Bachelorarbeit, 2019
66 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Definition der Begrifflichkeiten
2.1 Social Media
2.1.1 Definition
2.1.2 Entwicklung der Social Media Nutzung
2.1.3 Charakterisierung von Social Media Nutzern
2.1.4 Charakterisierung der Zielgruppe in Bezug auf Musikfestivals
2.1.5 Social Media als Marketinginstrument
2.1.6 Vor- und Nachteile von Social Media Marketing
2.1.7 Ziele von Social Media Marketing
2.2 Musikfestivals
2.3 Zwischenfazit
3 Social Media als Marketinginstrument im Eventbereich am Beispiel von Musikfestivals
3.1 Entwicklung im Musikbereich
3.2 Entwicklung der Budgetierung
3.3 Allgemeine Social Media Vermarktung von Musikfestivals
3.3.1 Vermarktung im Vorfeld
3.3.2 Vermarktung während des Musikfestivals
3.3.3 Vermarktung im Nachgang
3.3.4 Erfolgsmessung
4 Auswahl der drei vergleichbaren Musikfestivals in drei unterschiedlichen Ländern
4.1 Coachella 1999
4.2 Tomorrowland 2005
4.3 Parookaville 2015
5 Einsatz von Social Media Marketing am Beispiel der drei ausgewählten Musikfestivals
5.1 Corporate Identity
5.2 Corporate Design
5.2.1 Inhalt
5.2.2 Logo
5.2.3 Gestaltungsprinzip
5.2.4 Tonalität
5.2.5 Zwischenfazit
5.3 Transmediales Storytelling
5.4 Crossmediale Verknüpfungen
5.5 Influencer Marketing
5.6 Kurze Sentiment Analyse
6 Empirische Forschung: Online Befragung von Festivalbesuchern
6.1 Allgemeine Information zur Studie
6.2 Aufbau des Fragebogens
6.3 Auswertung der Befragung
6.4 Fazit der empirischen Forschung
7 Schlussbetrachtung
8 Erfolgsfaktoren für die Zukunft
Die Bachelorarbeit untersucht, wie Social Media Marketing gezielt als Instrument im Eventbereich, speziell bei Musikfestivals, eingesetzt werden kann, um Kunden zu binden und den Erfolg der Veranstaltungen langfristig zu sichern.
1.1 Ausgangssituation
Social Media als Marketinginstrument spielt seit vielen Jahren eine große Rolle in der Eventbranche. Seit ca. 50 Jahren ist Event Marketing ein unverzichtbares Kommunikationsinstrument – auch bei großen Musikfestivals. Seitdem Woodstock-Festival im Jahr 1969 hat sich die Veranstaltungsorganisation modernisiert und einen Fortschritt in Richtung des Online Marketings gemacht. Woodstock ist eines der größten, friedlichsten und letzten gemeinsamen Symbole für das Gefühl des menschlichen und kommunikativen Miteinanders. Im Zeitalter des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist die Weiterentwicklung der Veranstaltungsorganisation festzustellen. Musikfestivals der heutigen Zeit haben den Hintergrund, Menschen aus unterschiedlichen Generationen und gesellschaftlichen Schichten zusammenzubringen und Ihnen die Gefühle von Freiheit und Liebe zu vermitteln. Damalige Musikfestivals (z.B. Woodstock) zielten, durch Unterstützung der Musik, auf politische und gesellschaftliche Hintergründe ab.
