Bachelorarbeit, 2020
43 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung: Die Bedeutung des Kitesurfens in Deutschland
2 Hintergründe der Studie
2.1 Sporttourismus
2.2 Zahlen, Daten, Fakten Weltweit und in Deutschland
2.3 Kitesurf-Regionen
2.4 Naturschutz
3 Die Entwicklung des Kitesurfens
3.1 Vom Extremsport zum Trendsport
3.2 Ein Vergleich zu anderen Wassersportarten
4 Begriffsbestimmungen
4.1 Wassertourismus
4.2 Die Sportart Kitesurfen
5 Methodik
5.1 Aufbau des Fragebogens
5.2 Auswahl der Erhebungsmethode
6 Ergebnisse
6.1 Demografie der Teilnehmer
6.2 Fragebogenergebnisse
7 Diskussion
7.1 Entwicklung der Sportart Kitesurfen in der Zukunft
8 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Erstellung eines fundierten Profils deutscher Kitesurfer, um deren spezifisches Reise- und Konsumverhalten zu analysieren und einzuordnen. Basierend auf einer quantitativen Online-Umfrage werden Motive, demografische Daten und Ausübungsweisen untersucht, um dem Sporttourismus gezieltere Angebote zu ermöglichen.
3.1 Vom Extremsport zum Trendsport
Vorab ist eine Definition beider Begriffe essentiell um zu verstehen, was einen Extremsport bzw. einen Trendsport kennzeichnet und wie sich beide voneinander unterscheiden. Hadbawnik (2011) kommt zu der Erkenntnis, dass das Herangehen an die eigenen sportlichen Grenzen als Extremsport verstanden wird. Dabei wird der Begriff Extremsport als Oberbegriff für eine Vielzahl an Sportarten verstanden, in denen eine Konfrontation der eigenen Fähigkeiten mit extremen physischen, psychischen oder technischen Herausforderungen herrscht. Diese sind dabei alle mit einem hohen Risiko verbunden (Hadbawnik, 2011). Einen ähnlichen Definitionsansatz findet Aufmuth (1996), der die Extremsportarten oftmals mit großen physischen Qualen verbindet. Die körperliche Erfahrung spielt dahingehend nur eine untergeordnete Rolle.
Der wesentliche Aspekt der Entwicklung vom unkontrollierbaren Extremsport zum Trendsport ist das unter Kitesurfern bekannte 3-stufige Sicherheitssystem. Die erste Stufe beschreibt das Loslassen der Bar. Daraufhin wird der Kite im Regelfall nahezu drucklos. Sollte das nicht passieren, wird die zweite Stufe aktiv. Hierbei öffnet man die Verbindung, die den Kitesurfer mit dem Kite verbindet. Dazu muss gesagt werden, dass der Kitesurfer, ähnlich wie ein Kletterer mit zwei Sicherungen am Kite verbunden ist. So ist nach öffnen der ersten Verbindung der Kite nicht vollständig vom Kitesurfer getrennt, hängt jedoch nur noch an einer von vier (bzw. fünf) Leinen. Demnach fällt er im Regelfall drucklos auf das Wasser. Falls dennoch eine Gefahrensituation herrscht, kann der Kitesurfer die dritte und letzte Stufe des Sicherheitssystems durchführen und den Kite komplett vom Körper trennen.
Durch diese Vorkehrungen lässt sich das Kitesurfen heutzutage nahezu sicher erlernen und kann sich als Trendsport bezeichnen. Ein gewisses Restrisiko ist dennoch gegeben.
1 Einleitung: Die Bedeutung des Kitesurfens in Deutschland: Einführung in das rasante Wachstum der Sportart und Darstellung der Rolle des VDWS für die Entwicklung in Deutschland.
2 Hintergründe der Studie: Theoretische Einordnung des Sporttourismus sowie Analyse von Daten, Fakten und ökologischen Rahmenbedingungen des Kitesurfens.
3 Die Entwicklung des Kitesurfens: Historische Betrachtung der Entstehung des Sports und Analyse des Wandels von einem riskanten Extremsport hin zu einem etablierten Trendsport.
4 Begriffsbestimmungen: Definition des Wassertourismus und detaillierte Abgrenzung der Sportart Kitesurfen innerhalb der Sportverbandsstrukturen.
5 Methodik: Beschreibung des Aufbaus des Fragebogens und der angewandten quantitativen Online-Erhebungsmethode.
6 Ergebnisse: Darstellung der demografischen Daten sowie der Auswertung des Reise- und Konsumverhaltens der befragten Kitesurfer.
7 Diskussion: Interpretation der Umfrageergebnisse im Kontext existierender Literatur und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Kitesurfens.
8 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Kernergebnisse der Bachelorarbeit über das Profil deutscher Kitesurfer.
Kitesurfen, Sporttourismus, Trendsport, Profilanalyse, Reiseverhalten, Konsumverhalten, VDWS, Wassersport, Sicherheitsmanagement, Umfrage, Equipment, Naturschutz, Breitensport, Kitesurfer, Marktanalysen
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Profils deutscher Kitesurfer, um deren Eigenschaften, Reisevorlieben und Konsumverhalten in Bezug auf die Sportart zu erfassen.
Die Schwerpunkte liegen auf der sporttouristischen Einordnung, der historischen Entwicklung des Kitesurfens zum Trendsport sowie der Auswertung einer umfangreichen Online-Umfrage unter Kitesurfern.
Das primäre Ziel ist es, erstmals ein fundiertes Profil deutscher Kitesurfer zu erstellen, da bislang keine belastbaren Daten über deren spezifisches Verhalten und Motive vorlagen.
Es wurde eine quantitative Erhebung durchgeführt, bei der ein Online-Fragebogen mittels sozialer Medien an die Zielgruppe der Kitesurfer verbreitet und anschließend ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Sporttourismus, die historische Entwicklung der Sportart, eine detaillierte Begriffsbestimmung sowie die Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse.
Kitesurfen, Sporttourismus, Trendsport, Profilanalyse, Reiseverhalten und Konsumverhalten sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.
Die Arbeit beleuchtet Konfliktpotenziale zwischen Kitesurfern und Naturschutzbelangen in Küstenregionen und betont die Bedeutung nachhaltiger Regelungen an den Ausübungsorten.
Durch die Einführung eines 3-stufigen Sicherheitssystems wurde das Verletzungsrisiko maßgeblich gesenkt, was den Zugang für eine breite Masse ebnete und den Wandel vom Extremsport zum Trendsport erst ermöglichte.
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