Fachbuch, 2020
121 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Theoretische Fundierungen von Führungsdefinitionen und Führungserfolg
2.2 Wahrnehmung der Führung von Frauen und Männern
2.3 Frauen führen anders – Männer auch? Geschlecht und Führungsverhalten
3 Daten und Methoden
3.1 Ziel und Hypothesen der Befragung
3.2 Stichprobe
3.3 Untersuchungsdesign / Vorgehen
3.4 Messinstrument
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik
4.2 Ergebnisse der Hypothese 1
4.3 Ergebnisse der Hypothese 2
4.4 Ergebnisse der Hypothese 3.1
4.5 Ergebnisse der Hypothesen 3.2.1 & 3.2.2
4.6 Ergebnisse der Hypothese 4.1.1 & 4.1.2
4.7 Ergebnisse der Hypothese 4.2
5 Diskussion und Ausblick
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.2 Implikation der Ergebnisse
5.3 Limitation und zukünftige Forschungen
6 Fazit
Die Arbeit untersucht, ob geschlechtertypische Verhaltensmerkmale im Führungsalltag existieren und welche Rolle diese bei der Wahrnehmung durch Mitarbeiter spielen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse transformationaler Führung sowie der Wirkung auf Kommunikation, Motivation und emotionale Bindung der Mitarbeiter.
2.2.3.1 Glass Ceiling – die gläserne Decke
Ein vielfach diskutiertes Phänomen ist der „Glass Ceiling Effekt“ bzw. „die gläserne Decke“. Diese Metapher soll dabei bildhaft beschreiben, dass Frauen Top-Positionen wie durch eine gläserne Decke in greifbarer Nähe sehen. Aber ab einem gewissen Level können sie aufgrund verschiedener Barrieren nicht dazu durchdringen. Somit verharren Frauen auf Positionen im unteren und mittleren Management und schaffen es nicht, in das obere Top-Management aufzusteigen (Schulz, 2013).
In einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Wippermann, 2010) wird dieses Phänomen aufgezeigt. Demnach werden engagierte weibliche Führungspersonen von den befragten Männern geschätzt und sie sprechen das Bedauern aus, nicht mehr Frauen in Führungspositionen anzutreffen. Trotzdem legt die Studie verschiedene Vorurteile der Männer gegenüber weiblichen Führungskräften offen, welche auf eine „gender-political-correctness“ (Wippermann 2010, S.13) schließen lässt. Demnach verhalten sie sich bezüglich des Themas Frauen und Führung nach außen hin politisch korrekt, besitzen jedoch unbewusste und tief verankerte Vorbehalte gegenüber weiblichen Führungskräften. Die befragten männlichen Führungskräfte werden in dieser Studie somit als „Hüter der gläsernen Decke“ (Wippermann, 2010, S.9) bezeichnet.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen trotz formaler Gleichberechtigung und leitet daraus die Forschungsfrage zur Untersuchung geschlechtertypischer Verhaltensmerkmale ab.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert Führungstheorien, die Wahrnehmung von Führungskräften sowie die Dimensionen transformationaler Führung und deren Zusammenhang mit Kommunikation, Motivation und emotionaler Bindung.
3 Daten und Methoden: Hier wird das methodische Vorgehen der empirischen Online-Querschnittsstudie (N=237) dargelegt, einschließlich der Beschreibung des selbst erstellten Messinstruments und der Hypothesen.
4 Ergebnisse: Die statistische Auswertung präsentiert die deskriptiven Befunde sowie die Prüfung der Hypothesen mittels t-Tests, Mann-Whitney-U-Tests, Korrelations- sowie Regressionsanalysen.
5 Diskussion und Ausblick: Die Ergebnisse werden kritisch diskutiert, Implikationen für die Praxis abgeleitet und Limitationen sowie zukünftige Forschungsbedarfe aufgezeigt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, dass keine signifikanten Unterschiede im Führungsverhalten zwischen den Geschlechtern nachzuweisen sind, trotz fortbestehender Unterrepräsentanz von Frauen.
Führungsverhalten, Gender, Transformationale Führung, Kommunikationsverhalten, Motivationsverhalten, Emotionale Mitarbeiterbindung, Glass Ceiling, Arbeitszufriedenheit, Geschlechterstereotype, Querschnittsstudie, Führungskräfte, Personalbindung, Management, Soziale Konstrukte, empirische Forschung.
Die Arbeit vergleicht das Führungsverhalten von Frauen und Männern und untersucht, ob geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahrnehmung durch Mitarbeiter existieren.
Die zentralen Bereiche sind die transformationale Führung, das Kommunikationsverhalten, die Mitarbeitermotivation sowie die emotionale Mitarbeiterbindung.
Das Hauptziel ist die wissenschaftliche Untersuchung, ob vermeintlich vorherrschende geschlechtertypische Verhaltensmerkmale in der Führung tatsächlich existieren oder durch Stereotype geprägt sind.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer Online-Befragung mit 237 Probanden durchgeführt, deren Daten statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriearbeit zu Führungsstilen, die anschließende empirische Erhebung der Daten sowie die detaillierte statistische Prüfung von acht aufgestellten Hypothesen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Führungsverhalten, Transformationale Führung, Geschlechterstereotype, Mitarbeiterbindung und Arbeitszufriedenheit charakterisiert.
Das Glass Ceiling Phänomen dient als Erklärungsmodell für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen durch strukturelle Barrieren und männlich geprägte Netzwerke.
Die empirischen Ergebnisse zeigen keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen dem Motivationsverhalten von weiblichen und männlichen Führungskräften.
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