Bachelorarbeit, 2019
57 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Thema der Arbeit
1.2. Aufbau der Arbeit
1.3. Problemstellung und Zielsetzung
2. Definition und Formen des Sponsorings
2.1. Definition und Ursprung des Sponsorings
2.2. Merkmale des Sponsorings
2.3. Typologie im Sponsoring
2.4. Formen des Sponsorings
3. Das Sportsponsoring
3.1. Relevanz im Sponsoring System
3.2. Geschichte des Sportsponsorings
3.3. Sponsoringmöglichkeiten im Sport
3.3.1. Titel- und Namenssponsoring
3.3.2. Presenting-Sponsoring
3.3.3. Hauptsponsoring
3.3.4. Co-Sponsoring
3.3.5. Medienpartnerschaft
3.3.6. Testimonials
3.4. Vorteile des Sportsponsorings
3.5. Grundsätze erfolgreichen Sport-Sponsorings
4. Die Bundesliga und das Geld
4.1. Die Anfänge der Bundesliga
4.2. Die Bundesliga
4.3. Einnahmenstruktur der Bundesligisten
4.3.1. Einkünfte aus dem laufenden Spielbetrieb
4.3.2. Merchandising
4.3.3. TV-Vermarktung
5. Detaillierte Betrachtung des Sponsorings in der Fußball-Bundesliga
5.1. Die Aktuelle Situation im Hinblick auf die Internationalisierung
5.2. Sponsoringsmaßnahmen in der Bundesliga
5.2.1. Die Bandenwerbung
5.2.2. Namensrechte
5.2.3. Bekleidungssponsoring
5.3. Grenzen des Sponsorings
5.3.1. Mäzenatentum – eine Umgehung der 50+1 Regel ?
5.3.2. Financial Fairplay
5.3.3. Kommerzialisierung
6. Die aktuelle Situation des Bekleidungssponsorings in der Fußball-Bundesliga
6.1. Trikotsponsoring
6.2. Ärmelsponsoring
6.3. Ausrüstungssponsoring
7. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die gegenwärtigen Möglichkeiten und Grenzen des Sponsorings in der Fußball-Bundesliga. Das primäre Ziel ist die Auswertung der verschiedenen Sponsoring-Instrumente – mit besonderem Fokus auf das Trikot-, Ärmel- und Ausrüstungssponsoring – sowie deren Stellenwert innerhalb des Finanzierungsmix der Vereine.
3.2. Geschichte des Sportsponsorings
„Das Sportsponsoring ist sowohl die älteste wie die bedeutendste Sponsoringart.“ (Hermanns & Marwitz, 2008, S. 60). Diese Aussage von Herrmanns und Marwitz spiegelt den Stellenwert des Sport-Sponsorings in unserer heutigen Gesellschaft wider. Um zu erfahren, warum genau ein Engagement im Sport eine so hohe Wichtigkeit zuteilt wird, ist eine genaue Betrachtung der Anfänge unabdingbar.
Die Coca-Cola Company gilt als Begründer. Sie versahen ihre Werbebotschaften als erste mit Sportmotiven. Die frühsten Anzeigen lassen sich aufs Jahr 1907 datieren (Jakobs, 2009). Mehr als zwanzig Jahre später wagten sie den nächsten Schritt. Sie belieferten die US-amerikanischen Sportler für die Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam mit ihrem hauseignen Erfrischungsgetränk Coca-Cola. Hier werden schon sehr früh sponsoringnahe Vorgehensweisen deutlich. Seitdem unterstützt der Getränkefabrikant die Olympischen Spiele und hat weitere Engagements im Sport. Sie etablierten damit die heute gängigen Partnerschaften zwischen Mannschaften und Getränkeherstellern (Hermanns, 1997).
Die ersten Sport-Sponsoring Aktivitäten, wie wir sie heute kennen, gehen zurück auf Mitte der 1960er Jahre. Erstmalig wurden Sponsoren bei Sportveranstaltungen im Motorsport tätig. Den ersten Unternehmen half der Bezug zum Motorsport stark bei der Akzeptanz beim Zuschauer. Ein Investment in den Automobilsport ließen sich damals BP, Esso und Shell rund 10 Millionen Mark kosten. Ihre Werbefläche begrenzte sich auf kreisförmige, schlichte Aufkleber auf den Rennwagen (Babin, 1995).
1. Einleitung: Stellt das Thema vor, beleuchtet den Stellenwert des Fußballs und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit.
2. Definition und Formen des Sponsorings: Liefert theoretische Grundlagen, definiert Sponsoring-Typen und ordnet verschiedene Erscheinungsformen ein.
3. Das Sportsponsoring: Analysiert die Relevanz, Geschichte, Möglichkeiten und Vorteile von Sportsponsoring sowie Grundsätze für eine erfolgreiche Umsetzung.
4. Die Bundesliga und das Geld: Dokumentiert die Entstehung der Bundesliga, ihre Entwicklung zur Branche und die Einnahmenstruktur der Vereine.
5. Detaillierte Betrachtung des Sponsorings in der Fußball-Bundesliga: Untersucht die Internationalisierung, spezifische Sponsoringmaßnahmen in der Liga sowie deren Grenzen.
6. Die aktuelle Situation des Bekleidungssponsorings in der Fußball-Bundesliga: Beleuchtet den zentralen Aspekt des Trikot-, Ärmel- und Ausrüstungssponsorings.
7. Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten unter Berücksichtigung von Wachstumsgrenzen und Fan-Akzeptanz.
Fußball-Bundesliga, Sportsponsoring, Trikotsponsoring, Ärmelsponsoring, Ausrüstungssponsoring, Vermarktung, Finanzierungsmix, Imagetransfer, Internationalisierung, DFL, 50+1 Regel, Financial Fairplay, Fan-Interessen, Kommerzialisierung, Werbeflächen.
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Bedeutung und den verschiedenen Formen des Sponsorings im Umfeld der deutschen Fußball-Bundesliga.
Die zentralen Felder umfassen die Geschichte und Theorie des Sponsorings, die Einnahmenstruktur von Profifußballvereinen sowie eine detaillierte Analyse spezifischer Sponsoring-Instrumente.
Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen des Sponsorings zu bewerten und aufzuzeigen, welchen Stellenwert das Bekleidungssponsoring im Finanzierungsmix einnimmt.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, um den Status quo der Vermarktung sowie die Chancen und Risiken für Vereine und Unternehmen zu beleuchten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die ökonomische Analyse der Bundesliga sowie eine spezifische Untersuchung von Banden- und Bekleidungssponsoring.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sportsponsoring, Bundesliga, Finanzierung, Kommerzialisierung und Markenbildung charakterisieren.
Das Merchandising hat sich von einem einfachen Instrument zur Umsatzgenerierung hin zu einem wesentlichen Bestandteil der Markenfestigung und Kundenbindung entwickelt, stark beeinflusst durch Vorbilder aus den USA.
Die 50+1 Regel dient dem Erhalt der Mitbestimmung durch den Verein, führt jedoch zu komplexen Debatten zwischen Befürwortern des Identitätsschutzes und Gegnern, die wettbewerbsrechtliche Nachteile im internationalen Vergleich sehen.
Das Ärmelsponsoring bietet nach der Öffnung zur Selbstvermarktung eine neue, lukrative Einnahmequelle, birgt jedoch Herausforderungen bei der Integration in das bestehende Sponsoring-Portfolio.
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