Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit untersucht die ethische Dimension des Klimawandels, insbesondere im Kontext der intergenerationellen Gerechtigkeit. Sie analysiert das Diskontierungsmodell als ein ökonomisches Instrument zur Bewertung von klimapolitischen Entscheidungen und hinterfragt seine ethische Tragfähigkeit im Hinblick auf die Interessen zukünftiger Generationen.
Die Einleitung führt in das Thema des Klimawandels als intergenerationelles Gerechtigkeitsproblem ein. Kapitel II beleuchtet das Phänomen des Klimawandels, seine Ursachen, Folgen und die möglichen Reaktionen darauf. Im Fokus dieses Kapitels stehen die ökonomischen Aspekte des Klimawandels und das Diskontierungsmodell als Instrument zur Bewertung klimapolitischer Entscheidungen. Kapitel III analysiert die Kritik an der Klimadiskontierung aus ökonomischer Sicht, während Kapitel IV sich mit der ethischen Kritik am Modell auseinandersetzt. Kapitel V untersucht ethische Positionen im Hinblick auf den Klimawandel, insbesondere aus utilitaristischer Perspektive. Abschließend argumentiert Kapitel VI für eine nachhaltige Entwicklung als Lösung für die Herausforderungen des Klimawandels.
Klimawandel, intergenerationelle Gerechtigkeit, Diskontierungsmodell, ökonomische Ethik, Utilitarismus, nachhaltige Entwicklung, Zeitpräferenz, Wirtschaftswachstum.
Weil heutige Entscheidungen über Klimainvestitionen massive Auswirkungen auf die Lebensbedingungen und Kosten zukünftiger Generationen haben.
Es ist ein ökonomisches Instrument, mit dem der heutige Wert zukünftiger Kosten und Nutzen berechnet wird. In der Klimapolitik wird es genutzt, um Investitionen in Klimaschutz zu rechtfertigen.
Kritiker bemängeln, dass das Modell den Wert eines intakten Klimas für zukünftige Generationen künstlich vermindert, was als ungerecht gegenüber Nachkommen empfunden wird.
Der klassische Utilitarismus strebt die Nutzenmaximierung für alle an. Die Arbeit zeigt jedoch, dass ökonomische Modelle den Utilitarismus oft zweckentfremden, um Diskontierungen zu rechtfertigen.
Die reine Zeitpräferenz geht davon aus, dass Menschen Konsum heute wertvoller einschätzen als Konsum in der Zukunft. Dies führt ökonomisch dazu, dass Klimaschutz heute oft als „zu teuer“ bewertet wird.
Die Arbeit argumentiert, dass nur eine nachhaltige Entwicklung, die ethische Prinzipien über rein ökonomische Diskontierungsmodelle stellt, den Herausforderungen des Klimawandels gerecht werden kann.
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