Bachelorarbeit, 2018
72 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Struktur der Arbeit
2 DIE MUSIKINDUSTRIE
2.1 Grundlagen der Musikwirtschaft
2.2 Die traditionelle Wertschöpfungskette der Musikbranche
2.3 Major und Independent Labels
2.3.1 Die Majors
2.3.2 Independent Labels
2.4 Verwertungsgesellschaften
3 DIE MUSIKINDUSTRIE IM WANDEL – DIE BEEINFLUSSENDEN FAKTOREN
3.1 Die Anfänge der Musikbranche
3.2 Das Internet als neues Medium
3.3 Die Digitalisierung
3.3.1 Das digitale Audioformat MP3
3.3.2 Illegale Musiktauschbörsen
3.3.2.1 Die Fallstudie Napster
3.3.3 Reaktion der Plattenfirmen zur Online-Piraterie
3.3.4 Der Umbruch – Apple als Musikanbieter
4 DIE NEUEN GESCHÄFTSMODELLE – DER EINFLUSS DES INTERNETS AUF DIE MUSIKINDUSTRIE
4.1 Geschäftsmodellansatz nach Gassmann
4.2 Die Auswirkungen des Internets auf das traditionelle Geschäftsmodell der Plattenfirmen
4.2.1 Kunden
4.2.2 Das erweiterte Nutzenversprechen
4.2.3 Die Auswirkung auf die Wertschöpfungskette
4.2.3.1 Distributionsmöglichkeiten
4.2.3.2 Die A&R-Tätigkeit
4.2.3.3 Promotion und Marketing
4.2.3.4 Kreation und Produktion von Musik
4.2.4 Ertragsmechanik
4.2.4.1 Kostenstruktur
4.2.4.2 Umsätze
4.3 Streaming On Demand: Spotify
4.3.1 Digitalisierung, Freemium und Leverage Customer Data: Spotify
4.3.2 Beziehung zu Künstlern und Plattenfirmen
4.3.3 Überblick
5 DIE ATTRAKTIVITÄT DER MUSIKBRANCHE NACH PORTERS FÜNF-KRÄFTE-MODELL – VOR UND NACH DER DIGITALISIERUNG
5.1 Das Fünf-Kräfte-Modell (Five Forces)
5.2 Bedrohung durch neue Wettbewerber
5.2.1 Vor der Digitalisierung
5.2.2 Nach der Digitalislierung
5.3 Verhandlungskraft der Lieferanten
5.3.1 Vor der Digitalisierung
5.3.2 Nach der Digitalisierung
5.4 Verhandlungskraft der Käufer
5.4.1 Vor der Digitalisierung
5.4.2 Nach der Digitalisierung
5.5 Bedrohung durch Ersatzprodukte
5.5.1 Vor der Digitalisierung
5.5.2 Nach der Digitalisierung
5.6 Rivalität innerhalb der Branche
5.6.1 Vor der Digitalisierung
5.6.2 Nach der Digitalisierung
5.7 Auswertung
6 FAZIT
7 AUSBLICK
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwieweit die Digitalisierung die Musikindustrie transformiert hat und welche Auswirkungen dieser Wandel auf Branchenstruktur, Wertschöpfungsketten sowie etablierte Geschäftsmodelle hatte. Ziel ist es, die strukturellen Veränderungen von einem physisch geprägten, durch wenige Major-Labels dominierten Markt hin zu einer von Streaming und digitalem Zugang geprägten Industrie zu analysieren.
