Diplomarbeit, 2006
85 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Motivation
2.1 Was ist Motivation
2.2 Das Motiv
2.3 Innere und äußere Motivation
2.3.1 Intrinsische Motivation
2.3.2 Extrinsische Motivation
2.4 Motivationstheorien
2.4.1 Inhaltstheorien der Motivation
2.4.1.1 Die Maslow´sche Bedürfnishierarchie
2.4.1.2 Die ERG-Theorie nach Alderfer
2.4.1.3 Motivationsmodel nach Herzberg
2.4.1.4 Motivationstheorie der Bedürfnisarten nach McClelland
2.4.1.5 Zusammenfassung
2.4.2 Prozesstheorien der Motivation
2.4.2.1 Die Zielsetzungstheorie nach Locke
2.4.2.2 Die Erwartungstheorie von Vroom
2.4.2.3 Rückkopplungsmodell nach Porter und Lawler
2.5 Arbeitsmotivation - Leistungsmotivation
3 Führung
3.1 Führungsstile
3.1.1 Eindimensionale Führungsstile
3.1.1.1 Führungs- und Motivationstheorie nach McGregor
3.1.1.2 Klassische Führungsstile
3.1.1.3 Sonstige Führungsstile
3.1.2 Zweidimensionaler Führungsstil
3.1.3 Dreidimensionaler Führungsstil
3.2 Führungsinstrumente
3.2.1 Prozessbezogene Führungsmittel
3.2.2 Informationsbezogene Führungsmittel
3.2.3 Aufgabenbezogene Führungsmittel
3.2.3.1 Kooperation
3.2.3.2 Delegation
3.2.3.3 Partizipation
3.2.4 Personenbezogene Führungsmittel
4 Vergütung
4.1 Grundlagen der Vergütung
4.1.1 Anforderungsgerechtigkeit
4.1.2 Sozialgerechtigkeit
4.1.3 Marktgerechtigkeit
4.1.4 Leistungsgerechtigkeit
4.1.5 Teamentgeltung
4.2 Vergütungselemente
4.2.1 Materielle Leistungen
4.2.1.1 Freie materielle Leistungen
4.2.1.2 Gebundene materielle Leistungen
4.2.2 Nicht-materielle Leistungen
4.3 Einsatz und Effektivität von Vergütungselementen
5 Incentives
5.1 Arten von Incentives
5.1.1 Geldprämien
5.1.2 Sachprämien
5.1.3 Incentive-Reise
5.1.4 Incentive Events
5.1.4.1 Firmenfeiern
5.1.4.2 Kultur-Events
5.1.4.3 Sport Events
5.2 Incentive-Events als Motivations- und Führungsinstrument
5.3 Messbarkeit des Incentive-Erfolgs
6 DTM Motorsport-Incentive der PUMA AG
6.1 Zielsetzung und Planung
6.2 Durchführung des VIP-Incentive-Event
6.3 Nachbereitung und Erfolgskontrolle
6.4 Perspektiven von Motorsport-Incentives bei der DTM durch PUMA
7 Fazit der Arbeit
Die Arbeit untersucht Incentive-Events als ein modernes Instrument innerhalb des Personalmanagements, um Motivation und Führung in Unternehmen gezielt zu unterstützen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Incentive-Events in die bestehenden Strukturen von Motivation, Mitarbeiterführung und Vergütung eingebettet werden können, um nachhaltige positive Effekte für das Unternehmen zu erzielen.
3.2.1 Prozessbezogene Führungsmittel
Wie der Name es schon verrät, geht es bei diesen Führungsmitteln um einen Prozess, welcher aus folgenden Komponenten besteht. Zielsetzung → Planung → Durchführung → Kontrolle. Diese Prozessbestandteile werden permanent überwacht und gegebenenfalls gesteuert, sollte der Ist-Zustand vom Soll-Zustand abweichen.
