Examensarbeit, 2005
34 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Persönliche Motivation
1.2 Stellenwert des Baseballspiels in der Gesellschaft
1.3 Ausgangssituation an der Konrad-Adenauer-Schule Langenberg
2. Ziel der Arbeit
2.1 Struktur der Arbeit
2.2 Legitimation
2.3 Lehrerqualifikationen
3. Baseball in der Schule
3.1 Idee und Ziel des Baseballspiels
3.1.1 Das Spielfeld
3.1.2 Die Spielpositionen
3.1.3 Die Ausrüstung
3.2 Umsetzbarkeit des Baseballspiels in der Schule
3.3 Entwicklung eines Spielkonzept Baseball für die Schule
3.3.1 Die Grundtechniken Werfen & Fangen
3.3.2 Die Grundtechnik Schlagen
3.3.3 Die Regelentwicklung vom Brennball zum Baseball
4. Vermittlung des Spielkonzepts in der Schule
4.1 Organisation der Fachkonferenz Sport
4.2 Durchführung der Fachkonferenz Sport
4.2.1 Theoretische Einführung
4.2.2 Praktische Erprobung des Spielkonzepts Baseball
4.2.3 Reflexion mit den Fachkollegen
4.3 Auswertung des Schülerfragebogens
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das primäre Ziel, ein praktikables Spielkonzept zur Integration von Baseball in den Schulsportbereich "Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele" zu entwickeln, um das Interesse der Schüler zu wecken und Kollegen bei der Einführung dieser Sportart zu unterstützen. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage adressiert, wie die komplexe Sportart Baseball für den Sportunterricht an der Konrad-Adenauer-Schule Langenberg didaktisch reduziert und methodisch vermittelt werden kann.
3.1 Idee und Ziel des Baseballspiels
Die Idee des Baseballspiels ist eigentlich recht einfach. Baseball ist ein Schlagballspiel, das von zwei Mannschaften mit je neun Spielern gespielt wird. Die Teams wechseln sich dabei in jedem Inning (Spieldurchgang) einmal in Angriff und Verteidigung ab. Ein Spiel geht über neun Innings. Steht es nach neun Innings unentschieden, wird das Spiel so lange verlängert, bis ein Sieger feststeht. Punkte können durch Runs erzielt werden. Dieses ist der Fall, wenn ein Angreifer alle Bases (Male) berührt hat und wieder an die Homeplate gelangt, ohne vorher ausgemacht zu werden.
Die Angriffsmannschaft darf so lange schlagen, bis drei Angreifer von der Verteidigung ausgemacht worden sind. Erst dann wechselt das Angriffsrecht. Ich möchte hier die vier wichtigsten Möglichkeiten vorstellen, wie man einen Angreifer ausmachen kann.
Strikeout. Aufgebaut ist das Spiel um das Duell zwischen dem Pitcher (Werfer) und dem Batter (Schlagmann). Der Pitcher versucht dabei den Ball so in die Strikezone zu werfen, dass er vom Batter nicht getroffen wird. Gelingt das, bekommt der Batter einen Strike. Es ist dabei ganz egal, wie der Ball durch die Strikezone fliegt. Die Pitcher haben im Laufe der Zeit viele Wurftechniken entwickelt, z. B. den Fastball, Curveball oder Bogenball, um den Batter zu verunsichern und das Schlagen zu erschweren. Verfehlt der Wurf die Strikezone, landet er in der Ballzone und der Wurf ist ungültig. Der Pitcher bekommt für den Fehlwurf einen Ball angeschrieben. Schwingt der Batter dennoch nach dem Ball und er verfehlt ihn, bekommt er trotzdem einen Strike. Trifft der Batter den Baseball und er landet im Foul Territory, gibt ebenfalls einen Strike. Bei drei Strikes ist das ein Strikeout und der Batter scheidet so lange aus dem Spiel aus, bis er wieder mit Schlagen an der Reihe ist. Bei vier Balls darf er hingegen ungehindert zur ersten Base vorrücken und alle auf den Bases postierten Angreifer auch.
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Vorurteile gegenüber Baseball und erläutert die persönliche Motivation des Autors sowie die Ausgangslage an der Konrad-Adenauer-Schule.
2. Ziel der Arbeit: Das Kapitel definiert die beiden Hauptziele, die Entwicklung eines Spielkonzepts für den Schulsport sowie die Vermittlung und Vorstellung desselben gegenüber dem Kollegium.
3. Baseball in der Schule: Hier erfolgt eine theoretische Einführung in die Spielidee, Regeln und Ausrüstung sowie eine Analyse zur Umsetzbarkeit und methodischen Konzeptentwicklung für verschiedene Jahrgangsstufen.
4. Vermittlung des Spielkonzepts in der Schule: Dieses Kapitel beschreibt die Organisation und Durchführung einer sportpraktischen Fachkonferenz sowie die anschließende Evaluation durch Lehrer und Schüler.
5. Fazit: Der Autor resümiert den erfolgreichen Abschluss seiner beiden Hauptziele und bewertet die Akzeptanz und Umsetzbarkeit des Konzepts auf Basis der gesammelten Erfahrungen.
Baseball, Sportunterricht, Spielkonzept, Regelentwicklung, Schulsport, Didaktik, Werfen, Fangen, Schlagen, Brennball, Softball, Fachkonferenz, Lehrerqualifikation, Schülerbeteiligung, Spielfreude.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration der Sportart Baseball in den Sportunterricht an der Konrad-Adenauer-Schule Langenberg.
Die Arbeit umfasst die didaktische Reduktion von Baseball, die Entwicklung eines Spielkonzepts für verschiedene Jahrgangsstufen sowie die praxisnahe Fortbildung von Lehrkräften.
Ziel ist es, ein schulpraktisch umsetzbares Spielkonzept zu erstellen, das den Schülern den Zugang zum Baseball ermöglicht und gleichzeitig die Lehrkräfte zur Anwendung dieser Sportart befähigt.
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus theoretischer Fundierung, der Erstellung eines Stufenmodells der Spielentwicklung und einer empirischen Erprobung durch eine praxisorientierte Fachkonferenz mit anschließender Fragebogenauswertung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Spielregeln, die Analyse der schulischen Rahmenbedingungen, die methodische Aufarbeitung der Wurf-, Fang- und Schlagtechniken sowie die Planung und Reflexion der Fachkonferenz.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Baseball, Sportunterricht, Spielkonzept, Regelentwicklung, Schulsport und Lehrerqualifikationen gekennzeichnet.
Der Autor führt fehlende Ausrüstung, Sicherheitsrisiken durch harte Bälle und die Komplexität des Regelwerks als Hauptgründe für eine notwendige didaktische Reduktion an.
Brennball dient als motivierendes Einstiegsspiel, auf dessen Grundstruktur das spätere Baseballspiel systematisch durch stufenweise Regeländerungen aufgebaut wird.
Die Kollegen beurteilten das Spielkonzept positiv, insbesondere aufgrund der hohen Schülermotivation und der kostengünstigen Umsetzung durch die Reduktion auf einfache Materialien.
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