Bachelorarbeit, 2015
20 Seiten, Note: 1
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Diese Arbeit untersucht, ob und inwiefern Hans Magnus Enzensbergers Konzept des emanzipatorischen Mediengebrauchs auf der Social-Media-Plattform YouTube umgesetzt werden kann. Die Arbeit stellt die Frage, ob die von Enzensberger im späten 20. Jahrhundert postulierte Möglichkeit, elektronische Medien zu emanzipieren, im Kontext des 21. Jahrhunderts und der digitalen Ökonomie noch relevant ist.
Die Einleitung führt in die Thematik des emanzipatorischen Mediengebrauchs ein und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor. Kapitel 2 analysiert verschiedene Theorien, die für das Verständnis des emanzipatorischen Mediengebrauchs relevant sind, darunter Enzensbergers Medientheorie, de Certeaus Handlungstheorie sowie die Konzepte der Participatory Culture und Convergence Media.
Kapitel 3 befasst sich mit der Architektur der Medien, wobei die Besonderheiten der digitalen Medienlandschaft im Vergleich zu traditionellen Medienformen hervorgehoben werden. Kapitel 4 analysiert die Umsetzung des emanzipatorischen Mediengebrauchs auf YouTube, wobei die Aspekte zentralisiertes Programm, Feedback und Interaktion sowie Spezialistentum und Kollektivismus näher beleuchtet werden.
Emanzipatorischer Mediengebrauch, YouTube, Social Media, Participatory Culture, Convergence Media, Enzensberger, de Certeau, Digitale Ökonomie, Machtverhältnisse, Ökonomische Interessen.
Es beschreibt die Idee, dass Mediennutzer nicht nur passive Empfänger sind, sondern durch Interaktion, Feedback und eigene Produktion zu aktiven Gestaltern der Medienlandschaft werden.
Die Arbeit untersucht, ob YouTube durch User-Generated Content eine Umsetzung von Enzensbergers Theorie darstellt oder ob ökonomische Interessen und Algorithmen die Emanzipation einschränken.
Die Arbeit beleuchtet "opaque Algorithmen" als Kontrollinstrumente, die den emanzipatorischen Spielraum der Nutzer beeinflussen können.
Es bezeichnet eine Kultur, in der die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten verschwimmen und die aktive Teilhabe der Nutzer im Vordergrund steht.
Die Arbeit analysiert kritisch, ob YouTube gesellschaftliche Kontrolle ermöglicht oder ob die Kontrolle weiterhin bei den Eigentümern der Plattform und deren wirtschaftlichen Interessen liegt.
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