Masterarbeit, 2016
151 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Teil
2.1 E-Learning
2.1.1 Definition
2.1.2 Eigenschaften
2.1.3 E-Learning-Formen in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung
2.1.4 Weitere bedeutende Konzepte
2.1.5 Stärken und Schwächen von E-Learning
2.2 Akzeptanz von E-Learning
2.2.1 Definition
2.2.2 Akzeptanzmodelle
2.2.3 Evaluation der Akzeptanz von E-Learning
2.3 Nutzen als Aspekt der E-Learning-Akzeptanz
2.3.1 Definition
2.3.2 Evaluation des Nutzens beruflicher Bildung
2.3.3 Zusammenspiel von Akzeptanz und Nutzen
2.4 Empirische Studien
3. Empirischer Teil
3.1 Fragestellungen und Hypothesen
3.2 Methode
3.2.1 Stichprobe
3.2.2 Testinstrument
3.2.3 Durchführung der Studie
3.2.4 Untersuchungsdesign
3.3 Analyse
3.3.1 Explorative Statistik
3.3.2 Reliabilitätsanalyse
3.4 Ergebnisse
3.4.1 Empirische Befunde
3.4.2 Diskussion
3.4.3 Limitationen
4. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den wahrgenommenen Nutzen und die Akzeptanz von E-Learning-Angeboten während der Ausbildung von Bankkaufleuten aus Sicht der Auszubildenden zu untersuchen und die Einflussfaktoren auf die Nutzungsabsicht sowie die tatsächliche Nutzung zu identifizieren.
1.1 Problemstellung
Die Entwicklung neuer Medien und Informationstechnologien verläuft rasant. Anbieter versuchen, sich kontinuierlich mit Innovationen zu übertrumpfen. Bereits seit Beginn dieses Prozesses Anfang der 90er-Jahre beschäftigen sich Forscher mit der Frage, wie diese Entwicklung das Lernen beeinflussen und verbessern kann. Obwohl zunächst überwiegend Skepsis im Hinblick auf mögliche Folgen der Nutzung neuer Informationstechnologien im Bereich der Bildung bestand, ist E-Learning aus diesem Bereich heute nicht mehr wegzudenken (Seel & Ifenthaler, 2009).
Der E-Learning-Markt ist seit den 90er-Jahren durch stetiges Umsatzwachstum gekennzeichnet. Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung ermittelt in Zusammenarbeit mit LEARNTEC im Rahmen eines Branchenmonitors regelmäßig die Umsätze von E-Learning-Unternehmen in Deutschland. Der aktuelle Branchenmonitor zeigt ein Umsatzwachstum von 11 % im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr und ein kontinuierliches Wachstum seit 2007 – seit 2011 sogar zweistellig. Zudem wächst die Anzahl an Start-up-Unternehmen in diesem Markt (MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, 2015). Auch international ist der Aufwärtstrend erkennbar. Docebo, ein weltweit agierender Anbieter von E-Learning-Plattformen, veröffentlichte 2014 eine Wachstumsprognose für die folgenden zwei Jahre und geht dabei von einer weltweiten, jährlichen Wachstumsrate von mehr als 7 % aus. Für 2016 wird ein globales Marktvolumen von rund 51 Milliarden Dollar prognostiziert (Piccioli, 2014).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und skizziert deren Aufbau.
2. Theoretischer Teil: Hier werden grundlegende Konzepte zu E-Learning, Akzeptanzmodellen und Nutzenaspekten sowie einschlägige empirische Studien erläutert.
3. Empirischer Teil: Dieses Kapitel umfasst die methodische Vorgehensweise, die Durchführung der Untersuchung sowie die Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Hier werden die zentralen Erkenntnisse zusammengeführt und Perspektiven für weiteren Forschungsbedarf aufgezeigt.
E-Learning, Akzeptanz, Bankkaufleute, betriebliche Ausbildung, wahrgenommener Nutzen, Aufwandserwartung, Nutzungsabsicht, tatsächliche Nutzung, UTAUT, Bildung, Banken, empirische Untersuchung, Lernerfahrung, Ausbildungserfolg, Lernmedien.
Die Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten und die Akzeptanz von E-Learning-Unterstützungen bei Bankauszubildenden.
Die Themenfelder umfassen die Akzeptanzforschung (insb. UTAUT), den Nutzen von E-Learning für die betriebliche Ausbildung und die Analyse des Nutzungsverhaltens.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob und unter welchen Voraussetzungen Bankauszubildende E-Learning als nützlich empfinden und wie dies ihre Akzeptanz und Nutzung beeinflusst.
Es handelt sich um eine quantitative, deskriptive Querschnittsstudie, die mittels standardisiertem Online-Fragebogen durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Fundierung der Begriffe und Modelle sowie einen empirischen Teil, der die Datenerhebung bei 54 Bankauszubildenden auswertet.
Wichtige Begriffe sind E-Learning, Akzeptanz, Nutzungsabsicht, wahrgenommener Nutzen und betriebliche Ausbildung.
Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen dem wahrgenommenen Nutzen und der Nutzungsabsicht der Auszubildenden.
Bankkaufleute stellen eine der größten Ausbildungsgruppen in Deutschland dar, und Unternehmen setzen dort verstärkt auf E-Learning, um das Ausbildungsangebot attraktiv zu gestalten.
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