Bachelorarbeit, 2018
146 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
2 Fitness
2.1 Definitionen zur Gesundheit und Fitness
2.2 Entwicklung
2.3 Gründe der Betreibenden
2.4 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3 Führungskräfte
3.1 Definition Führungskraft
3.2 Arbeitsanforderungen und Kompetenzen
3.3 Risiken
3.4 Führungskräfte und Fitness
4 Personal-Fitnesstraining
4.1 Berufsbild Personal-Fitnesstrainer
4.2 Wirkung
4.3 Auswahl eines Personal-Fitnesstrainers
5 Bisheriger Forschungsstand
6 Empirische Untersuchung
6.1 Methodisches Vorgehen
6.1.1 Problemzentriertes Interview
6.1.2 Konzeption des Interviewleitfadens
6.1.3 Vorgehensweise
6.1.4 Auswertungsmethode: qualitative Inhaltsanalyse
7 Ergebnisse und Auswertung der problemzentrierten Interviews
7.1 Gesundheit
7.1.1 Körperliche Fitness
7.1.2 Wohlbefinden
7.2 Optik
7.3 Effektivität
7.3.1 Intensität
7.3.2 Lernerfolg
7.4 Motivation
7.5 Ausgleich
7.6 Soziale Kontakte
7.7 Statussymbolik und Anerkennung
7.8 Beruflicher Erfolg
8 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Beweggründe von Führungskräften für die Inanspruchnahme von Personal-Fitnesstraining aus deren eigener Perspektive zu identifizieren und auch verdeckte Motive aufzudecken, um Personal-Fitnesstrainern ein besseres Verständnis für diese Zielgruppe zu ermöglichen.
3.3 Risiken
In dem Spannungsfeld zwischen Personen und Situationen kommen Problemfelder auf, die sich vor allem vor allem auf Gesundheit und Sozialkompetenz der Führungskräfte niederschlagen. Die Belastungen wirken sich damit auch negativ auf die Leistung der Führungskraft aus. Zigaretten-, Alkohol-, Kaffee- und Drogenkonsum werden oft als problemlösende Mittel herangezogen, was die Symptome jedoch nur kurzfristig mindert, die Situation aber langfristig verschlimmert. Die Risikofaktoren begünstigen sich dabei gegenseitig. Zu den typischen „Managerkrankheiten“ zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebsrisiko, Haltungs- und Bewegungsprobleme, Allergien und Schlafmangel. Für Führungskräfte führen anspruchsvolle Arbeitsinhalte, Rollenüberlastung und Rollenkonflikte oder Kommunikationsprobleme zu Stress. Insbesondere der Stress führt dann zu Überlastung und gesundheitlichen Schäden, wenn die Umstände einer Situation von der Fähigkeit einer Person, als nicht zu bewältigen wahrgenommen werden.
Vermehrt können durch eine Überlastung im Beruf auch Situationen außerhalb der Arbeit zu Stressoren werden. Auswirkungen des Stresses auf den Körper können in Form von einem hohen Blutdruck, einem hohen Puls, Verspannungen der Muskulatur, erhöhte Schweißbildung und erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte sein. Psychisch kann sich der Stress in der Verhaltensweise bemerkbar machen. Er schürt Arbeitsunzufriedenheit oder Depressionen. Viele Führungskräfte leiden an Übergewicht, Rücken- und Gelenkproblemen sowie vegetativen Beschwerden. Dem hohen Stress, dem sie auf der Arbeit ausgesetzt sind, und der Tätigkeit fehlt oft der Ausgleich mit körperlicher Aktivität. Dies führt zu einem Lebensstil, der die Bedürfnisse des Menschen nicht mehr erfüllen kann, wodurch in Unternehmen sehr kostenaufwendige Schäden und Gewinnausfälle entstehen.
1 Einleitung: Stellt den demographischen Wandel sowie die veränderten körperlichen Anforderungen durch die moderne Arbeitswelt dar und definiert das Ziel der Arbeit, Gründe für das Personal-Fitnesstraining von Führungskräften zu untersuchen.
2 Fitness: Klärt grundlegende Begrifflichkeiten, die Entwicklung des Fitnesssports sowie Beweggründe der Sporttreibenden und die Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
3 Führungskräfte: Definiert den Begriff der Führungskraft und beleuchtet die besonderen Arbeitsanforderungen, Kompetenzen sowie die gesundheitlichen Risiken, denen Führungskräfte ausgesetzt sind.
4 Personal-Fitnesstraining: Beschreibt das Berufsbild, die Wirkung des Trainings sowie Faktoren, die bei der Auswahl eines Personal-Fitnesstrainers eine Rolle spielen.
5 Bisheriger Forschungsstand: Hebt das Forschungsdefizit hervor, da bisher kaum Studien zur spezifischen Inanspruchnahme von Personal-Fitnesstraining durch Führungskräfte existieren.
6 Empirische Untersuchung: Erläutert das methodische Vorgehen der qualitativen Datenerhebung durch problemzentrierte Interviews und deren anschließende Auswertung.
7 Ergebnisse und Auswertung der problemzentrierten Interviews: Präsentiert die aus den Interviews abgeleiteten Kategorien wie Gesundheit, Optik, Effektivität, Motivation, Ausgleich, soziale Kontakte und Statussymbolik.
8 Fazit und Ausblick: Führt die Ergebnisse zusammen und schließt daraus, dass Personal-Fitnesstraining eine wirksame Maßnahme für Führungskräfte ist, um körperliche und mentale Ausgleichsbedürfnisse zu erfüllen.
Personal-Fitnesstraining, Führungskräfte, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Work-Life-Balance, Gesundheit, körperliche Fitness, qualitative Inhaltsanalyse, problemzentriertes Interview, Leistungsfähigkeit, Motivation, soziale Kontakte, Führungskompetenz, Statussymbolik, Arbeitsbelastung
Die Arbeit untersucht die Beweggründe von Führungskräften, warum diese ein professionelles Personal-Fitnesstraining in Anspruch nehmen.
Zentrale Themen sind die Anforderungen an Führungskräfte, das Konzept von Fitness und Gesundheit sowie der Einfluss von Personal-Training auf das Wohlbefinden und die berufliche Leistungsfähigkeit.
Ziel ist es, die individuellen und verdeckten Gründe für die Inanspruchnahme von Personal-Fitnesstraining aus Sicht der Führungskräfte aufzudecken und wissenschaftlich zu fundieren.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen empirischen Untersuchung, bei der problemzentrierte Interviews mit Führungskräften geführt und anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Fitness und Führungskräften, das Berufsbild des Trainers sowie die Darstellung und Interpretation der empirischen Ergebnisse.
Die wichtigsten Begriffe sind Personal-Fitnesstraining, Führungskräfte, Stressbewältigung, Leistungsfähigkeit und Ausgleich.
Die Optik spielt insbesondere bei der Auswahl des Trainers eine Rolle (als Vorbildfunktion), dient aber bei den Führungskräften auch der Selbstbestätigung und sozialen Anerkennung.
Die Befragten trennen Beruf und Privatleben strikt; betriebliche Angebote bedeuten für sie oft den Kontakt zu Mitarbeitern, was ein "Abschalten" von der Arbeit erschwert.
Die Beziehung zum Trainer wird als eine zentrale Vertrauensperson beschrieben, die über die rein fachliche Instruktion hinausgeht und für Motivation sowie den notwendigen sozialen Ausgleich sorgt.
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