Bachelorarbeit
76 Seiten
1. Einleitung
1.1. Einführung in die Thematik
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Arbeitgeberbewertungsportal kununu.com
2.1. Entstehungsgeschichte
2.2. Aufbau und Funktionsweise
2.3. Finanzielle Aspekte
2.4. Risiken und Chancen
3. Betriebliche Work-Life Balance Maßnahmen
3.1. Flexible Arbeitszeiten
3.1.1. Gleitzeit
3.1.2. Teilzeit
3.1.3. Sabbatical
3.1.4. Vertrauensarbeitszeit
3.2. Homeoffice
3.3. Kinderbetreuung
3.4. Flankierende Work-Life Balance Maßnahmen
3.4.1. Weiterbildungsmaßnahmen
3.4.2. Betriebliches Gesundheitsmanagement
4. Work-Life Balance mindernde Faktoren
4.1. Arbeitsbezogene erweiterte Erreichbarkeit
4.2. Überstunden
5. Hypothesen
6. Methodik
6.1. Datenbeschreibung
6.2. Operationalisierung
6.3. Auswertungsmethode
7. Diskussion
7.1. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
7.2. Handlungsempfehlungen
8. Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht, ob Arbeitnehmer die auf Unternehmens-Websites versprochenen Work-Life Balance (WLB) Maßnahmen im Berufsalltag tatsächlich in Anspruch nehmen können, indem sie Unternehmensangaben mit Nutzerbewertungen auf dem Portal kununu.com vergleicht.
2.4. Risiken und Chancen
Neben den zuvor genannten Vorteilen von Arbeitgeberbewertungsplattformen, wie zum Beispiel die Möglichkeit einen Einblick in das tatsächliche Arbeitsleben bei dem jeweiligen Unternehmen zu bekommen, gibt es auch Probleme und Risiken die damit verbunden sind.
Es besteht die Gefahr, dass Bewertungen absichtlich gefälscht werden. Dies führt zu einer verzerrten Darstellung des Unternehmens gegenüber der Außenwelt. Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Firmen gute Bewertungen kaufen oder sich selbst positiv bewerten. Für eine angemessene Vergütung kann eine Drittpartei mit dem Verfassen von vorteilhaften Bewertungen für die eigene Firma betraut werden. Darüber hinaus liegt es auch im Bereich des Möglichen solche Drittparteien dafür zu nutzen, um negative Bewertungen über Konkurrenten auf Arbeitgeberbewertungsportalen zu generieren. Auch kann es vorkommen, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter gezielt dazu auffordern positiv zu bewerten und dafür Bonuszahlungen oder andere Anreize in Aussicht stellen.
Für den Nutzer ist es sehr schwierig bis unmöglich diese gefälschten Bewertungen von echten zu unterscheiden. Das gilt auch für emotional beeinflusste Erfahrungsberichte. In diesen Fällen wird versucht den Arbeitgeber möglichst negativ darzustellen, weil der Verfasser zum Beispiel kürzlich seinen Job verloren hat oder sich in seiner Ehre verletzt fühlt. Es wird davon ausgegangen, dass rund 20 bis 30 Prozent der online abgegebenen Bewertungen gefälscht oder zumindest teilweise nicht der Wahrheit entsprechen. Folgend sind jedoch ungefähr 70 bis 80 Prozent der Bewertungen im Internet wahr. Diese Ergebnisse lassen sich auch auf die Thematik der Arbeitgeberbewertungsportale übertragen, da es sich hier ebenso um Online-Bewertungen handelt. Daraus folgt, dass absichtlich gefälschte oder emotionale verfasste Bewertungen ein erhebliches Problem darstellen und diese sowohl Unternehmen als auch potenziellen Arbeitnehmern schaden können. Wie zuvor bereits aufgezeigt nutzt kununu.com Kontrollmechanismen, um falsche Bewertungen zu verhindern. Dies ist jedoch ein äußerst schwieriges Unterfangen.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Work-Life Balance in deutschen Unternehmen ein, nennt die Forschungsfrage und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2. Arbeitgeberbewertungsportal kununu.com: Dieses Kapitel beschreibt das Portal kununu.com hinsichtlich seiner Entstehungsgeschichte, Funktionsweise sowie den finanziellen Aspekten und diskutiert Chancen sowie Risiken solcher Bewertungsplattformen.
3. Betriebliche Work-Life Balance Maßnahmen: Hier werden verschiedene betriebliche Maßnahmen zur Work-Life Balance detailliert erläutert, darunter flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, Kinderbetreuung und flankierende Angebote wie Weiterbildung und Gesundheitsmanagement.
4. Work-Life Balance mindernde Faktoren: Das Kapitel befasst sich mit arbeitsbezogener erweiterter Erreichbarkeit sowie Überstunden als negative Einflüsse auf die Work-Life Balance.
5. Hypothesen: In diesem Kapitel werden empirisch überprüfbare Hypothesen auf Basis der theoretischen Vorüberlegungen formuliert, um den Forschungsgegenstand zu strukturieren.
6. Methodik: Der Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen der Sekundäranalyse, inklusive der Datenauswahl, der Operationalisierung der Variablen und der verwendeten Auswertungsmethoden.
7. Diskussion: Die Ergebnisse der Analyse werden präsentiert, interpretiert und anhand der aufgestellten Hypothesen diskutiert, ergänzt um abgeleitete Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung betrieblicher Work-Life Balance Maßnahmen.
Work-Life Balance, kununu.com, Arbeitgeberbewertungsportale, Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Überstunden, Erreichbarkeit, Personalentwicklung, Employer Branding, Arbeitszeitflexibilität, Teilzeit, Sabbatical, Mitarbeiterbindung, Arbeitszufriedenheit
Die Arbeit untersucht, ob die von Unternehmen auf ihren Karrierewebsites angebotenen Maßnahmen zur Work-Life Balance im beruflichen Alltag der Mitarbeiter tatsächlich umgesetzt und genutzt werden können.
Die Schwerpunkte liegen auf Arbeitgeberbewertungsportalen wie kununu.com, verschiedenen betrieblichen WLB-Maßnahmen (z.B. flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuung) und Faktoren, welche die Work-Life Balance negativ beeinflussen können, etwa ständige Erreichbarkeit.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob eine Diskrepanz zwischen den nach außen kommunizierten WLB-Versprechen der Arbeitgeber und der tatsächlichen Erfahrung der Beschäftigten existiert.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Sekundäranalyse von 2.550 Arbeitnehmerbewertungen auf kununu.com in Verbindung mit einer Analyse der jeweiligen Unternehmensangaben zu WLB-Maßnahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von WLB-Konzepten und -Risiken sowie eine empirische Analyse, in der verschiedene WLB-Maßnahmen und deren Wahrnehmung in unterschiedlichen Unternehmensgrößen bewertet werden.
Zentrale Begriffe sind Work-Life Balance, Arbeitgeberbewertungsportale, Arbeitszeitflexibilisierung, Überstunden, erweiterte Erreichbarkeit und Mitarbeiterzufriedenheit.
Die Analyse ergab, dass Arbeitnehmer in Kleinunternehmen im Durchschnitt zufriedener mit ihrer Work-Life Balance sind als Beschäftigte in DAX-Konzernen oder mittelständischen Betrieben.
Es zeigt sich ein signifikanter Unterschied: Ehemalige Angestellte bewerten die Work-Life Balance ihrer früheren Arbeitgeber im Durchschnitt deutlich negativer als aktuell Beschäftigte.
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