Die „...Voraussetzungen für eine Neuentwicklung sind sicherlich (...), Kreativität und auch das Durchhaltevermögen über eine längere Zeit, da evtl. erst bei der zweiten oder dritten Wiederholung Geld verdient wird.“ Der Name eines Events ist ein wichtiger Bestandteil, denn er sollte einen einprägsamen, unverwechselbaren und visuellen Gedanken haben. Die einheitliche Gestaltung des Logos, des Veranstaltungsnamens und ein geeigneter, sowie aussagekräftiger Slogan ist notwendig um einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen. Ein Musikfestival präsentiert sich als eine starke, eigenständige Marke, bei der der direkte Bezug zum Veranstalter hergestellt wird. Ziel ist es, die angesprochene Zielgruppe an die Marke zu binden und ein beständiges Vertrauen aufzubauen. Um die Zielgruppe regelmäßig mit Informationen und Updates zu den Acts und Angeboten auf dem Laufendem zu halten, nutzen Veranstalter von Musikfestivals unterschiedliche Plattformen zur Kommunikation. Aufgrund der ausgewählten Zielgruppe müssen sich Festivalveranstalter neuen Herausforderungen stellen und das Bedürfnis Ihrer Kunden durch Neuheiten (speziell im Online-Marketing) befriedigen.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Social Media im Eventmarketing und Darlegung der Zielsetzung sowie der Struktur der Arbeit.
2 Definition der Begrifflichkeiten: Theoretische Grundlegung der Begriffe Social Media, Musikfestivals sowie die Charakterisierung der Zielgruppen und Marketingstrategien.
3 Social Media als Marketinginstrument im Eventbereich am Beispiel von Musikfestivals: Analyse des Social Media Einsatzes in den verschiedenen Phasen (Vorfeld, während, Nachgang) und der Erfolgsmessung.
4 Auswahl der drei vergleichbaren Musikfestivals in drei unterschiedlichen Ländern: Vorstellung und Vergleich von Coachella, Tomorrowland und Parookaville hinsichtlich Organisation und Marketing.
5 Einsatz von Social Media Marketing am Beispiel der drei ausgewählten Musikfestivals: Vertiefte Untersuchung von Corporate Identity, Storytelling, Influencer Marketing und Sentiments bei den Beispiel-Festivals.
6 Empirische Forschung: Online Befragung von Festivalbesuchern: Durchführung und Analyse einer Online-Studie zur Wirkung von Social Media Marketing auf die Festivalbesucher.
7 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Reflexion der Ergebnisse.
8 Erfolgsfaktoren für die Zukunft: Ausblick auf zukünftige Anforderungen an das Event-Marketing im digitalen Zeitalter unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen.
Social Media Marketing, Eventmanagement, Musikfestivals, Coachella, Tomorrowland, Parookaville, Influencer Marketing, Kundenbindung, Zielgruppenanalyse, Corporate Identity, Online-Befragung, Digitale Kommunikation, Markenführung, Eventmarketing, DSGVO
Die Arbeit untersucht die strategische Nutzung von Social Media als zentrales Marketinginstrument in der Eventbranche, konkret angewandt auf das Beispiel internationaler Musikfestivals.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen zum Social Media Marketing, die Anwendung auf spezifische Veranstaltungsphasen, den Markenaufbau (Corporate Identity) sowie die Einbindung von Influencern.
Ziel ist es zu zeigen, wie soziale Medien eingesetzt werden müssen, um Zielgruppen effektiv anzusprechen, langfristig zu binden und durch eine professionelle digitale Kommunikation den Erfolg von Musikfestivals zu steigern.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse wurde eine empirische Untersuchung in Form einer Online-Befragung unter 123 Festivalbesuchern durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition von Social Media, die Analyse der Vermarktungsprozesse bei Festivals, den Vergleich dreier großer Festivals (Coachella, Tomorrowland, Parookaville) und die praktische Auswertung der Befragungsdaten.
Social Media Marketing, Musikfestivals, Eventmarketing, Kundenbindung, Influencer Marketing, Corporate Identity und Zielgruppenanalyse.
Coachella, Tomorrowland und Parookaville dienen als Fallbeispiele, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der internationalen Vermarktung und dem Einsatz von Social Media Plattformen in der Praxis zu demonstrieren.
Influencer fungieren als Multiplikatoren und Markenbotschafter, die durch ihre Reichweite und Glaubwürdigkeit Vertrauen bei den Nutzern aufbauen und so die Kaufentscheidungen und das Image der Festivals positiv beeinflussen.
Die Arbeit reflektiert die rechtlichen Herausforderungen im digitalen Marketing, insbesondere die Änderungen durch die DSGVO im Jahr 2018 und deren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit Influencern und die Datenverarbeitung.
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