Fachbuch, 2020
63 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Abgrenzung
1.3 Gang der Arbeit
2 Grundlagen von Social Commerce und Instagram
2.1 Social Media und Web 2.0
2.2 E-Commerce
2.3 Social Commerce
2.4 Instagram
2.5 Zwischenfazit
3 Potenziale und Einschränkungen des Social Commerce für Unternehmen
3.1 Nutzenpotenziale und Ziele für Unternehmen
3.2 Sozialpsychologische Potenziale
3.3 Problembereiche und Einschränkungen
3.4 Zwischenfazit
4 Analyse der Potenziale des Social Commerce auf Instagram
4.1 Faktoren zur erfolgreichen Nutzung von Instagram
4.2 Konsumentenverhalten im Social Commerce auf Instagram
4.3 Auswirkungen der sozialpsychologischen Potenziale auf das Konsumentenverhalten im Social Commerce auf Instagram
4.4 Zwischenfazit
5 Fazit
Die Bachelorarbeit hat zum Ziel, die Potenziale von Social Commerce für Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Plattform Instagram zu analysieren. Dabei wird untersucht, inwiefern die aktive Nutzung von Social-Commerce-Funktionen in sozialen Netzwerken einen Mehrwert bietet und wie diese durch die Verknüpfung von E-Commerce, Social-Media-Marketing und sozialpsychologischen Ansätzen das Konsumentenverhalten beeinflussen kann.
4.2.1 Vorkaufverhalten
Die Vorkaufphase startet in der Regel mit der Bedürfniswahrnehmung, auf welche die Informationssuche folgt. Abschließend findet die Evaluierung der möglichen Alternativen statt (ebd., 2017, S. 183).
Die Bedürfniserkennung entsteht, wenn ein Konsument einen Mangel oder eine Unzufriedenheit feststellt. Sie kann auch entstehen, wenn eine Gelegenheit zur Erhöhung der Zufriedenheit erkannt wird. Dies kann durch die Inspiration von außen in Form der Wahrnehmung von neuen Idealbildern oder besseren Produkten passieren (Benyoucef/Rad, 2011, S. 66; Foscht/Swoboda/Schramm-Klein, 2017, S. 187). Dieser Impuls geschieht häufig durch Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, welche aktivierend auf den potenziellen Kunden wirken sollen. Dabei kann bspw. die Problem- und Bedürfniserkennung durch den Hinweis auf bevorstehende Ereignisse angeregt werden. Nivea postete kurz vor Ostern auf Instagram eine Story mit mehreren Bildern mit den Fragen „Habt ihr schon alle Ostergeschenke?“ und „Wie wär’s mit unseren Geschenksets?“. Im letzten Bild der Story dann der Call-to-Action: „Hier geht es zu unseren Geschenksets! Swipe up!“ (Anhang 3). Damit regte Nivea die Problem- und Bedürfniserkennung an und lieferte zugleich die Lösung. Zu Anlässen wie Ostern oder Weihnachten werden im Social Commerce häufig Sales-Aktionen angeboten, um Preise attraktiv zu gestalten und zum Kauf zu animieren. Ebenfalls wird das Kaufinteresse durch Rabattaktionen geweckt, wie beim Online-Shop Def-Shop. Dieser nutzte Instagram, um seinen Abonnenten mittels einer Story einen Rabattcode für 20 % zur Verfügung zu stellen (Anhang 4).
In sozialen Medien kann der Kauf auch durch die Kommunikation einer Problemlösung angeregt werden wie bei der Deodorant-Marke Axe. Mit einem kurzen Video vermittelt sie das Body Spray Axe Gold als Problemlösung für unangenehmen Geruch: „smell fresh all day“ (Anhang 5). Doch nicht nur organische Posts, sondern auch gesponserte Beiträge können auf Instagram Wünsche kreieren. Werbebeiträge können in Form von Photo Ads, Video Ads, Story Ads oder Carousel Ads veröffentlicht und dem Nutzer als „gesponsert“ angezeigt werden. Anhand der Targeting-Option basierend auf Facebook-Daten können Unternehmen exakt die gewünschte Zielgruppe erreichen (Instagram Business, 2018b).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Social Commerce ein, definiert das Ziel der Arbeit und grenzt den Untersuchungsbereich auf Instagram ein.
2 Grundlagen von Social Commerce und Instagram: Hier werden die theoretischen Fundamente aus den Bereichen Social Media, E-Commerce und die Entwicklung von Social Commerce dargelegt sowie die Plattform Instagram porträtiert.
3 Potenziale und Einschränkungen des Social Commerce für Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert die Nutzenpotenziale und sozialpsychologischen Faktoren sowie die spezifischen Herausforderungen, die für Unternehmen beim Einsatz von Social Commerce entstehen.
4 Analyse der Potenziale des Social Commerce auf Instagram: Der Hauptteil verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit dem Konsumentenverhalten in den verschiedenen Phasen des Kaufprozesses auf der Plattform Instagram.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Relevanz der Nutzerinteraktion und des Involvements für erfolgreichen Social Commerce.
Social Commerce, Instagram, Social Media-Marketing, E-Commerce, Konsumentenverhalten, User-Generated Content, Electronic Word-of-Mouth, Involvement, Influencer-Marketing, Kundenbindung, Kaufprozess, Online-Handel, Digitalisierung, Marketingstrategie, Absatzsteigerung.
Die Arbeit untersucht die Potenziale, die sich für Unternehmen durch den Einsatz von Social Commerce ergeben, und analysiert diese am konkreten Beispiel der Plattform Instagram.
Zentral sind die Zusammenhänge zwischen Social Media, E-Commerce und sozialpsychologischen Aspekten, die das Online-Kaufverhalten beeinflussen.
Ziel ist es herauszuarbeiten, welchen Mehrwert die aktive Nutzung von Social Commerce in sozialen Netzwerken für Unternehmen darstellt und wie dies am Beispiel von Instagram umgesetzt werden kann.
Es handelt sich um eine konzeptionelle Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Untersuchung von Fallbeispielen von Unternehmen auf Instagram basiert.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Social Commerce, beleuchtet die Potenziale und Einschränkungen und überträgt diese auf die verschiedenen Phasen des Kaufprozesses auf Instagram.
Wichtige Begriffe sind Social Commerce, Instagram, Konsumentenverhalten, User-Generated Content, eWOM und Markenbindung.
Instagram fungiert als Informations- und Inspirationsquelle, die durch visuelle Reize und soziale Interaktion das Involvement steigern und so Kaufentscheidungen in allen Phasen des Prozesses beeinflussen kann.
Das Involvement des Nutzers bestimmt maßgeblich, ob er auf eine Marke oder ein Produkt reagiert. Unternehmen können durch zielgerichtetes Marketing (z. B. Emotionalisierung) dieses Involvement stimulieren, was wiederum die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs erhöht.
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