3.3.1 Das digitale Audioformat MP3
Mitte der 1980er Jahre hat das Fraunhofer Institut in Deutschland mit der Forschung an einem hochqualitativen, niedrigen Bitraten-Audioformats begonnen – dem MP3. Die weitere Entwicklung des MPEG-3 (MP3) erfolgte über die Moving Picture Experts Group, die es geschafft hat, Audiodateien so zu komprimieren, dass die Übertragung über das Internet schneller erfolgen konnte. Als Beispiel ist eine CD mit herkömmlicher Länge eine digitale Audiodatei von etwa 40 Megabyte, die deutlich länger zum Herunterladen brauchen würde. Eine Mp3-Version der gleichen Datei hat etwa ein Zehntel der Größe, ohne Qualitätsverlust, und kann mit der heutigen Netzgeschwindigkeit in wenigen Sekunden heruntergeladen werden. Durch die einfache Verbreitung und Speicherung von großen Mengen an Musikdateien auf dem PC stieg auch die Beliebtheit von Musikdownloads an. Das Audioformat MP3 war somit ein Erfolg für die Schöpfer und Konsumenten.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der digitalen Transformation der Musikindustrie und Darlegung der Zielsetzung und Struktur der Arbeit.
2 DIE MUSIKINDUSTRIE: Definition der Grundlagen der Musikwirtschaft, der traditionellen Wertschöpfungskette sowie Differenzierung zwischen Major- und Independent-Labels.
3 DIE MUSIKINDUSTRIE IM WANDEL – DIE BEEINFLUSSENDEN FAKTOREN: Analyse der geschichtlichen Entwicklung, der Rolle des Internets als Medium sowie der Auswirkungen des MP3-Formats und illegaler Tauschbörsen.
4 DIE NEUEN GESCHÄFTSMODELLE – DER EINFLUSS DES INTERNETS AUF DIE MUSIKINDUSTRIE: Erläuterung moderner Geschäftsmodelle nach Gassmann und detaillierte Analyse der veränderten Wertschöpfung am Beispiel von Spotify.
5 DIE ATTRAKTIVITÄT DER MUSIKBRANCHE NACH PORTERS FÜNF-KRÄFTE-MODELL – VOR UND NACH DER DIGITALISIERUNG: Branchenstrukturanalyse, die untersucht, wie sich die Wettbewerbskräfte durch die Digitalisierung verschoben haben.
6 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung des digitalen Wandels und der Notwendigkeit einer kontinuierlichen Anpassung der Musikindustrie.
7 AUSBLICK: Einschätzung zukünftiger Entwicklungen und Chancen für Akteure in der Musikbranche.
Digitalisierung, Musikindustrie, Musikwirtschaft, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, MP3, Streaming, Spotify, Major Labels, Independent Labels, Internetpiraterie, Five Forces, Branchenstruktur, Online-Musikmarkt, Musik-Aficionados
Die Arbeit befasst sich mit der fundamentalen Transformation der Musikindustrie durch die Digitalisierung und untersucht deren Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und die Branchenstruktur.
Zentrale Themen sind der Wandel vom physischen Tonträger zum digitalen Streaming, die Rolle der Major- und Independent-Labels sowie die technologischen Einflüsse des Internets auf den Musikkonsum.
Das Ziel ist es, die Transformation der Branchenstruktur sowie der Geschäftsmodelle zu erklären und zu analysieren, wie sich die Attraktivität der Musikbranche für Akteure durch die technologischen Entwicklungen verändert hat.
Die Arbeit nutzt unter anderem den Geschäftsmodellansatz nach Gassmann und führt eine Branchenstrukturanalyse mittels des Fünf-Kräfte-Modells (Five Forces) von Michael E. Porter durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung beeinflussender Faktoren (wie MP3 und Piraterie), die Analyse neuer Geschäftsmodelle und eine vergleichende Betrachtung der Branchenattraktivität vor und nach der Digitalisierung.
Die wichtigsten Begriffe sind Digitalisierung, Musikindustrie, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Streaming, Spotify und Branchenstrukturanalyse.
Er dient als Fallbeispiel dafür, wie Künstler das Internet nutzen können, um erfolgreich ohne einen traditionellen Plattenvertrag mit Major-Labels zu agieren und eine direkte Bindung zum Publikum aufzubauen.
Spotify nutzt ein zweigeteiltes Modell, bei dem Basisdienste durch Werbung finanziert werden, während zahlende Premium-Kunden exklusive Features erhalten, um so das Kaufpotenzial verschiedener Kundensegmente besser auszuschöpfen.
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