Bachelorarbeit, 2020
114 Seiten, Note: 1,8
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1 Einleitung
2 Islamberichterstattung
2.1 Forschungsstand der Islamberichterstattung
2.2 Journalismustheorien der Islamberichterstattung
3 Framing-Forschung
3.1 Begriffsklärung
3.2 Geschichte der Framing-Forschung
3.3 Empirische Durchführung der Framing-Forschung
3.4 Aktueller Forschungsstand zur Framing-Forschung
3.5 Aktueller Forschungsstand zur Framing-Forschung in der Islamberichterstattung
4 Visuelle Kommunikationsforschung
5 Die „Flüchtlingskrise“ 2015/2016 in Deutschland
6 Hypothesenbildung
7 Methoden
7.1 Wahl der Methode
7.2 Wahl der Tagesschau
7.3 Durchführung der Methode
8 Ergebnisse
8.1 Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse
8.2 Ergebnisse der quantitativen Inhaltsanalyse
8.3 Auswertung der Ergebnisse
9 Kritik
10 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Islamberichterstattung in deutschen Medien während der „Flüchtlingskrise“ in den Jahren 2015 und 2016 mit dem Ziel, das Verhältnis von positiver zu negativer Darstellung zu analysieren und die Relevanz der Framing-Forschung in diesem Kontext zu belegen.
3.1 Begriffsklärung
Frames kommt aus dem Englischen, bedeutet Rahmen und meint den Blickwinkel auf ein bestimmtes Thema, also was wir damit assoziieren. Weiter sind Frames die Deutungs- oder Interpretationsmuster, die ein Individuum in seinem Kopf hat und in die es dann Informationen einordnet. Framing-Forschung ist die Forschung, die sich mit diesen Blickwinkeln beschäftigt und Framing der Prozess, der diese Blickwinkel anwendet.
Laut Robert Entman, Professor für Medien an der George Washington University, ist Framing wie folgt zu definieren: „Framing beinhaltet im Wesentlichen Auswahl und Hervorhebung. Dabei werden bestimmte Aspekte der wahrgenommenen Realität ausgewählt und im Medientext so hervorgehoben, dass eine bestimmte Definition des Problems, eine ursächliche Interpretation, eine moralische Bewertung und/oder eine Handlungsempfehlung für das beschriebene Thema begünstigt werden.“
Aus dieser Begriffserklärung lässt sich ableiten, dass Framing die Auswahl von bestimmten Informationen und die Darstellung dieser Informationen auf eine bestimmte Art und Weise ist, sodass ein Effekt auf den Rezipienten wirkt. Den Effekt, den das Framing erwirkt, nenn man Framing-Effekt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Relevanz der Zuwanderungswelle 2015/2016 in Deutschland ein und verdeutlicht die daraus resultierende gesellschaftliche Debatte sowie die Rolle der Medien als vierte Gewalt.
2 Islamberichterstattung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Islamberichterstattung und gibt einen umfassenden Überblick über den bisherigen Forschungsstand sowie relevante Journalismustheorien in diesem Bereich.
3 Framing-Forschung: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Framing-Forschung, einschließlich ihrer Geschichte, empirischer Vorgehensweisen und des aktuellen Forschungsstands im Kontext der Berichterstattung über den Islam.
4 Visuelle Kommunikationsforschung: Hier wird die Bedeutung von Bildern für die Vermittlung von Medien-Frames und deren Einfluss auf die Rezeption eines Themas beleuchtet.
5 Die „Flüchtlingskrise“ 2015/2016 in Deutschland: Dieses Kapitel skizziert die Ereignisse und Herausforderungen der Zuwanderungswelle in den Jahren 2015 und 2016 und deren Auswirkungen auf die mediale Diskussion.
6 Hypothesenbildung: Basierend auf der theoretischen Analyse werden für die vier Teilfragen der Arbeit spezifische Hypothesen aufgestellt, die im empirischen Teil überprüft werden.
7 Methoden: Dieses Kapitel begründet die Wahl der kombinierten qualitativen und quantitativen Inhaltsanalyse sowie die Selektion der Tagesschau als Untersuchungsgegenstand und beschreibt das methodische Vorgehen.
8 Ergebnisse: Die Ergebnisse der qualitativen und quantitativen Inhaltsanalyse werden dokumentiert, grafisch aufbereitet und abschließend ausgewertet, um die Forschungsfrage zu beantworten.
9 Kritik: Die Autorin reflektiert kritisch über das methodische Vorgehen, die Herausforderungen bei der Definition von Medien-Frames und leitet daraus Ansätze für zukünftige Forschungen ab.
10 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die hohe Präsenz sowie die überwiegend negative Tonalität der Islamberichterstattung in dem untersuchten Zeitraum.
Islamberichterstattung, Tagesschau, Flüchtlingskrise, Framing-Forschung, Medienethik, Journalismus, qualitative Inhaltsanalyse, quantitative Inhaltsanalyse, Medien-Frames, Islam, Zuwanderung, Berichterstattung, Nachrichtenfaktoren, gesellschaftliche Relevanz, Medienvertrauen.
Die Arbeit untersucht die mediale Darstellung des Islam in Deutschland während der sogenannten Flüchtlingskrise in den Jahren 2015 und 2016.
Im Fokus stehen die Präsenz der Islamberichterstattung sowie die verwendeten Medien-Frames, mit denen dieses Thema in der ARD-Nachrichtensendung Tagesschau gerahmt wurde.
Das Ziel ist es zu ermitteln, wie präsent positive beziehungsweise negative Islamberichterstattung in den deutschen Medien zu Zeiten der Flüchtlingskrise war und welche Frame-Elemente dabei dominierten.
Die Autorin kombiniert eine qualitative und eine quantitative Inhaltsanalyse, um formelle Merkmale zu zählen und durch die Identifikation von Medien-Frames eine inhaltliche Bewertung vorzunehmen.
Neben theoretischen Grundlagen zur Islamberichterstattung und Framing-Forschung enthält der Hauptteil die methodische Begründung, die Durchführung der Untersuchung sowie eine detaillierte Präsentation und Auswertung der Ergebnisse.
Zentrale Begriffe sind Islamberichterstattung, Framing, Flüchtlingskrise, Tagesschau und Medieninhaltsanalyse.
Die Arbeit knüpft an bestehende Forschung an, fokussiert sich jedoch speziell auf den Zeitraum der Flüchtlingskrise 2015/2016 und nutzt die 20-Uhr-Tagesschau als primäres Untersuchungsmaterial.
Die Arbeit bestätigt durch die Analyse der Medien-Frames eine deutlich präsenter negative Islamberichterstattung, was mit der Destabilisierung durch Anschläge und politische Debatten im untersuchten Zeitraum korreliert.
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