Bachelorarbeit, 2019
42 Seiten, Note: 1,7
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Vergleich der Staatstheorien von John Locke und Thomas Hobbes. Das Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Konzepten der Gewaltenteilung und des Machtmonopols zu analysieren und zu verstehen, warum beide Theoretiker zu unterschiedlichen Staatsformen gelangen. Die Arbeit beleuchtet die jeweiligen Menschenbilder, Naturzustände, Gesellschaftsverträge und Definitionen von Staat und Staatsform.
Das erste Kapitel führt in die Fragestellung ein und stellt die beiden Theorien von John Locke und Thomas Hobbes vor. Es zeigt auf, warum die Untersuchung der Staatstheorien von großer Bedeutung ist, insbesondere im Hinblick auf die moderne politische Philosophie und die Vermittlung von politischen Konzepten im schulischen Kontext.
Das zweite Kapitel bietet eine Einführung in die vertragstheoretischen Konzepte und beleuchtet die Grundzüge der liberalen Gewaltenteilung bei John Locke und der absolutistischen Herrschaft bei Thomas Hobbes. Dabei werden zentrale Aspekte wie der Naturzustand, die Entstehung des Staates und die Definition von Staat und Staatsform für beide Philosophen erläutert.
Das dritte Kapitel analysiert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Theorien von John Locke und Thomas Hobbes. Dabei werden die historischen Hintergründe der Staatskonzeptionen, die Gemeinsamkeiten im Menschenbild sowie in der Vorstellung eines Naturzustands und die Rolle des Gesellschaftsvertrags in der Legitimation von Herrschaft betrachtet. Des Weiteren werden die Argumentationen für eine Gewaltenteilung oder ein Machtmonopol im Detail untersucht.
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Gewaltenteilung, Machtmonopol, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Staatsform, Liberalismus, Absolutismus, John Locke, Thomas Hobbes, politische Philosophie, neuzeitliche Vertragstheorien.
Locke plädiert für eine liberale Gewaltenteilung zum Schutz der Freiheit, während Hobbes einen absolutistischen Staat (Leviathan) mit ungeteilter Macht zur Friedenssicherung fordert.
Als einen Kriegszustand "jeder gegen jeden", in dem der Mensch dem Menschen ein Wolf ist und das Leben einsam, arm und kurz ist.
Um Machtmissbrauch zu verhindern und sicherzustellen, dass die Regierung die natürlichen Rechte (Leben, Freiheit, Eigentum) der Bürger schützt.
Es ist die fiktive Übereinkunft der Menschen, den Naturzustand zu verlassen und sich einer staatlichen Ordnung zu unterwerfen, um Sicherheit oder Freiheit zu gewinnen.
Ja, wenn ein Herrscher seine Macht missbraucht und gegen den Gesellschaftsvertrag verstößt, hat das Volk das Recht auf Widerstand.
Er ist überzeugt, dass eine geteilte Macht zu inneren Konflikten führt, den Staat schwächt und letztlich wieder in den Bürgerkrieg (Naturzustand) zurückführt.
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