Die Entscheidende Komponente dieses Prozesses ist die Zielsetzung. Diese ist abhängig vom Zustand des Unternehmens. Ziele sollten in Bezug auf Inhalt, Ausmaß und Zeit eindeutig formuliert sein, damit jeder Beteiligte genau weis, welche Aufgaben er hat und was von ihm erwartet wird. Außerdem sind Ziele realistisch zu definieren um eine motivierende Wirkung zu erzielen. Ziele bei denen der Mitarbeiter das Gefühl hat diese kaum erreichen zu können wirken eher gegenteilig und führen zu Depressionen.
Um Ziele zu finden gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Variante ist das Top-Down-Prinzip. Hierbei werden Ziele von der Unternehmensführung ausgegeben und dann über die Hierarchien bis auf jeden Mitarbeiter herunter gebrochen. In umgekehrte Richtung wirkt das Bottom-Up-Prinzip, bei dem Ziele von den Mitarbeitern entwickelt und nach oben hin abgestimmt werden. In der Praxis existieren jedoch verschiedene Mischformen dieser Varianten.
1 Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über Incentives aus der Perspektive des Personalmanagements unter Einbeziehung der Bereiche Motivation, Führung und Vergütung.
2 Motivation: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der menschlichen Motivation, unterscheidet zwischen intrinsischen und extrinsischen Faktoren und stellt verschiedene Motivationstheorien wie Maslow, Alderfer, Herzberg und McClelland vor.
3 Führung: Der Abschnitt erläutert verschiedene Führungsstile (eindimensional bis dreidimensional) und Führungsinstrumente, um die Einordnung von Incentive-Events in den Führungsalltag zu ermöglichen.
4 Vergütung: Hier werden die Grundlagen der Vergütung sowie deren Gerechtigkeitsaspekte analysiert und Incentive-Events als eine Form der gebundenen materiellen Sondervergütung klassifiziert.
5 Incentives: Das Kapitel differenziert zwischen verschiedenen Incentive-Arten wie Geld- und Sachprämien, Reisen sowie Events und untersucht deren Eignung als Führungs- und Motivationsinstrument.
6 DTM Motorsport-Incentive der PUMA AG: Ein konkretes Praxisbeispiel zeigt die Zielsetzung, Planung, Durchführung und Nachbereitung eines VIP-Incentive-Events im Motorsportumfeld.
7 Fazit der Arbeit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei betont wird, dass der Erfolg von Incentive-Events maßgeblich von einer optimalen Planung und Umsetzung abhängt.
Incentive-Events, Personalmanagement, Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterführung, Vergütung, Motivationstheorien, Führungsstile, Management by Objectives, Personalentwicklung, Leistungsanreize, Incentive-Reisen, Firmenevents, DTM-Motorsport, Unternehmenskultur, Erfolgskontrolle
Die Arbeit befasst sich mit Incentive-Events und untersucht deren Rolle als Motivations- und Führungsinstrument im modernen Personalmanagement.
Die Schwerpunkte liegen auf den Theorien der Motivation, verschiedenen Stilen der Mitarbeiterführung sowie den Möglichkeiten und Grenzen von Vergütungs- und Incentive-Systemen.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Incentive-Events konzipiert sein müssen, um als effektives Instrument zur Steigerung der Motivation und zur Bindung von Mitarbeitern und Kunden beizutragen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und ergänzt diese durch ein praktisches Fallbeispiel eines Motorsport-Incentives der PUMA AG.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Motivation und Führung erläutert, verschiedene Vergütungselemente analysiert und die spezifischen Arten von Incentives sowie deren Erfolgsmessung diskutiert.
Wichtige Begriffe sind Incentive-Events, Mitarbeitermotivation, Führungsinstrumente, Personalmanagement und Vergütung.
Incentive-Reisen gelten als sehr effektiv und haben einen hohen Status, während Incentive-Events als der wirksamste Teil betrachtet werden, da sie eine flexible und meist längere, gezielte Interaktion ermöglichen.
Der Autor stuft die erstmalige Durchführung als Erfolg ein, der durch die exklusive Betreuung und die gute Verzahnung von Unternehmensbotschaften mit dem Sponsoring-Event erreicht wurde.
Geldprämien werden vom Empfänger oft als normales Gehalt wahrgenommen, entfalten kaum emotionale Bindung und verlieren durch die Gewöhnung an das Gehalt schnell ihre Wirkung.
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