Bachelorarbeit, 2011
40 Seiten, Note: 1,4
Die Arbeit befasst sich mit der Konstruktion von Geschlecht und den Konsequenzen für die Geschlechtersozialisation. Sie analysiert die verschiedenen Theorien und Ansätze, die versuchen, die geschlechtsspezifischen Differenzen zu erklären. Dabei werden sowohl der biologische Erklärungsansatz als auch der Ansatz der sozialen Konstruktion beleuchtet.
Die Einleitung stellt die Problematik der Geschlechtszugehörigkeit in den Kontext der Zweigeschlechtlichkeit in unserer Gesellschaft dar. Das Kapitel beleuchtet die gängigen Stereotype und die Vorstellung von einem naturgegebenen Geschlecht.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Konstruktion des biologischen Geschlechts. Es werden verschiedene biologische Faktoren betrachtet, die zur Bestimmung des Geschlechts herangezogen werden, wie z.B. das chromosomale, gonadale, hormonale, morphologische und zerebrale Geschlecht. Der biologische Erklärungsansatz wird kritisch hinterfragt und der Ansatz der sozialen Konstruktion wird eingeführt.
Das dritte Kapitel widmet sich der sozialen Konstruktion von Geschlecht. Es werden die Konzepte von Sex und Gender erläutert und der Einfluss der Kultur auf die menschliche Entwicklung dargestellt. Die Arbeit untersucht die Ansätze von Harold Garfinkel und Erving Goffman und betrachtet die Rolle des „Doing Gender“ im gesellschaftlichen Zusammenleben.
Im vierten Kapitel werden Geschlechterstereotype und deren Entstehung, Entwicklung und Auswirkungen auf die Geschlechtersozialisation analysiert. Es werden verschiedene Wissensstrukturen betrachtet, die charakteristische Merkmale von Frauen und Männern enthalten, und die kulturell festgelegte Bewertung von Stereotypen beleuchtet.
Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der geschlechtsspezifischen Sozialisation. Es wird die Rolle von Sozialisationsagenten wie Eltern, Peers und Schule bei der Vermittlung von Geschlechtsrollen und -normen untersucht.
Geschlechterkonstruktion, biologisches Geschlecht, soziales Geschlecht, Sex, Gender, Geschlechterstereotype, Sozialisation, Doing Gender, Kultur, Gesellschaft, Zweigeschlechtlichkeit, binäres Gesellschaftssystem, Transsexualität.
Sex bezieht sich auf das biologische Geschlecht (Chromosomen, Hormone), während Gender das soziale Geschlecht und die damit verbundenen gesellschaftlichen Rollen beschreibt.
Doing Gender beschreibt die Theorie, dass Geschlecht keine feste Eigenschaft ist, sondern in der täglichen Interaktion durch Verhalten und Darstellung ständig neu hergestellt wird.
Stereotype entstehen durch kulturelle Wissensstrukturen, die Männern und Frauen bestimmte Eigenschaften zuschreiben und diese über Generationen hinweg durch Sozialisation festigen.
Eltern vermitteln oft unbewusst durch Spielzeugwahl, Kleidung und unterschiedliche Erwartungshaltungen die gesellschaftlich vorherrschenden Geschlechtsnormen.
Es ist die Ansicht, dass soziale Unterschiede zwischen den Geschlechtern ausschließlich auf biologische Faktoren wie Vererbung und Hormone zurückzuführen sind.
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