Bachelorarbeit, 2016
44 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen des Sponsorings
2.1 Die Entwicklung des Sponsorings in der Bundesliga
2.2 Betriebswirtschaftliche Einordnung des Sponsorings
2.3 Merkmale des Sponsorings
3 Grundlagen des Sportsponsorings
3.1 Das „Magische Dreieck“ des Sponsorings
3.2 Die Ziele des Sportsponsorings
3.3 Die Erfolgsfaktoren des Sportsponsorings
3.4 Die Chancen und Risiken des Sportsponsorings
3.5 Der Absatz in Fußballunternehmen
4 Sportsponsoring am Fallbeispiel VfL Wolfsburg und Volkswagen
4.1 Rückblick auf die Vereinsgeschichte des VfL Wolfsburg
4.2 Interdependenzen zwischen Sponsor und Verein – Die Volkswagenmacht
4.3 Das Sponsoring des VfL Wolfsburg in Abgrenzung zu anderen Vereinen
4.4 Der Abgasskandal – Kritische Phase in Wolfsburg
5 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die wachsende Bedeutung des Sportsponsorings im deutschen Profifußball. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie sich das wirtschaftliche Instrument des Sponsorings entwickelt hat, welche Ziele und Erfolgsfaktoren damit verbunden sind und wie sich die symbiotische Beziehung zwischen Vereinen und Unternehmen am konkreten Fallbeispiel des VfL Wolfsburg und Volkswagen darstellt.
2.1 Die Entwicklung des Sponsorings in der Bundesliga
Während die Ursprünge des Sponsorings dem Spendenwesen und Mäzenatentum zugeordnet werden können, entwickelte sich der Sport erst gegen Ende des 19., mehr jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zu einem relevanten Thema insbesondere für die britische und amerikanische Gesellschaft, aber auch für die der Deutschen. Erste zu verzeichnende Anfänge des heutigen Sponsorings liegen in den 1960er Jahren. In Sportsendungen, Spielfilmen oder Sportveranstaltungen wurden Werbeaufschriften geschickt im Sinne der sogenannten „Schleichwerbung“ positioniert. Indem sich die Unternehmen unentgeltlich gegenüber dem Veranstalter bzw. der Fernsehanstalt auf Plakaten präsentierten, erhofften sich diese eine Steigerung des (Marken-)Bekanntheitsgrades von Produkten. Doch zum Zeitpunkt des ersten Bundesligators, geschossen von Friedhelm „Timo“ Konietzka im Spiel Borussia Dortmund gegen Werder Bremen 1963, waren die Stadien der Fußball-Bundesliga noch größtenteils werbefrei. Grund hierfür waren unter anderem die großen Widerstände der TV- und Zeitschriftenverantwortlichen, die mit aller Macht die „Schleichwerbung“ boykottierten. Zur Realisierung einer werbefreien Berichterstattung über die Fußball-Bundesliga griffen die Verantwortlichen zu Mitteln wie die Retusche von erkennbaren Werbeschriften auf Sportfotos, oder sogar der Androhung eines Übertragungsboykotts der Bundesliga.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die ökonomische Relevanz des Profifußballs als lukratives Geschäftsfeld ein und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen des Sponsorings: Dieses Kapitel definiert das Sponsoring als Instrument der Marketing-Kommunikation und beschreibt dessen historische Genese sowie betriebswirtschaftliche Bedeutung.
3 Grundlagen des Sportsponsorings: Hier werden die spezifischen Charakteristika des Sportsponsorings, wie das „Magische Dreieck“ und die Erfolgsfaktoren, theoretisch fundiert und analysiert.
4 Sportsponsoring am Fallbeispiel VfL Wolfsburg und Volkswagen: Dieses Kapitel illustriert anhand des VfL Wolfsburg die praktische Anwendung des Sportsponsorings und analysiert die Auswirkungen extremer Abhängigkeitsverhältnisse sowie externer Krisen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Sponsorings für den Profifußball zusammen und reflektiert die symbiotische, aber auch risikobehaftete Verbindung zwischen Sponsoren und Vereinen.
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Die Arbeit analysiert die hohe Relevanz des Sportsponsorings für den deutschen Profifußball und beleuchtet die wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen Vereinen und Unternehmen.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Sponsorings, die ökonomische Einordnung, die Erfolgsfaktoren sowie eine detaillierte Fallstudie.
Das Ziel ist es, die Entwicklung, die Ziele und die Erfolgsfaktoren des Sportsponsorings zu durchleuchten und zu zeigen, wie sich diese am Beispiel des VfL Wolfsburg in der Praxis widerspiegeln.
Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse der theoretischen Grundlagen sowie einer praxisorientierten Untersuchung eines spezifischen Fallbeispiels.
Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die betriebswirtschaftliche Klassifizierung des Sponsorings und die spezifische Partnerschaft zwischen dem VfL Wolfsburg und Volkswagen.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Sportsponsoring, Profifußball, Volkswagen und Markenbekanntheit charakterisiert.
Günter Mast gilt als Pionier, der durch sein Sponsoring bei Eintracht Braunschweig 1973 das Trikotsponsoring in der Bundesliga revolutionierte und damit den Weg für die heutige Vermarktung ebnete.
Der Abgasskandal bei Volkswagen stellt eine kritische Phase dar, da er die Abhängigkeit des Vereins von seinem Hauptsponsor verdeutlicht und potenzielle Risiken für das Sponsoringengagement aufwirft.
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