Bachelorarbeit, 2016
103 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Methodik der Bearbeitung
2. Forschungsstand
2.1 Russlands Bedrohungswahrnehmung
2.2 Die Bedrohungswahrnehmung der USA
3. Der „Kalte Krieg“ (1945 – 1991)
3.1 Historische, politische & humanitäre Paukenschläge
3.1.1 Die Berlin-Blockade (1948-1949)
3.1.2 Die Kuba-Krise (1962)
3.1.3 Der NATO-Doppelbeschluss (1979)
3.1.4 Der Zerfall der Sowjetunion (1991)
4. Theorien internationaler Beziehungen
4.1 Neorealismus
4.1.1 Balance-of-Power-Theorie (BOP)
4.1.2 Balance-of-Threat-Theorie (BOT)
5. Ausgewählte historische Ereignisse der letzten 15 Jahre
5.1 Die Rede Wladimir Wladimirowitsch Putins vor dem Deutschen Bundestag am 25. September 2001
5.2 Wladimir Wladimirowitsch Putins Rede auf der 43. Münchener Sicherheitskonferenz am 10. Februar 2007
5.2.1 Resonanz & Folgen
5.3 Die Ukraine-Krise (2013 – heute)
5.3.1 Internationale Reaktionen & Folgen
5.4 Die Rede des russischen Premierministers Dmitri Anatoljewitsch Medwedew vom 13. Februar 2016 auf der 52. Münchener Sicherheitskonferenz
6. Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse
6.1 Fazit
6.2 Diskussion & Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob die heutigen internationalen Beziehungen zwischen Russland und dem Westen durch eine Rückkehr zur Rhetorik und den Spannungen des Kalten Krieges gekennzeichnet sind. Hierbei steht die Analyse der Wahrnehmung gegenseitiger Bedrohungen im Mittelpunkt, wobei historische Ereignisse seit 2001 mit den theoretischen Rahmenbedingungen des Neorealismus kontrastiert werden.
Die Rede Wladimir Wladimirowitsch Putins vor dem Deutschen Bundestag am 25. September 2001
Auf der Grundlage der zuvor genannten historischen Ereignisse und der wissenschaftlichen Betrachtung von Sichtweisen der internationalen Sicherheit und Ordnung wird Wladimir Putins Rede vor dem Deutschen Bundestag am 25. September 2001 analysiert und hinsichtlich der Fragestellung mit historisch aufeinanderfolgenden Ereignissen verglichen, bzw. in den Kontext gesetzt. Hierbei findet die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, genauer gesagt die Technik der Zusammenfassung, Anwendung.
Nachdem Putin seine Rede mit Lobeshymnen auf Deutschland, der kulturellen Verbundenheit Russlands mit den Deutschen und der Bedeutung Berlins für die Weltgeschichte beginnt, verweist er zugleich auf die Zukunft seines Landes und die Folgen des „Kalten Krieges“: „[…] ein Volk, das gute Lehren aus dem Kalten Krieg und aus der verderblichen Okkupationsideologie gezogen hat. […] Europa unmittelbar an der Weiterentwicklung des Verhältnisses zu Russland interessiert.“
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Verschlechterung der politischen Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und westlichen Staaten in den letzten 15 Jahren ein und definiert die zentrale Fragestellung sowie das Ziel der Untersuchung.
2. Forschungsstand: Dieses Kapitel beleuchtet die divergierende Bedrohungswahrnehmung auf russischer Seite sowie seitens der USA und der NATO und ordnet diese historisch ein.
3. Der „Kalte Krieg“ (1945 – 1991): Hier werden die historischen Eckpfeiler und prägenden Krisen des Kalten Krieges, wie die Berlin-Blockade und die Kuba-Krise, dargestellt, um eine Vergleichsbasis für gegenwärtige Spannungen zu schaffen.
4. Theorien internationaler Beziehungen: Das Kapitel führt in den Neorealismus ein und erläutert die Balance-of-Power sowie die Balance-of-Threat-Theorie als Instrumente zur Analyse zwischenstaatlicher Konflikte.
5. Ausgewählte historische Ereignisse der letzten 15 Jahre: Die Analyse konzentriert sich auf zentrale Reden von Putin und Medwedew sowie die Ukraine-Krise als Wendepunkte im Verhältnis zwischen Russland und dem Westen.
6. Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse: Die Ergebnisse der vorangegangenen Analysen werden gebündelt, wobei das Fazit eine Bejahung der These der Rückkehr in konfliktgeladene Zustände nahelegt, während die Diskussion Perspektiven zur Deeskalation erörtert.
Kalter Krieg, Russische Föderation, USA, NATO, Neorealismus, Balance-of-Power, Sicherheitspolitik, Ukraine-Krise, Außenpolitik, Bedrohungswahrnehmung, Geopolitik, Internationale Beziehungen, Diplomatie.
Die Arbeit untersucht die These, ob sich Russland und der Westen aktuell in einem neuen Kalten Krieg befinden, basierend auf einer Analyse historischer Entwicklungen der letzten 15 Jahre.
Zu den Schwerpunkten zählen die sicherheitspolitische Rhetorik, das Verhältnis von Macht und Bedrohung sowie der Einfluss der Ukraine-Krise auf die internationale Ordnung.
Das Ziel ist es, politische Handlungen objektiv zu analysieren und zu prüfen, ob die heutige politische Sprache und Rhetorik Parallelen zum Kalten Krieg aufweisen.
Es werden Literatur-, Inhalts-, Rede- und Feindbildanalysen verwendet, ergänzt durch neorealistische Theorien der internationalen Beziehungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Aufarbeitung des Kalten Krieges als historischen Vergleichsrahmen und eine detaillierte Auswertung bedeutender Reden russischer Spitzenpolitiker.
Die Arbeit resümiert, dass die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen nachhaltig gestört sind und eine Rückkehr zu einem direkten, strategischen Dialog dringend erforderlich ist.
Der Autor greift Putins Kritik an der NATO-Osterweiterung auf und reflektiert, wie die Stationierung von militärischer Infrastruktur nahe russischer Grenzen die Bedrohungswahrnehmung beeinflusst.
Die Ukraine-Krise wird als zentraler Schauplatz eines Austausches von Spannungen gewertet, der sowohl ökonomische als auch politische Auswirkungen auf das gesamteuropäische Sicherheitsgefüge hat.
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