Bachelorarbeit, 2016
74 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Menschliche Kreativität
2.1. Begriffsklärung – Kreativität. Kurzfassung über den historischen Rückblick der Kreativitätsforschung.
2.2. Der Mensch ist von Natur aus kreativ
2.3. Fantasie als treibende Kraft der kindlichen Kreativität – Rolle des menschlichen Denkens
2.4. Bedeutung von Kreativität im Alltag
2.5. Kreative Prozesse – Glücksgefühl und Flow-Zustand nach Csikszentmihalyi
2.5.1. Das angemessene Verhältnis zwischen herausfordernder Aktivität und dazu erforderlichen Fähigkeiten
2.5.2. Die Konzentration auf die anstehende Aufgabe
2.5.3. Die klare Zielsetzung und unmittelbare Rückmeldung
2.5.4. Die Mühelosigkeit
2.5.5. Das Gefühl von Kontrolle und die Veränderung der Zeit
2.5.6. Die autotelische Erfahrung
2.6. Phasen der kreativen Prozesse
2.7. Das kreative Kind und seine Leistungen im kreativen Prozess
2.8. Entfaltung natürlicher Kreativität
2.8.1. Hemmungen der kreativen Entwicklung
2.8.2. Förderung der kreativen Entwicklung
3. Menschliche Musikalität
3.1. Begriffsklärung Musik
3.2. Musik als Phänomen
3.3. Der Mensch ist von Natur aus musikalisch
3.4. Bedeutung von Musikalität im Alltag
3.5. Flow in der Musik nach Csikszentmihalyi
3.6. Entfaltung natürlicher Musikalität
3.6.1. Hemmungen der musikalischen Entwicklung
3.6.2. Förderung der musikalischen Entwicklung
4. Musikalische Bildung in Kitas
4.1. Bildungsfeld Musik – Diskussion über die Begrifflichkeiten
4.2. Musik als ästhetische Kreativität – Ästhetisch-musikalische Bildung
4.3. Phasen der musikalischen Prozesse im musikalischen Konzept
4.4. Das musikalisch-kreative Kind und seine Leistungen im musikalischen Prozess
5. Handlungsempfehlungen für die Umsetzung in der Praxis
5.1. Bedeutung der theoretischen Erkenntnisse für die Praxis
5.2. Das kreative Fachpersonal
5.3. Die ästhetische Raumgestaltung – Materialien und Instrumente
5.4. Zielentwicklung
6. Schlussbetrachtung
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, die theoretischen Erkenntnisse über Kreativität und Musikalität für die pädagogische Praxis in Kindertagesstätten zu erschließen und zu untersuchen, inwieweit diese beiden Konzepte in Beziehung zueinander stehen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die These, dass musikalische Bildung im Kindergartenalter die Entfaltung der natürlichen Kreativität eines Kindes unterstützt.
2.7. Das kreative Kind und seine Leistungen im kreativen Prozess
Hanna, das vierjährige Mädchen, spielt in der Kita vertieft mit seiner Barbie-Puppe. Irgendwann nimmt es ein Blatt Papier, legt die Puppe auf das Blatt und führt einen Stift um die Puppe herum. Es zeigt das Bild seiner Erzieherin. „Hast du deine Barbie gemalt?“ fragt die Erzieherin. „Nein“ sagt das Mädchen und fügt hinzu „Das bin ich!“
Es stellt sich die Frage, wie kommt ein Kind auf die Idee auf diese Weise sich selbst zu malen. Die Vorgeschichte gibt dazu eine mögliche Erklärung.
An diesem Morgen fragte die Erzieherin das Mädchen, ob es Lust hat, sein Selbstporträt für das eigene Portfolio zu malen. „Ich kann mich doch nicht selbst malen“ meinte das Kind entsetzt. Die Erzieherin schlägt vor gemeinsam zum Spiegel zu gehen, um sich im Spiegelbild genau anzuschauen. Nach dem gemeinsamen Betrachten und der wiederholten Frage der Erzieherin, ob es sich jetzt vorstellen kann sich zu malen, sagt das Mädchen: „Ich muss noch überlegen“. Währenddessen hielt Hanna ihre Barbie ohne Bekleidung, in der Hand, welche sie an diesem Tag von zu Hause mitbrachte.
Die Zeit verging und dann… einige Stunden später, zeigte das Kind mit einem breiten und zufriedenen Lächeln, welches sich über das ganze Gesicht ausbreitete, der Erzieherin das Barbie-Bild. „Hast du deine Barbie gemalt?“ fragt die Erzieherin. „Nein“ sagt das Mädchen und fügt hinzu „Das bin ich! Meine Barbie sieht doch genauso aus, wie ich!“
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Kreativität im Alltag und im Beruf und formuliert die These, dass musikalische Bildung die kindliche Kreativitätsentfaltung stützt.
2. Menschliche Kreativität: Dieses Kapitel definiert Kreativität als angeborenes Phänomen, erläutert den Flow-Zustand nach Csikszentmihalyi sowie die Phasen kreativer Prozesse und deren Hemmungs- oder Förderfaktoren.
3. Menschliche Musikalität: Es wird die These untermauert, dass Musikalität eine natürliche menschliche Anlage ist, die bereits vor der Geburt existiert und durch bewusste musikalische Erfahrungen vertieft werden kann.
4. Musikalische Bildung in Kitas: Dieser Abschnitt diskutiert Begrifflichkeiten musikalischer Frühförderung und verknüpft Musik als ästhetische Kreativität mit dem ganzheitlichen Lernen.
5. Handlungsempfehlungen für die Umsetzung in der Praxis: Hier werden praktische Strategien für Fachkräfte entwickelt, wie sie durch Raumgestaltung und reflektierte Haltung die musikalische und kreative Entwicklung fördern können.
6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine musikalisch-kreative pädagogische Haltung maßgeblich dazu beiträgt, kindliche Potenziale zu erhalten und in den Schulalltag zu integrieren.
Kreativität, Musikalität, Flow, Ästhetik, Kindertagesstätte, pädagogische Praxis, Frühförderung, musikalische Bildung, Kompetenz, Selbstvertrauen, Lernumgebung, Improvisation, ganzheitliches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung.
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen von Kreativität und Musikalität und deren Wechselwirkung im Kontext der pädagogischen Arbeit in Kitas.
Die Arbeit umfasst die Entfaltung natürlicher Kreativität und Musikalität, das Flow-Konzept nach Csikszentmihalyi sowie die ästhetisch-musikalische Bildung.
Das Ziel ist zu prüfen, ob und wie musikalische Bildung im Kindergartenalter die Entfaltung natürlicher Kreativität eines Kindes unterstützen kann.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die durch Einzelfallbeispiele aus der eigenen pädagogischen Praxis der Verfasserin untermauert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Analysen menschlicher Kreativität und Musikalität sowie deren Umsetzung durch Fachpersonal und ästhetische Raumgestaltung.
Kreativität, Musikalität, Flow-Zustand, pädagogische Fachkraft, ästhetische Bildung und frühkindliche Förderung.
Die Fachkraft fungiert als Begleiterin, die durch ihre eigene Begeisterung und wertschätzende Haltung den Rahmen für kreative und musikalische Prozesse schafft.
Sie dienen als Warnung, dass Faktoren wie übermäßige Bewertung oder Druck die intrinsische Motivation und somit die natürliche kreative Entwicklung von Kindern behindern.
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