Masterarbeit, 2017
60 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Grundschule in Rheinland-Pfalz
2.1 Normativer Rahmen
2.2 Allgemein-strukturelle Merkmale
3 Unterricht in der Grundschule
3.1 Didaktisch-inhaltliche Aspekte
3.2 Sport in der Grundschule
4 Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz
4.1 Rechtliche und normative Grundlagen
4.2 Arten und Organisationsmodelle
5 Kooperationen im Ganztag
5.1 Gesundheitsbezogene Kooperationen
5.2 Sport im Ganztag
6 Kooperationsbeispiele
6.1 DHB Impulskampagne –Kooperation Schule-Handballverein
6.2 Kooperationsbeispiel: Handball im Ganztag
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Grenzen einer gesundheitsorientierten und sportbetonten Grundschule im Kontext der ganztägigen Organisation. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kooperation mit außerschulischen Partnern – insbesondere Sportvereinen – die gesundheitliche Förderung und die Bewegungsfreude der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden können, während gleichzeitig die Qualität der schulischen Bildung erhalten bleibt.
3.2 Sport in der Grundschule
Eine sportbetonte Erziehung beginnt nicht erst mit dem Eintritt in die Grundschule. Da der Sport einen positiven Effekt auf die Gesundheit und den Körper hat, beginnt die Bewegungserziehung bereits im Vorschulalter. Durch die Bewegungserfahrungen, die die Kinder im frühen Alter bereits machen, erlangen sie auch kognitive und soziale Erkenntnisse über ihre Umwelt und ihr Umfeld. Somit hat die Bewegung einen immensen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder. In der heutigen Zeit wird diese Entwicklung vernachlässigt oder die Kinder haben keine Möglichkeiten ihrem Bewegungsdrang nachzugehen, was einen Bewegungsmangel zur Folge hat. Es ist Aufgabe der Grundschule, diesem Mangel entgegenzuwirken (vgl.: MBWJK 2008, S. 6). Jedoch ist das Thema Bewegung, Spiel und Sport kein Thema, das mit dem wöchentlichen Sportunterricht in der Grundschule gedeckt ist. Die Kinder müssen in ihrer Bewegungsfreude unterstützt werden und ihnen muss der Mut gegeben werden, ihre motorischen Fähigkeiten einzusetzen.
Darüber hinaus sollen sie lernen, dass sich Bewegung positiv auf ihr Wohlbefinden auswirkt (vgl.: MIFKJF 2016, S. 57). Durch die sportbetonte Erziehung können zum einen die motorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler verbessert werden zum anderen werden aber auch die sozialen Kompetenzen positiv beeinflusst. Daraus resultierend findet auch die Persönlichkeitsentwicklung statt (vgl.: KMK 2009, S. 1). Ziel der Grundschule ist es, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Sports und der Bewegung nahe zu bringen und dass der Sport lebensbegleitend ist. Zudem ist der Sport zentraler Aspekt einer gesunden Lebensführung und damit unabdingbar (vgl.: MBWJK 2008, S. 5). Daraus folgt, dass der Schulsport eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Kinder innehat. Er soll die Kinder zu einem aktiven und gesunden Leben ermuntern, das durch körperliche und kognitive Leistungsbereitschaft geprägt ist (vgl.: KMK 2005, S. 1).
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Spannungsfeld zwischen Schulsport und den Anforderungen des Schulalltags und legt die Forschungsfrage zur Untersuchung der Chancen und Grenzen einer sportbetonten Ganztagsschule dar.
2 Grundschule in Rheinland-Pfalz: Das Kapitel erläutert die rechtlichen und normativen Grundlagen des rheinland-pfälzischen Schulwesens sowie die strukturellen Merkmale der Primarstufe.
3 Unterricht in der Grundschule: Hier werden die didaktisch-inhaltlichen Aspekte des Unterrichts beleuchtet, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Bedeutung von Bewegung und Sport für die kindliche Entwicklung.
4 Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz: Dieses Kapitel stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen, Organisationsmodelle und Leitziele des rheinland-pfälzischen Ganztagsschulsystems vor.
5 Kooperationen im Ganztag: Hier wird die Relevanz der Öffnung von Schule durch Kooperationen mit außerschulischen Partnern, insbesondere im gesundheits- und sportbezogenen Bereich, analysiert.
6 Kooperationsbeispiele: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand der Impulskampagne des DHB und spezifischer Handball-AGs die praktische Umsetzung sportlicher Kooperationen im Ganztag.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Möglichkeiten und Grenzen sportbetonter Grundschulen zusammen und gibt einen Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Vereinen und Schulen.
Ganztagsschule, Grundschule, Sportunterricht, Gesundheitsförderung, Kooperation, Schulsport, Bewegung, Handball, Rheinland-Pfalz, Bildung, Didaktik, Sozialkompetenz, Motorik, Schulqualität, Sportverein.
Die Arbeit befasst sich mit der Integration einer gesundheitsorientierten und sportbetonten Ausrichtung im Kontext der ganztägigen Grundschulorganisation in Rheinland-Pfalz.
Zu den zentralen Themen gehören die rechtlichen Rahmenbedingungen der Grund- und Ganztagsschule, die Bedeutung des Schulsports, die Rhythmisierung des Schulalltags und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.
Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Chancen und Grenzen einer sportbetonten Grundschule, um aufzuzeigen, inwieweit diese für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder förderlich ist.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung relevanter Gesetze, Rahmenpläne und sportpädagogischer Konzepte sowie auf Praxismodelle.
Der Hauptteil behandelt die gesetzlichen Grundlagen, die didaktischen Anforderungen an den Grundschulsport, die Organisationsformen der Ganztagsschule sowie konkrete Kooperationsmöglichkeiten mit Sportvereinen.
Die zentralen Begriffe sind Ganztagsschule, Schulsport, Gesundheitsförderung, Kooperation und bewegungsorientierte Schule.
Die Handball-Kooperation dient als konkretes Beispiel, wie außerschulische Partner durch professionelle Übungsleiter das schulische Angebot bereichern und Bewegungsmangel aktiv entgegenwirken können.
Die Umsetzung erfolgt durch eine didaktische Reduktion, bei der über spielerische Formen und methodische Übungsreihen ein stufenweiser Aufbau vom einfachen Wurfspiel hin zur komplexen Zielsportart Handball erfolgt.
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