Bachelorarbeit, 2013
64 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Medien, Migration und Integration: Ein Problemaufriss
2.1 Internationalisierung der Gesellschaft
2.2.1 Differenzierung von Integrationsformen
2.2.2 Assimilation vs. Segregation
2.3 Kulturelle und ethnische Identität
3 Integratives Potenzial von Medien
3.1 Medienwirkungsmodelle
3.1.1 Uses-and-Gratifications-Approach
3.1.2 Agenda-Setting-Theorie
3.2 Mediale Integration im Globalisierungskontext: zwischen Mehrheits- und Ethnomedien
3.3 Mediale Darstellung von Migranten
4 Explorative Studie
4.1 Methodischer Vorgang
4.2 Auswertung der Umfrageergebnisse
4.2.1 Allgemeine Informationen über die Teilnehmer
4.2.2 Sprachkompetenzen
4.2.3 Mediennutzung, Medienwahl und Nutzungsmotive
4.2.4 Deutsche vs. Heimatmedien: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
4.2.5 Mediale Darstellung von anderen Ländern
4.2.6 Integrationsindikatoren
5 Fazit
6 Literaturverzeichnis
Anhang
Die Arbeit untersucht das Mediennutzungsverhalten internationaler Studierender an der Universität Bonn und analysiert dessen Einfluss auf den Integrationsprozess. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie Medienwahl, Nutzungsmotive und die wahrgenommene mediale Darstellung von Herkunfts- und Aufnahmeland mit dem Grad der Integration dieser spezifischen Migrantengruppe korrelieren.
3.1.1 Uses-and-Gratifications-Approach
Der Uses-and-Gratification-Ansatz basiert auf dem Prinzip der selektiven Mediennutzung, die von individuellen Bedürfnissen der Rezipienten abhängig ist. Daher stehen im Mittelpunkt dieses Ansatzes die Mediennutzungsmotive: Es wird versucht das Medienverhalten von einzelnen Personen bzw. die Zuwendung zu einem bestimmten Medienangebot zu erklären.
Die schematische Darstellung von Komponenten dieses Wirkungsmodels veranschaulicht die Grundgedanken des Uses-and-Gratification-Ansatzes:
Laut der Grundannahme des U&G-Ansatzes stehen die individuellen Bedürfnisse von Rezipienten bei der Medienwahl im Vordergrund, d.h., dass Menschen die Medien nutzen, um bestimmte Bedürfnisse zu befriedigen bzw. Probleme zu lösen. Wie mehrere Untersuchungen (Studie von Greenberg, Studie von McQuail, Israel-Studie usw.) ergaben, können viele Motivtypologien gebildet werden. Menschen nutzen die Medien, um sich zu informieren, zu orientieren, zu entspannen, aber auch aus Gewohnheit, aber auch als Zeitfüller usw. (vgl. Schenk 2007, 681-703).
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Migration als globales Phänomen dar und begründet die Auswahl internationaler Studierender als spezifische Forschungsgruppe für die Untersuchung des Zusammenhangs von Mediennutzung und Integration.
2 Medien, Migration und Integration: Ein Problemaufriss: Dieses Kapitel erläutert theoretische Konzepte der Integration, insbesondere von Hartmut Esser und Rainer Geißler, und beleuchtet die Rolle der ethno-kulturellen Identität sowie die Dynamiken von Akkulturation und Segregation.
3 Integratives Potenzial von Medien: Hier werden medienwissenschaftliche Theorien wie der Uses-and-Gratifications-Approach und die Agenda-Setting-Theorie auf den Migrationskontext angewendet, um die Rolle von Mehrheits- und Ethnomedien bei der gesellschaftlichen Eingliederung zu analysieren.
4 Explorative Studie: Das Kapitel beschreibt den methodischen Aufbau der Online-Befragung internationaler Studierender in Bonn und präsentiert detailliert die empirischen Ergebnisse zur Mediennutzung, den Präferenzen, sowie der Einschätzung der medialen Darstellung.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Hypothesenprüfung zusammen, diskutiert die Dominanz der Internetnutzung gegenüber klassischen Medien und reflektiert die Bedeutung einer ausbalancierten medialen Berichterstattung für den Integrationsprozess.
Mediennutzung, Migration, Integration, internationale Studierende, Uses-and-Gratifications-Ansatz, Agenda-Setting-Theorie, Ethnomedien, Medienwirkung, Akkulturation, Sprachkompetenz, soziale Identität, Medienwahl, Online-Medien, Deutschland, Bildungsabschluss.
Die Arbeit befasst sich mit der Mediennutzung von internationalen Studierenden und der Frage, wie diese zur Integration in Deutschland beitragen kann.
Die zentralen Themen sind der Zusammenhang zwischen Medienverhalten, Integrationsindikatoren (Sprache, soziale Kontakte) und die Wahrnehmung der medialen Berichterstattung.
Ziel ist es, die Hypothesen zu Mediennutzungsmotiven, der Dominanz des Internets sowie der Rolle von Ethnomedien bei Bildungsmigranten empirisch zu überprüfen.
Die Arbeit nutzt eine quantitative, explorative Online-Befragung von 116 internationalen Studierenden der Universität Bonn.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Integrationskonzepte, Medienwirkung) und eine empirische Auswertung des Umfrageverhaltens der Teilnehmer.
Wichtige Begriffe sind Medienpräferenz, interkulturelle Integration, Ethnomedien, Agenda-Setting und soziokulturelle Identität.
Die Umfrage ergab, dass die Mehrheit der befragten Studierenden das Internet weitaus häufiger nutzt als Fernsehen, Radio oder Zeitungen.
Es zeigt sich eine Tendenz zur Wahrnehmung einer neutralen Berichterstattung, wobei dies stark vom jeweiligen Herkunftsland abhängt und häufig mit Kritik an Stereotypisierungen einhergeht.
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