Bachelorarbeit, 2018
46 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung und Problemstellung
1.1. Relevanz des Themas
1.2. Problematik
1.3. Ziele dieser Arbeit und methodische Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Definition von Jugendarbeitslosigkeit
2.2. Definition von Entrepreneuren
2.3. Der ideale Entrepreneur
2.4. Der Entrepreneur und die Wahl der Rechtsform
2.4.1. Deutschland
2.4.2. Wesentliche Unterschiede zwischen den Rechtsformen
2.4.3. Rechtsformwahl in Polen
2.5. Soziales Verständnis
2.6. Minderjährige Entrepreneure
3. Forschungsfrage und Methodik
3.1. Forschungsfragen
3.2. Methodik
3.3. Kriterien einer guten Umfrage
4. Praktisches Vorgehen
4.1. Onlineumfrage im Detail
4.2. Analyse der Onlineumfrage
4.2.1. Wille zur Unternehmensgründung
4.2.2. Eingliederungsfragen
4.2.3. Finanzielle Förderung
4.2.4. Bildungsförderung
4.2.5. Behördliche Förderung
4.2.6. Interpretation der Umfrage
5. Mögliches Förderprogramm
5.1. Aktuelle Sachlage
5.2. Kern des Förderprogramms
5.1. Aufbau der App/Webseite
6. Experten Interview
6.1. Förderung im eigenen Land
6.2. Förderung durch die EU
6.3. Meinung zum Förderkonzept
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel von Deutschland und Polen, ob eine gezielte Förderung von Entrepreneuren dazu beitragen kann, die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Motivation junger Menschen zur Unternehmensgründung sowie die notwendigen staatlichen Rahmenbedingungen und Fördermechanismen, um diese Vorhaben in einem grenzüberschreitenden Kontext zu erleichtern.
2.4. Der Entrepreneur und die Wahl der Rechtsform
Eine der ersten grundlegenden unternehmerischen Entscheidung, die sich der junge Entrepreneur stellen muss, ist die Rechtsformwahl (vgl. Kessler et al. 2008: 5 ff.). Die Entscheidung für eine oder eine andere Rechtsform ist regelmäßig mit weitreichenden wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen verbunden (vgl. Kessler 2008: 11 ff., 116 ff.).
In Deutschland wird traditionell zwischen den Kapitalgesellschaften einerseits und den Personengesellschaften andererseits unterschieden.
Zu den wichtigsten Personengesellschafsformen zählen die GbR, §§ 705 ff BGB, OHG, §§ 105 ff HGB, KG, §§ 161 ff HGB, PartG, §§ 1 ff PartGG sowie die stille Gesellschaft, §§ 230 ff HGB. Demgegenüber zählen zu den im Wirtschaftsverkehr bedeutendsten Kapitalgesellschaften, die AG, GmbH, UG und die KGaA. (vgl. Saenger et al. 2011)
Aus der Kombination der vorstehenden Gesellschaftsformen miteinander entstehen gesellschaftsrechtliche Mischformen, wie die GmbH & Co. KG, als auch solche eher unbekannte wie die Stiftung & Co. KG (z.B. Lidl Stiftung & Co. KG) oder die GmbH & Co. KGaA (z.B. Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA). Da diese Erscheinungsformen sehr individuellen Zielstellungen dienen werden sie in der vorliegenden Bachelorarbeit nicht weiter erörtert. (vgl. Saenger et al. 2011)
Darüber hinaus hat der europäische Gesetzgeber selbst verschiedene europäische Gesellschaftsformen geschaffen, um auf diese Weise seinem Ziel einer Vereinheitlichung des europäischen Gesellschaftsrechts ein Stück näher zu kommen.
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Jugendarbeitslosigkeit ein und legt das Ziel fest, durch die Förderung von Entrepreneurship eine Reduzierung dieser Arbeitslosenquoten zu prüfen.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begrifflichkeiten wie "Jugendarbeitslosigkeit" und "Entrepreneur" definiert und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Rechtsformen in Deutschland und Polen analysiert.
3. Forschungsfrage und Methodik: Es werden die Forschungsfragen definiert und die Wahl der empirischen Forschungsmethoden, insbesondere der Onlineumfrage und Experteninterviews, begründet.
4. Praktisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert die Durchführung der Onlineumfrage bei Jugendlichen sowie deren statistische Analyse in Bezug auf den Willen zur Gründung.
5. Mögliches Förderprogramm: Auf Basis der Ergebnisse wird ein Förderkonzept vorgestellt, das bürokratische Hürden durch Digitalisierung und eine neue Rechtsform senken soll.
6. Experten Interview: Hier werden die Ergebnisse der Gespräche mit Diplomaten aus Deutschland und Polen zur praktischen Umsetzbarkeit des Förderkonzepts zusammengefasst.
7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass das vorgestellte Förderkonzept vielversprechend ist, jedoch eine langfristige und länderübergreifende Umsetzung erfordert.
Jugendarbeitslosigkeit, Entrepreneurship, Existenzgründung, Unternehmensgründung, Deutschland, Polen, Rechtsformen, Onlineumfrage, Förderprogramm, Bürokratieabbau, Digitalisierung, Europäische Union, Wirtschaftsrecht, Selbstständigkeit, Empirische Sozialforschung.
Die Arbeit untersucht, ob die Förderung von unternehmerischen Aktivitäten junger Menschen als effektives Instrument gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und Polen dienen kann.
Die Arbeit umfasst rechtliche Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen, soziologische Faktoren der Motivation, eine statistische Bedarfsanalyse bei Jugendlichen und die Entwicklung eines digitalisierten Förderkonzepts.
Ziel ist es, ein konkretes Konzept zu entwerfen, das es jungen Menschen erleichtert, ein haftungsbeschränktes Unternehmen zu gründen und dabei bürokratische sowie finanzielle Hürden zu überwinden.
Es wurde ein methodischer Mix aus Literaturanalyse, einer zweisprachigen Onlineumfrage bei Jugendlichen und Experteninterviews mit Wirtschaftsdiplomaten angewandt.
Der Hauptteil analysiert aktuelle Gründungsmodalitäten, evaluiert das Interesse Jugendlicher an staatlicher Unterstützung und erarbeitet ein Modell für eine neue europäische Unternehmensform (ELC).
Die wichtigsten Begriffe sind Jugendarbeitslosigkeit, Entrepreneurship, Unternehmensgründung, Digitalisierung der Verwaltung und grenzüberschreitende Förderansätze innerhalb der EU.
Die Arbeit zeigt, dass beide Länder zwar vergleichbare Kapitalgesellschaftsstrukturen (GmbH/sp. z.o.o.) bieten, jedoch unterschiedliche Mindestkapitalanforderungen und administrative Hürden existieren, die besonders Minderjährige vor Herausforderungen stellen.
Das Konzept sieht eine App/Webseite vor, die den gesamten Gründungsprozess von der Datenerfassung bis zur Businessplan-Erstellung automatisiert, um bürokratische Lasten für junge Gründer zu minimieren.
Die befragten Experten halten das Konzept für "durchaus vielversprechend", betonen jedoch, dass eine europaweite Umsetzung aufgrund unterschiedlicher Digitalisierungsgrade und regulatorischer Anforderungen mehrere Jahre in Anspruch nehmen würde.
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