Bachelorarbeit, 2018
54 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Sportmotorische Fähigkeit Kraft
3.1.1 Erscheinungsformen der Kraft
3.1.2 Maximalkraft
3.1.2.1 Isometrische Maximalkraft
3.1.2.2 Exzentrische Maximalkraft (Absolutkraft)
3.1.2.3 Konzentrische Maximalkraft (Einer-Maximum)
3.1.2.4 Relativkraft
3.1.3 Kraftausdauer
3.1.4 Schnellkraft
3.1.5 Reaktivkraft
3.2 Krafttraining
3.2.1 Belastungsnormative im Krafttraining
3.2.1.1 Belastungsintensität
3.2.1.2 Belastungsdichte
3.2.1.3 Trainingshäufigkeit
3.2.1.4 Belastungsdauer
3.2.1.5 Bewegungsausführung
3.2.1.6 Belastungsumfang
3.2.2 Anpassungsprozess durch das Krafttraining – Muskelhypertrophie
3.2.2.1 Mechanische Spannung
3.2.2.2 Metabolischer Stress
3.3 Trainingsformen im Krafttraining
3.3.1 Low Volume Training (vorher Einsatz-Training)
3.3.2 High-Volume-Training (vorher Mehrsatz-Training)
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse vom Vergleich des LVT und HVT in Bezug auf die Muskelhypertrophie
5.2 Ergebnisse der Gründe für eine bessere Muskelhypertrophie beim HVT im Vergleich zum LVT
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf Basis einer systematischen Literaturrecherche zu ermitteln, welches der beiden Krafttrainingssysteme – Low Volume Training (LVT) oder High Volume Training (HVT) – aus wissenschaftlicher Sicht zu einer effektiveren Muskelhypertrophie führt und welche physiologischen Mechanismen diesen Prozess begründen.
3.2.2.1 Mechanische Spannung
Die mechanische Spannung, welche sowohl durch eine Dehnung als auch durch eine Krafterzeugung ausgelöst wird, gilt als wesentlicher Faktor für eine Muskelhypertrophie (Goldspink, 2002; Hornberger & Chien, 2006; Vandenburgh, 1987). Eine Kombination aus einer Dehnung und einer Krafterzeugung haben einen ausgeprägten additiven Effekt auf die Aktivierung der Proteinsynthese (Goldspink, 2002). Nach Pearson und Hussain (2015) waren die Ersten die zu dem Ergebnis kamen, dass eine mechanische Spannung eine Verbindung mit der Muskelhypertrophie hat, Goldberg, Etlinger, Goldfink und Jablecki (1975). Sie haben durch eine passive Dehnung eine Atrophie verzögern bzw. eine Muskelhypertrophie in der denervierten Muskulatur auslösen können. Ähnliche Ergebnisse zeigte auch die Untersuchung von Spangenburg, Le Roith, Ward und Bodine (2008), die mit einer erhöhten mechanischen Spannung eine Muskelhypertrophie bei Ratten ausgelöst haben. Zu den Mechanismen, welche die mechanische Spannung für eine Muskelhypertrophie auslösen, gehören die erhöhte lokale Hormonproduktion (Adams, 2002), die Muskelschädigung (Tatsumi et al., 2006), die Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) Produktion (Tatsumi et al., 2006; Uchiyama, Tsukamoto, Yoshiumura & Tamaki, 2006), eine erhöhte FT-Faserrekrutierung (Cook, Murphy & Labarbe-ra, 2013; Manini & Clark, 2009; Suga et al., 2009) und die Mechanotransduktion (Goldspink, 1998; Schoenfeld, 2013; Zou et al., 2011). Alle diese Mechanismen stehen in Verbindung die Proteinsynthese durch eine Aktivierung der Signalwege zu erhöhen (Baar & Esser, 1999; Bodine et al., 2001; Goldspink, 2002) und/oder eine Aktivierung und Vermehrung von Satellitenzellen hervorzurufen (Adams, 2002).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Relevanz des Krafttrainings und Definition der Fragestellung bezüglich des Volumens bei Muskelhypertrophietraining.
2 ZIELSETZUNG: Definition der wissenschaftlichen Zielsetzung, durch Literaturrecherche die Effektivität von LVT und HVT gegenüberzustellen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Darstellung der theoretischen Grundlagen zu sportmotorischen Fähigkeiten, Krafttraining, Belastungsnormativen und den physiologischen Anpassungsprozessen.
4 METHODIK: Erläuterung des systematischen Reviews inklusive der Ein- und Ausschlusskriterien für die Literaturrecherche.
5 ERGEBNISSE: Präsentation und tabellarische Zusammenfassung der Ergebnisse aus den identifizierten Studien zu Muskelhypertrophie und deren physiologischen Gründen.
6 DISKUSSION: Kritische Analyse und Zusammenfassung der Studienergebnisse unter Berücksichtigung von Limitationen und methodischen Aspekten.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschlussbetrachtung mit dem Fazit, dass HVT im Durchschnitt zu einer effektiveren Muskelhypertrophie führt.
Krafttraining, Muskelhypertrophie, Low Volume Training, High Volume Training, Mechanische Spannung, Metabolischer Stress, Muskelproteinsynthese, Satellitenzellen, Belastungsnormative, Trainingsvolumen, Sportmotorik, Trainingswissenschaft, Studien-Review, Anpassungsreaktion, Skelettmuskulatur
Die Arbeit untersucht, welches Krafttrainingssystem – Low Volume Training (LVT) oder High Volume Training (HVT) – aus wissenschaftlicher Sicht zu einer effektiveren Muskelhypertrophie führt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Kraftfähigkeiten, den Belastungsnormativen im Krafttraining sowie den molekularen und physiologischen Anpassungsprozessen, die zum Muskelwachstum führen.
Die Arbeit stellt die Frage, ob HVT oder LVT effektiver für die Muskelhypertrophie ist und welche physiologischen Gründe für die Überlegenheit des jeweiligen Systems sprechen.
Die Arbeit verwendet die Methodik eines systematischen Reviews, bei dem 21 randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) analysiert und hinsichtlich ihrer Ergebnisse ausgewertet wurden.
Neben den theoretischen Grundlagen zum Krafttraining steht die detaillierte Auswertung von Studiendaten zu Muskelzuwachs, hormonellen Reaktionen und zellbiologischen Parametern wie der Proteinsynthese im Zentrum.
Wichtige Begriffe sind Muskelhypertrophie, Trainingsvolumen, LVT, HVT, Mechanische Spannung, Metabolischer Stress und Muskelproteinsynthese.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass HVT im Vergleich zu LVT eine durchschnittlich höhere Effektivität bei der Muskelhypertrophie aufweist.
Als Hauptursachen werden ein höherer Ausstoß an Wachstumshormonen und Testosteron, eine gesteigerte Muskelproteinsynthese sowie eine erhöhte Anzahl aktivierter Satellitenzellen identifiziert.
Unterschiedliche Methoden wie Ultraschall, MRT oder DXA-Scans messen verschiedene Parameter (Dicke vs. Volumen vs. Körperzusammensetzung), was die direkte Vergleichbarkeit der Studien erschwert.
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