Diplomarbeit, 2006
69 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Kurspflegevereinbarungen als Instrument zur Gestaltung von Verfahren zur Aktienplatzierung. Ziel ist es, die Funktionsweise dieser Vereinbarungen im Kontext der Aktienemission zu analysieren und deren ökonomischen Einfluss auf die beteiligten Akteure zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen der Aktienplatzierung und Aktienemission. Dabei werden die beteiligten Akteure, die Presifindungs- und Platzierungsverfahren, sowie die Rolle von Übernahmevereinbarungen und Underpricing erläutert.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Definition, den Zielen und den rechtlichen Rahmenbedingungen der Kurspflege. Es werden wichtige Instrumente zur Kurspflege vorgestellt, wie etwa Stabilizing Bid, Penalty Bid und Greenshoe-Optionen.
Kapitel 4 analysiert verschiedene Modelle, die die ökonomischen Auswirkungen von Kurspflegevereinbarungen untersuchen. Es werden die Modelle von Chowdhry/Nanda (1996), Benveniste/Busaba/Wilhelm (1996) und Fische (2002) vorgestellt und miteinander verglichen.
Das fünfte Kapitel beleuchtet die Kurspflege in der empirischen Literatur. Es werden Studien zum Nachweis der Kurspflege, den verwendeten Instrumenten und den Profiteuren der Kurspflege dargestellt.
Kurspflegevereinbarungen, Aktienplatzierung, Aktienemission, Underpricing, Informationsasymmetrien, Emissionsbank, Investoren, Stabilizing Bid, Penalty Bid, Greenshoe-Optionen, Rechtsrahmen, empirische Evidenz, ökonomische Analyse
Kurspflege umfasst Maßnahmen einer Emissionsbank, um den Kursverlauf einer neuen Aktie in den ersten Handelstagen zu glätten und ein Absinken unter den Emissionspreis zu verhindern.
Eine Mehrzuteilungsoption, die es Banken erlaubt, bei hoher Nachfrage zusätzliche Aktien auszugeben und diese Mittel zur Kursstabilisierung zu nutzen.
Ein stabiler Kursverlauf nach dem Börsengang (IPO) stärkt das Vertrauen der Investoren und erleichtert künftige Kapitalerhöhungen.
Die Arbeit vergleicht die rechtlichen Vorgaben zur Kursstabilisierung in Deutschland und den USA, um Marktmanipulation auszuschließen.
Underpricing bezeichnet das Phänomen, dass der erste Börsenkurs deutlich über dem Emissionspreis liegt, was oft als Anreiz für Investoren dient.
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