchtet den theoretischen Hintergrund, wobei das Konzept des Rollenstress im Detail dargestellt und mit anderen Stresstheorien in Beziehung gesetzt wird.
Im Methodenteil werden die Zielsetzung der Untersuchung, das Untersuchungsdesign, das Untersuchungsfeld und das Instrumentarium beschrieben. Im Ergebnis-Kapitel werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung präsentiert, die sich auf Intra-Sender-Konflikte, Inter-Sender-Konflikte, Rollenambiguität, Rollenüberlastung, Rollenverantwortung, Person-Rollen-Konflikte und die Scharnierposition konzentrieren. Die Ergebnisse werden in Bezug auf die Unterschiede zwischen freigestellten und nicht-freigestellten Betriebsräten analysiert.
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind: Betriebsrat, Interessenvertretung, Rollenstress, Rollenkonflikt, Rollenüberlastung, Rollenambiguität, Person-Rollen-Konflikt, Scharnierposition, Belastung, Beanspruchung, Stress.
Betriebsräte erleben oft Rollenkonflikte, Zeitdruck (quantitative Überlastung) und die schwierige Scharnierposition zwischen Belegschaft und Geschäftsführung.
Das Modell beschreibt Stress als Folge von Rollenkonflikten, Rollenambiguität (Unklarheit) und Rollenüberlastung innerhalb einer Organisation.
Dies tritt auf, wenn verschiedene Gruppen (z. B. Mitarbeiter und Arbeitgeber) widersprüchliche Erwartungen an die Rolle des Betriebsrats stellen.
Ja, freigestellte Betriebsräte haben andere Belastungsprofile (z. B. Fokus auf Gremienarbeit) als nicht-freigestellte, die zusätzlich ihre reguläre Arbeit bewältigen müssen.
Die wesentliche Rechtsgrundlage ist das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), das die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretern regelt.
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