Bachelorarbeit, 2016
87 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Social Media
2.1.1 Vom Web 2.0 zum Social Media
2.1.2 Social-Media-Plattformen
2.1.2.1 Allgemeines
2.1.2.2 Facebook
2.1.2.3 Instagram
2.1.3 Relevanz und Potential von Social Media
2.2 Social Media und öffentliche Verwaltungen
3 Betriebswirtschaftliche Betrachtung von Social Media
3.1 Die Social-Media-Strategie
3.1.1 Zielgruppen
3.1.2 Ziele definieren
3.1.3 Messwerte – Key Performance Indicator (KPI)
3.1.4 Return on Investment von Social Media
3.1.5 Ressourcen
3.1.6 Change Management
3.1.7 Kurzzusammenfassung: Social-Media-Strategie
3.2 Social-Media-Marketing
3.2.1 Kommunikation, Public Relations (PR), Marketing und Social-Media-Marketing
3.2.1.1 Public Relations
3.2.1.2 Marketing
3.2.1.3 Social-Media-Marketing
3.2.2 Wie Social Media das Marketing verändert
3.2.2.1 Vom Push- zum Pull-Marketing
3.2.2.2 Der Mensch im Vordergrund
3.2.2.3 Zielsetzungen für die Verwaltungseinheiten
3.2.3 Online Reputation Management
3.2.4 Content-Strategie
3.2.4.1 Arten von Content
3.2.4.2 Redaktionsplan
3.2.4.3 Content auf Facebook
3.2.5 Social Recruiting
3.2.5.1 Social Profiling und Sourcing
3.2.5.2 Employer Branding
3.2.6 Shitstorm
3.2.7 Kurzzusammenfassung: Social-Media-Marketing
4 Rechtliche Betrachtung von Social Media
4.1 Zulässigkeit der Nutzung von Social Media für die öffentliche Verwaltung
4.2 Verwendung von Bildern, Videos und Texten
4.2.1 Urheberrecht
4.2.2 Recht am eigenen Bild
4.3 Impressum
4.4 Datenschutzerklärung
4.4.1 Grundlagen
4.4.2 Facebook und Datenschutz
4.5 Kurzzusammenfassung: Rechtliche Perspektive
5 Handlungsempfehlung für die Stadt Haltern am See
5.1 Vorstellung der Stadt Haltern am See
5.2 Handlungsempfehlung
5.2.1 Social-Media-Aktivität – sinnvoll?
5.2.2 Zielgruppe
5.2.3 Qualitatives Ziel
5.2.4 Ressourcen
5.2.5 Auswahl der Social-Media-Plattform
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht das Potenzial und die Herausforderungen für öffentliche Verwaltungen bei der Nutzung von Social-Media-Plattformen, insbesondere Facebook und Instagram. Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, ob und unter welchen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen eine Verwaltung eine "sociale" Präsenz aufbauen sollte, um moderne Kommunikationsanforderungen zu erfüllen.
3.2.6 Shitstorm
Mit negativen Beiträgen muss jede Organisation, die sich auf Social-Media-Plattformen aufhält, rechnen. Das ist völlig normal und fast jeder negative Beitrag kann auch eine Chance darstellen, Bestehendes zu hinterfragen. Ein negativer Beitrag führt allerdings in den seltensten Fällen zu einem Shitstorm. Der Begriff Shitstorm wird oft falsch verwendet. Der Duden definiert ihn als „Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“.
Eine vermehrte Anhäufung von negativen Beiträgen stellt somit noch lange keinen Shitstorm dar.
Die Bereiche Prävention, Analyse, Management und Auswertung gelten als wichtige Bereiche einer Krisenkommunikation.
In der Prävention sollen hierbei Krisen wie ein Shitstorm von vornherein vermieden werden. Hilfreich ist hier beispielsweise der Aufbau von Glaubwürdigkeit und Vertrauen der Öffentlichkeit in die Organisation. Zudem spielt natürlich ein gut ausgebildetes Social-Media-Team eine Rolle.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Social Media für Organisationen und wirft die zentrale Forschungsfrage auf, ob öffentliche Verwaltungen "social" sein sollten.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Social Media, erläutert die Funktionsweisen von Web 2.0 bis hin zu spezifischen Plattformen wie Instagram und Facebook und setzt diese in den Kontext der öffentlichen Verwaltung.
3 Betriebswirtschaftliche Betrachtung von Social Media: Hier wird der Prozess der Strategieentwicklung, von der Zielgruppenanalyse über das Festlegen von KPIs bis hin zum Change Management und Marketing-Ansätzen, detailliert beschrieben.
4 Rechtliche Betrachtung von Social Media: Das Kapitel behandelt die notwendige Übertragung geltender Gesetze auf die sozialen Medien, mit Fokus auf Urheberrecht, Impressumspflicht und Datenschutz.
5 Handlungsempfehlung für die Stadt Haltern am See: Die Arbeit mündet in konkrete Empfehlungen für die Einstellungsbehörde, wobei insbesondere der Nutzen von Instagram für die Stadt dargelegt wird.
6 Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit der Anpassungsfähigkeit öffentlicher Verwaltungen an die veränderte Kommunikationslandschaft.
Social Media, öffentliche Verwaltung, Social-Media-Strategie, Social-Media-Marketing, Facebook, Instagram, Öffentlichkeitsarbeit, Employer Branding, Krisenkommunikation, Shitstorm, Urheberrecht, Datenschutz, Impressum, Zielgruppenanalyse, Personalbeschaffung
Die Arbeit befasst sich mit der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Analyse der Nutzung von sozialen Netzwerken in der öffentlichen Verwaltung, am Beispiel von Facebook und Instagram.
Die zentralen Felder umfassen die Strategieentwicklung für Social Media, Marketing-Prinzipien, rechtliche Anforderungen wie Datenschutz und Urheberrecht sowie die strategische Personalbeschaffung.
Die Arbeit untersucht, ob und wie öffentliche Verwaltungen Social-Media-Plattformen nutzen sollten, um eine moderne Kommunikation zu etablieren, ohne die spezifischen regulatorischen Risiken zu ignorieren.
Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse mit einer anwendungsorientierten Strategieentwicklung kombiniert, um daraus eine konkrete Handlungsempfehlung abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in betriebswirtschaftliche Aspekte (Strategie, Marketing, Zielgruppen, KPIs) und rechtliche Aspekte (Urheberrecht, Impressum, Datenschutz).
Zu den Kernbegriffen zählen Social Media, öffentliche Verwaltung, Content-Strategie, Krisenkommunikation und rechtliche Compliance.
Die Empfehlung basiert auf der visuellen Attraktivität der Stadt, der Erreichbarkeit der jungen Zielgruppe und dem im Vergleich zu Facebook geringeren Ressourcenbedarf bei der inhaltlichen Pflege.
Die Arbeit empfiehlt eine professionelle Krisenkommunikation, basierend auf den Säulen Prävention, Analyse, Management und Auswertung, um negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und professionell zu adressieren.
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