Bachelorarbeit, 2019
130 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
1.1 Literaturstand, Literaturauswahl, Methodik dieser Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Einführung in das Thema (Problematik, Hintergrund)
1.4 Hypothese, Ziele, Leitfragen
2. Hinführung zum Thema, durch gesellschaftliche Aspekte
2.1 The war of talent - die Zielgruppe
2.2 Altersrente
2.3. Segregation der Geschlechter in der Arbeitswelt
2.4 Pflegestärkungsgesetz (Pflegestufe und Pflegegrad)
2.4.1 Pflegestärkungsgesetz (PSG) - Pflegestufe
2.4.2 Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) & Veränderungen im Pflegeheim
3. Deskription der Ausgangslage
3.1 Politische Intervention und die derzeitige Reputation in der Altenpflege
3.1.1 Berufsbildungspolitische Maßnahmen und Programme
3.1.2 Politische Maßnahmen in der Pflege
3.1.3 Das Pflegeberufegesetz im Bezug zur Ausbildung & Studium
3.2 Die Quantitative Ist- Situation & deren bisherige Entwicklung
3.2.1 Pflegebedarf
3.2.2 Personalstand in der Pflege
3.2.3 Auszubildende
4. Zwischenfazit
5. Theoretischer Rahmen zur Gewinnung
5.1 Einflussfaktoren auf das Berufsauswahlverhalten und die Berufsentscheidung
5.2 Streuverlust durch Offline-Kommunikation
6. Basics für die Gewinnung von Auszubildenden und Mitarbeitern
6.1 Personalveränderung
6.2 Marketing
6.3 Employer Branding
6.4 Personalmarketing
6.5 Social-Media-Marketing als integrativer Bestandteil des Online-Marketings
6.6 Social-Media-Recruiting
6.7 Persuasive Kommunikation
7. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht den Fachkräftemangel in der Altenpflege vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Das primäre Ziel ist es, moderne Rekrutierungsstrategien, insbesondere durch Social-Media-Marketing, zu analysieren und einen praxisorientierten Fragenkatalog zu entwickeln, der Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von Auszubildenden und Mitarbeitern unterstützt.
1.3 Einführung in das Thema (Problematik, Hintergrund)
In Deutschland besteht ein Fachkräftemangel im Bereich der Pflege. Der öffentliche Diskurs findet unter dem Begriff „Pflegenotstand“ statt. Dabei handelt es sich keineswegs um ein mediales, sondern um ein reales Problem. Unter Pflege werden alle unterstützenden Maßnahmen verstanden, die physische, psychische, soziale Funktionen und Aktivitäten des Lebens aufrechterhalten, anpassen oder wiederherstellen. In fast jedem Bundesland besteht ein Engpass an examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern, sowie Altenpflegern. Der Pflegenotstand rückt durch die demografische Entwicklung, in Deutschland, zunehmend in den Vordergrund.
Die/der demografische/r Entwicklung/Wandel ist eine allgemeine Bezeichnung. Wissenschaftlich lautet der Begriff demografische Alterung. Die demografische Alterung bezeichnet einen Anstieg des Durchschnittalters und Medianalters der Bevölkerung. Verursacht wird eine demografische Alterung durch zwei Bedingungen, der Jugendrückgang (niedrige Fertilitätsrate) und eine steigende Lebenserwartung älterer Menschen. Die demografische Alterung ist im Diskurs durch die „Babyboomer-Generation“ geprägt. Die Babyboomer-Generation ist eine geburtsstarke Generation, welche die Geburtsjahrgänge 1946 - 1964 umfasst. Die Diskrepanz dabei ist, dass die Fertilitätsrate der nachfolgenden Jahrzehnte sehr gering ausfiel und sich die Lebensqualität (Medizin, Nahrung) der Menschen stetig verbessert, wodurch die Bevölkerung ein zunehmend höheres Lebensalter erreicht. Folglich wächst der Anteil der hochbetagten, multimorbiden und chronisch erkrankten Menschen in Deutschland.
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die methodische Vorgehensweise (Literaturarbeit) und den Aufbau der Bachelorarbeit, die in einen politischen sowie einen strategischen Teil gegliedert ist.
2. Hinführung zum Thema, durch gesellschaftliche Aspekte: Hier werden Zielgruppen, das Rentenkonzept und die geschlechtsspezifische Segregation in der Arbeitswelt im Kontext des demografischen Wandels diskutiert.
3. Deskription der Ausgangslage: Dieses Kapitel beleuchtet politische Maßnahmen, den aktuellen Pflegebedarf sowie die statistische Entwicklung des Pflegepersonals und der Auszubildendenzahlen.
4. Zwischenfazit: Das Kapitel fasst die bisherigen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Verschärfung des Pflegenotstands sowie die Unzureichendheit bisheriger politischer Lösungsansätze.
5. Theoretischer Rahmen zur Gewinnung: Untersuchung der Faktoren, die das Berufsauswahlverhalten von Jugendlichen beeinflussen, sowie die Problematik des Streuverlusts bei klassischer Offline-Kommunikation.
6. Basics für die Gewinnung von Auszubildenden und Mitarbeitern: Darstellung notwendiger Strategien im Personalmanagement, unter anderem Employer Branding, Personalmarketing und die gezielte Nutzung von Social-Media-Kanälen.
7. Fazit: Abschließende Bewertung der Gesamtsituation mit Handlungsempfehlungen zur professionellen, digitalen Neuausrichtung des Personalmarketings in der Altenpflege.
Altenpflege, Pflegenotstand, demografischer Wandel, Personalmarketing, Employer Branding, Social-Media-Recruiting, Auszubildende, Mitarbeiterbindung, Fachkräftemangel, Personalbedarfsplanung, Personalstrategie, Online-Marketing, Berufswahl, Generation Y, Generation Z.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, qualifiziertes Personal für die Altenpflege zu gewinnen, und analysiert dafür zeitgemäße Strategien im Personalmanagement.
Die Schwerpunkte liegen auf dem demografischen Wandel, der politischen Steuerung des Pflegeberufs, dem Employer Branding sowie dem Einsatz von Social-Media-Marketing.
Das Ziel ist die Analyse der aktuellen Personalsituation und die Entwicklung eines Tools, das Einrichtungen der Altenpflege bei der strategischen Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern unterstützt.
Die methodische Vorgehensweise stützt sich primär auf Literaturarbeit sowie die Auswertung statistischer Daten und Berichte zur Lage der Pflegebranche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Ausgangslage und eine theoretische Fundierung moderner Personalmarketing-Instrumente sowie deren konkrete Umsetzung mittels Online- und Social-Media-Kanälen.
Wesentliche Begriffe sind Pflegenotstand, Employer Branding, Personalmarketing, demografischer Wandel und Social-Media-Recruiting.
Aufgrund des Wettbewerbs zwischen Krankenhäusern und Pflegeheimen ist ein attraktives Arbeitgeberimage entscheidend, um sich als moderner Arbeitgeber zu positionieren und Talente langfristig zu binden.
Er dient dem Management als systemisches Werkzeug, um die eigene Personalarbeit zu reflektieren, Strategien zur Mitarbeiterbindung zu entwickeln und Verbesserungspotenziale in der Außendarstellung zu identifizieren.
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