Bachelorarbeit, 2018
68 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 FALLBEISPIEL
2 METHODISCHES VORGEHEN
3 THEORETISCHER HINTERGRUND
3.1 DIABETES MELLITUS
3.1.1 ÄTIOLOGIE UND RISIKOFAKTOREN DES TYP-2-DIABETES
3.1.2 THERAPIE DES TYP-2-DIABETES
3.1.3 EPIDEMIOLOGIE DES TYP-2-DIABETES
3.1.4 LEBENSERWARTUNG UND KOMPLIKATIONEN DES TYP-2-DIABETES
3.2 GESUNDHEITSVERSORGUNG IN DEUTSCHLAND
3.2.1 DEMOGRAFISCHER WANDEL UND GESUNDHEITSWIRTSCHAFT
3.2.2 DEMOGRAFISCHER WANDEL UND PRÄVENTION
3.2.2.1 Ottawa-Charta der WHO
3.2.2.2 Modell der Salutogenese nach Aaron Antonovsky
3.2.3 GESETZLICHE VERANKERUNG IN DER GESUNDHEITSVERSORGUNG
3.2.4 INTEGRIERTE VERSORGUNG
3.2.4.1 Versorgungsstruktur des Diabetes mellitus
3.2.4.2 Disease-Management-Programm
3.2.5 PROFESSIONALISIERUNG DER PFLEGE
3.2.5.1 Case Management
3.2.5.2 Schnittstellenmanagement
3.2.5.3 Akademisierung der Pflege
3.2.5.4 Modellstudiengang: Evidenzbasierte Pflege
4 PFLEGERISCHE INTERVENTION
4.1 ERGEBNISSE DER LITERATURRECHERCHE
4.2 TÄTIGKEITSFELDER UND UMSETZUNG AKADEMISIERTER PFLEGE
5 DISKUSSION UND AUSBLICK
5.1 REFLEXION DER ERGEBNISSE
5.2 GENERALISIERBARKEIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Akademisierung der Pflege zu einer verbesserten sektorenübergreifenden Versorgung im ambulanten häuslichen und stationären Krankenhausbereich beitragen kann, unter besonderer Berücksichtigung der komplexen Versorgungssituation bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus.
1.1 Fallbeispiel
Herr L., 68 Jahre alt, wurde vor zwei Monaten aufgrund einer Ulzeration an der linken Großzehe in die Klinik eingewiesen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe er die Läsion mit einem Pflaster versorgt. Während seines Krankenhausaufenthaltes wurde er in der Wundversorgung angeleitet. Herr L. hat seit Jahren in beiden Füßen Taubheitsgefühle und phasenweise brennende Schmerzen wechselnder Intensität. Seit etwa zehn Jahren ist ein Typ 2 Diabetes mellitus bekannt, die Behandlung erfolgt durch orale Antidiabetika (1000mg Metformin, 2-mal täglich). Bis vor einigen Monaten waren unter dieser Behandlung seine Blutzuckerwerte im Normbereich. Während des letzten Krankenhausaufenthaltes wurde Herr L. zusätzlich mit Insulin eingestellt (16IE Mischinsulin, 2-mal täglich). Das Pflegepersonal hat ihn im Umgang mit der Insulintherapie ausreichend angeleitet, sodass eine ambulante Pflege nach Entlassung zunächst nicht notwendig war. Kontrolluntersuchungen beim Diabetologen kann Herr L. jedoch nicht regelmäßig wahrnehmen, da er seine Frau pflegt, die seit drei Jahren an Altsheimer erkrankt ist. Sie haben eine Tochter, diese wohnt jedoch 200km entfernt. Nahstehende Angehörige haben sie nicht. Seit etwa zwei Wochen habe Herr L. eine weitere Ulzeration an der rechten Fußsohle, welche ihm starke Schmerzen bereitet.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Gesundheitssystem und führt in die Fragestellung ein, wie die Akademisierung der Pflege zur Bewältigung der Herausforderungen einer sektorenübergreifenden Versorgung beitragen kann.
2 METHODISCHES VORGEHEN: Dieses Kapitel erläutert die durchgeführte systematische Literaturrecherche und die Anwendung der Berrypicking-Technik zur Gewinnung relevanter Fachinformationen.
3 THEORETISCHER HINTERGRUND: Hier werden die Grundlagen zu Diabetes mellitus Typ-2, die gesundheitspolitische Lage in Deutschland, Konzepte wie die Ottawa-Charta und Salutogenese sowie die Professionalisierung der Pflege (einschließlich Akademisierung) detailliert dargelegt.
4 PFLEGERISCHE INTERVENTION: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Umsetzung und definiert neue Tätigkeitsfelder für akademisierte Pflegekräfte.
5 DISKUSSION UND AUSBLICK: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse zur Rolle der akademisierten Pflegekraft sowie einer Einschätzung der Generalisierbarkeit und künftigen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung.
Akademisierung der Pflege, Sektorenübergreifende Versorgung, Diabetes mellitus Typ-2, Diabetisches Fußsyndrom, Case Management, Demografischer Wandel, Evidenzbasierte Pflege, Gesundheitsversorgung, Patientenedukation, Schnittstellenmanagement, Versorgungsstruktur, Salutogenese, Versorgungsmanagement, Pflegewissenschaft, Gesundheitsförderung.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das deutsche Gesundheitssystem und die sich daraus ergebende Notwendigkeit, akademisierte Pflegekräfte in einer koordinierten, sektorenübergreifenden Versorgung einzusetzen.
Zu den Schwerpunkten gehören der demografische Wandel, die Volkskrankheit Diabetes mellitus Typ-2, die Akademisierung der Pflegeberufe sowie moderne Versorgungskonzepte wie Case Management und Integrierte Versorgung.
Ziel ist es, die Rolle der akademisierten Pflegekraft in der sektorenübergreifenden Versorgung aufzuzeigen und neue Tätigkeitsbereiche exemplarisch an einem Fallbeispiel zu erarbeiten.
Die Autorin führt eine systematische Literaturrecherche durch, ergänzt durch eine Topicanalyse und die kontinuierliche Anwendung der Berrypicking-Technik, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu identifizieren.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung (Diabetes, Gesundheitspolitik, gesetzliche Rahmenbedingungen) und der Ableitung pflegerischer Interventionen, die auf den Modellen der Salutogenese und Ottawa-Charta basieren.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Akademisierung der Pflege, sektorenübergreifende Versorgung, Diabetes mellitus Typ-2, Case Management und Gesundheitsversorgung in Deutschland beschreiben.
Das Fallbeispiel von Herrn L. verdeutlicht praxisnah die typischen Schnittstellenprobleme und Versorgungsbrüche, die bei multimorbiden, chronisch kranken Patienten entstehen, wenn eine koordinierende, professionelle Instanz fehlt.
Die akademisierte Pflegekraft agiert als transsektoraler Case Manager und Pflegeexpertin, die sowohl medizinische als auch pflegerische Aufgaben koordiniert, um eine ganzheitliche Patientenversorgung sicherzustellen.
Dieser Studiengang bereitet Pflegekräfte darauf vor, komplexe Gesundheitsprobleme wissenschaftlich zu analysieren und individuelle Maßnahmenpläne auf hohem akademischem Niveau zu entwickeln, um direkt in der Patientenversorgung Verantwortung zu übernehmen.
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