Diplomarbeit, 2006
56 Seiten, Note: 2,0
1 Inhaltliche und begriffliche Grundlagen
1.1 Problemstellung
1.2 Begriffliche Grundlagen
2 Arten und Erscheinungsformen des Sponsoring
2.1 Wissenschaftliches Sponsoring
2.2 Soziales Sponsoring
2.3 Sport-Sponsoring
2.4 Ökologisches Sponsoring
2.5 Kultursponsoring (Fernsehen, Kunst, Musik)
3 Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.3 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.4 Politische Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
4 Beteiligte des Kultursponsorings
4.1 Zielgruppen
4.2 Sponsor (Firmen, Einrichtungen, Personen)
4.3 Gesponserte (Vereine, Personen, Einrichtungen)
5 Durchführung des Kultursponsorings
5.1 Planung des Kultursponsorings
5.2 Instrumente und Umsetzung des Kultursponsorings
5.3 Controlling (Prozess- / Erfolgscontrolling)
6 Wirkung des Kultursponsorings den Konsumenten
6.1 Nutzen für den Konsumenten
6.2 Chancen des Kultursponsorings
6.3 Probleme und Risiken des Kultursponsorings
7 Umsetzung des Kultursponsorings in der Versicherungswirtschaft
7.1 Kultursponsoring bei der Axa Art Versicherung
7.2 Kultursponsoring bei der Badischen Versicherung
7.3 Kultursponsoring bei den Barmenia Versicherungen
7.4 Kultursponsoring bei der Central-Krankenversicherung
7.5 Kultursponsoring bei der Itzehoer Versicherung
7.6 Kultursponsoring bei der Karlsruher Versicherungsgruppe
7.7 Kultursponsoring in Österreich und in der Schweiz
8 Kritische Würdigung des Kultursponsorings
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Kultursponsoring innerhalb der Versicherungswirtschaft. Ziel ist es, den Nutzen dieses Marketinginstruments für Versicherungsunternehmen zu analysieren, die strategische Planung sowie Erfolgskontrolle darzulegen und die Wirkung auf Konsumenten zu bewerten.
1.1 Problemstellung
Wenn man Privatleute auf der Straße fragen würde, ob sie einer fremden Per son Geld für deren Selbstverwirklichung geben, so wird der überwiegende Teil der Privatleute dieses wahrscheinlich eher ablehnen.
Warum sollte man dieses auch machen? Ist die Person einem selber sogar möglicherweise unbekannt? Das kommt doch gar nicht in Frage!
Und trotzdem gibt es Menschen und Unternehmen, die machen so etwas. Sie unterstützen andere Menschen in der Verwirklichung ihrer Gedanken und Phantasien. Primär könnte man glauben, dem stehe keine Gegenleistung ge genüber. Handelt es sich somit möglicherweise um rein idealistische Motive? Wie ich im Folgenden beschreiben werde, gibt es unterschiedliche Motive und Einsatzfelder, aus denen heute Unternehmen andere Menschen, Vereine oder sonstige Organisationen unterstützen.
1 Inhaltliche und begriffliche Grundlagen: Einführung in die Problemstellung des Sponsoring sowie Definition zentraler Begriffe zur Abgrenzung vom Mäzenatentum.
2 Arten und Erscheinungsformen des Sponsoring: Überblick über verschiedene Sponsoring-Kategorien wie Wissenschafts-, Sozial-, Sport- und Öko-Sponsoring.
3 Rahmenbedingungen des Kultursponsorings: Untersuchung der wirtschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und politischen Faktoren, die das Kultursponsoring beeinflussen.
4 Beteiligte des Kultursponsorings: Analyse der Akteure (Sponsor, Gesponserter) und der relevanten Zielgruppenpotenziale.
5 Durchführung des Kultursponsorings: Darstellung der systematischen Planung, der operativen Umsetzungsinstrumente sowie der Methoden des Controllings.
6 Wirkung des Kultursponsorings den Konsumenten: Betrachtung des Nutzens für Konsumenten sowie der Chancen und Risiken dieses Kommunikationsinstruments.
7 Umsetzung des Kultursponsorings in der Versicherungswirtschaft: Praxisnahe Analyse konkreter Sponsoringbeispiele bei diversen Versicherungsunternehmen.
8 Kritische Würdigung des Kultursponsorings: Reflexion über die gesellschaftliche Bedeutung und die Herausforderungen der Sponsoringpraxis.
9 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse zur Effektivität und Zukunft des Kultursponsorings.
Kultursponsoring, Versicherungswirtschaft, Unternehmenskommunikation, Sponsoring-Management, Marketing-Mix, Imagetransfer, Zielgruppenanalyse, Erfolgskontrolle, Sponsoring, CSR, Kunstförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationspolitik, Engagement, Sponsoringbudget.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Anwendung von Kultursponsoring durch Unternehmen, insbesondere in der Versicherungsbranche.
Zentrale Themen sind die Planung und Umsetzung von Sponsoringmaßnahmen, der Imagetransfer, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Wirkungsmessung.
Ziel ist es zu untersuchen, wie Kultursponsoring als strategisches Instrument der Marketing-Kommunikation in Versicherungsunternehmen genutzt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studien sowie einer Fallbetrachtung verschiedener Versicherungsunternehmen.
Der Hauptteil behandelt die Rahmenbedingungen, die Rollen von Sponsoren und Gesponserten, den Planungsprozess und die Herausforderungen der Erfolgskontrolle.
Wichtige Begriffe sind Kultursponsoring, Versicherungswirtschaft, Imagetransfer, Marketing-Kommunikation und Erfolgskontrolle.
Im Gegensatz zum rein altruistischen Mäzenatentum verfolgt Sponsoring explizit geschäftliche Kommunikationsziele und basiert auf einer vertraglichen Vereinbarung mit einer Gegenleistung.
Versicherer nutzen Kultursponsoring zur Imagebildung, Kundenbindung, Differenzierung von Wettbewerbern und zur Ansprache kaufkräftiger, gebildeter Zielgruppen.
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