Magisterarbeit, 2005
99 Seiten, Note: sehr gut
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Komplexität des Nordirlandkonfliktes und den diplomatischen Initiativen, die auf seine friedliche Lösung ausgerichtet sind. Das Erkenntnisinteresse liegt in der Analyse der verschiedenen Aspekte des Konfliktes, der unterschiedlichen Herangehensweisen an die Konfliktlösung und der Bewertung der jeweiligen Wirkungsmöglichkeiten. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis des Konfliktes und seiner Behebung zu gewinnen.
Die Einleitung stellt den Nordirlandkonflikt im Kontext der globalen Konfliktlösungsproblematik dar. Dabei wird auf die Besonderheiten des Konfliktes, die historische Entwicklung, die Auswirkungen auf die betroffenen Gesellschaften und die Bedeutung für die internationale Sicherheit eingegangen.
Kapitel 2 analysiert die Komplexität des Nordirlandkonfliktes aus unterschiedlichen Perspektiven. Es werden die politischen, ökonomischen, sozialen und psychologischen Aspekte des Konfliktes beleuchtet.
Kapitel 3 befasst sich mit theoretischen Untersuchungen eines tief verwurzelten sozialen Konfliktes, deren Übertragung auf das Nordirlandproblem. Dabei werden die \"Human Needs Theory\" von John Burton und die drei sozialen Ebenen der Konfliktregulierung nach Lederach vorgestellt.
Kapitel 4 untersucht die Wirkungsmöglichkeiten und Konfliktlösungsversuche der offiziellen politischen Diplomatie in Nordirland (Track 1). Es werden die wichtigsten Abkommen und Friedensbemühungen der letzten Jahrzehnte vorgestellt, darunter das Sunningale Abkommen von 1973, das anglo-irische Agreement von Hillsborough (1985), die Downing Street Declaration (1993) und das Friedensabkommen vom Karfreitag 1998 (Good Friday Peace Agreement).
Kapitel 5 beleuchtet die Rolle der \"dritten Partei\" (Mediator) bei der Lösung des Nordirlandkonfliktes. Es werden die theoretischen Grundlagen der Mediation und die Bedeutung der Vereinigten Staaten von Amerika als Vermittler im Friedensprozess dargestellt.
Kapitel 6 analysiert die strategischen Initiativen und praktischen Schritte der Track-2-Diplomatie zur friedlichen Lösung des Nordirlandkonflikts. Es werden die Beiträge von Kirchen, Akademikern, Gewerkschaften, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und kulturellen Organisationen zum Friedensprozess beschrieben.
Nordirlandkonflikt, Konfliktlösung, Diplomatie, Track 1, Track 2, Track 3, Mediation, Friedensprozess, Friedensabkommen, Karfreitagsabkommen, Human Needs Theory, Reconciliation, Community Groups, Interface Work, soziale Konflikte, politische Konflikte, ökonomische Konflikte, sozialpsychologische Konflikte
Der Konflikt ist hochkomplex und umfasst konfessionelle, politische, ökonomische sowie sozialpsychologische Dimensionen (Kampf nationaler Identitäten).
Track-1 ist die offizielle Politik (Abkommen), Track-2 umfasst die Arbeit von Akademikern und Kirchen, und Track-3 bezieht sich auf die Basisarbeit in Gemeinschaften (Community Groups).
Es ist das entscheidende Friedensabkommen (Good Friday Agreement), das den Weg für eine politische Lösung und das Ende der Gewaltspirale in Nordirland ebnete.
Die USA agierten als wichtige „dritte Partei“ bzw. Mediator, um zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.
Diese Theorie wird auf den Nordirlandkonflikt angewandt und besagt, dass Konflikte nur gelöst werden können, wenn grundlegende menschliche Bedürfnisse erfüllt sind.
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