Bachelorarbeit, 2014
66 Seiten, Note: 2.3
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der europäischen Wirtschaftskrise auf das Erstarken rechtspopulistischer Tendenzen. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse des Zusammenhangs zwischen der Krise und dem Erfolg rechtspopulistischer Parteien.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition des Rechtspopulismus und untersucht seine historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen in Europa. Anschließend wird die europäische Wirtschafts- und Finanzkrise chronologisch nachgezeichnet und der Einfluss von Euroskeptizismus beleuchtet. Im Hauptteil der Arbeit wird der Zusammenhang zwischen der Krise und dem Aufstieg rechtspopulistischer Parteien analysiert. Es werden die Ursachen für ihren Erfolg sowie die Auswirkungen der Krise auf die Ängste und Bedrohungsgefühle der europäischen Bürger untersucht. Weiterhin werden die Wahlergebnisse rechtspopulistischer Parteien sowie ihr Einfluss auf den öffentlichen Diskurs empirisch analysiert.
Rechtspopulismus, europäische Wirtschafts- und Finanzkrise, Euroskeptizismus, Wahlbeteiligung, öffentlicher Diskurs, Ängste und Bedrohungsgefühle, empirische Analyse.
Die Arbeit untersucht diesen Zusammenhang und zeigt auf, dass die wirtschaftliche Unsicherheit und die Unzufriedenheit mit der EU-Rettungspolitik in vielen Ländern zu signifikanten Wahlerfolgen rechtspopulistischer Parteien geführt haben.
Rechtspopulismus agiert meist innerhalb des demokratischen Systems, nutzt aber eine Rhetorik, die „das Volk“ gegen „die korrupte Elite“ und „Fremde“ ausspielt. Rechtsextremismus hingegen lehnt die demokratische Grundordnung oft explizit ab.
Euroskeptizismus ist ein Kernmerkmal. Rechtspopulisten nutzen die Eurokrise, um die EU als Bedrohung für die nationale Souveränität und den Wohlstand darzustellen, was bei verunsicherten Bürgern auf Zustimmung stößt.
Die Analyse umfasst unter anderem die FPÖ (Österreich), den Front National (Frankreich), die UKIP (Großbritannien) und die AfD (Deutschland) in ihrer Gründungsphase.
Neben ökonomischen Ängsten spielen kulturelle Identitätsverluste, die Ablehnung von Migration und ein tiefes Misstrauen gegenüber etablierten politischen Institutionen eine zentrale Rolle.
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