Fachbuch, 2020
126 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Zielsetzung
2 Theoretische Grundlagen zur Generation Y
2.1 Historischer Hintergrund der Generation Y
2.2 Charakterisierung der Generation Y
3 Theoretische Grundlagen zur Generation Z
3.1 Historischer Hintergrund der Generation Z
3.2 Charakterisierung der Generation Z
4 Theoretische Grundlagen des Employer Brandings
4.1 Definition des Begriffs Employer Branding
4.2 Ziele des Employer Branding
4.3 Nutzen des Employer Branding
4.4 Funktionen des Employer Branding
4.5 Definition des Begriffs ‚Erfolgsfaktoren‘ und Indikatoren des Erfolgs
5 Zwischenfazit
5.1 Unterschiede der Generationen Y und Z
5.2 Gemeinsamkeiten der Generationen Y und Z
6 Maßnahmen des Employer Brandings
6.1 Unternehmensinterne Maßnahmen
6.2 Unternehmensexterne Maßnahmen
6.3 Die Candidate Journey
7 Erfolgsfaktoren des Employer Brandings
7.1 Erfolgsfaktoren des differenzierten Employer Brandings der Generationen Y und Z
7.2 Gemeinsame Erfolgsfaktoren des Employer Brandings für die Generationen Y und Z
7.3 Erfolgsfaktoren des Employer Brandings im Rahmen der Candidate Journey
8 Fazit, Ausblick, Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Unternehmen sich erfolgreich am Arbeitsmarkt positionieren können, um die Generationen Y und Z als Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an sich zu binden. Im Zentrum steht die Analyse der spezifischen Werte, Motivationsfaktoren und Anforderungen dieser Generationen an potenzielle Arbeitgeber, um daraus maßgeschneiderte Strategien für ein effektives Employer Branding abzuleiten.
2.1 Historischer Hintergrund der Generation Y
Nach der Beschreibung von Hurrelmann beeinflussen das Umfeld und Ereignisse die Generation v.a. im jugendlichen Alter, weshalb die Ereignisse und Umstände dieser Zeit beschrieben werden.18 Die Werte der Generation Y finden ihren Ursprung in Ereignissen, die die Generation Y erlebt hat und Erfahrungen, die diese Generation während ihrer Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter gesammelt hat. Diese sollen nun aufgezeigt werden, um im nachfolgenden Unterkapitel die Merkmale der Generation besser nachvollziehen zu können. Die Ereignisse liegen zwischen den Jahren 1991 und 2010, da dies die Phase der Mitglieder der Generation Y darstellt, in der sie am stärksten geprägt wurde.19
Eine ausschlaggebende Erfahrung ist „(…) die Entwicklung des Internets und der digitalen Medien (…)“20, womit neue „(…) Informations- und Kommunikationstechnologien (…)“21 geschaffen wurden. Pfeil beschreibt, dass die Wichtigkeit der Medien und des Internets weiter zunimmt und immer mehr Personen auf mobile Geräte (Laptops und Smartphones) umsteigen, wodurch der Umgang mit Medien verändert wird.22 Busold führt dies weiter, indem er darauf verweist, dass es sich um ein Zeitalter der Digitalisierung, in dem Informationen überall von jedem und zu jedem Zeitpunkt in Echtzeit abgerufen und Meinungen öffentlich verbreitet werden können, handelt.23 Eine ständige Erreichbarkeit und der dauerhafte Zugriff auf Informationen ist für Mitglieder der Generation Y Alltag.24
1 Einleitung: Stellt die Problematik des Fachkräftemangels dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie den Fokus auf die Generationen Y und Z.
2 Theoretische Grundlagen zur Generation Y: Analysiert den historischen Hintergrund, die Merkmale, Werte und Motivationsfaktoren der Generation Y.
3 Theoretische Grundlagen zur Generation Z: Behandelt die spezifische Prägung, die Charakteristika und die Erwartungen der Generation Z an potenzielle Arbeitgeber.
4 Theoretische Grundlagen des Employer Brandings: Definiert den Begriff Employer Branding, erläutert dessen Ziele, Nutzen und Funktionen sowie die Bedeutung von Erfolgsfaktoren.
5 Zwischenfazit: Stellt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Generationen Y und Z gegenüber, um eine Grundlage für die weitere Analyse zu schaffen.
6 Maßnahmen des Employer Brandings: Beschreibt konkrete unternehmensinterne und -externe Maßnahmen sowie die Bedeutung der Candidate Journey.
7 Erfolgsfaktoren des Employer Brandings: Arbeitet die spezifischen und gemeinsamen Erfolgsfaktoren heraus, um Employer Branding effektiv auf die Generationen Y und Z auszurichten.
8 Fazit, Ausblick, Schlussbetrachtung: Fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Employer Brandings im Hinblick auf den demografischen Wandel.
Employer Branding, Generation Y, Generation Z, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Mitarbeiterbindung, Candidate Journey, Work-Life-Blending, Work-Life-Separation, Personalgewinnung, Führung, Unternehmenskultur, Digital Natives, Erfolgsfaktoren, Personalmarketing
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch gezieltes Employer Branding in Zeiten des Fachkräftemangels für die Generationen Y und Z attraktiv werden und als Arbeitgeber erfolgreich bleiben können.
Die Themenfelder umfassen die generationsspezifischen Wertvorstellungen von Gen Y und Z, die theoretischen Konzepte des Employer Brandings sowie konkrete Umsetzungsmaßnahmen und Erfolgsfaktoren für die Personalgewinnung und -bindung.
Das primäre Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse dieser beiden jungen Generationen zu vermitteln und Arbeitgebern Strategien an die Hand zu geben, um diese gezielt anzusprechen und langfristig zu binden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, Fachartikel und theoretischer Konzepte zum Thema Employer Branding sowie der Generationenforschung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu den Generationen, eine umfassende Erläuterung des Employer Branding-Konzepts sowie eine detaillierte Analyse von Maßnahmen und Erfolgsfaktoren, inklusive der Candidate Journey.
Wichtige Begriffe sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Generation Y, Generation Z, Mitarbeiterbindung, Candidate Journey, Work-Life-Blending und Fachkräftemangel.
Während die Generation Y eher nach "Work-Life-Blending", Selbstverwirklichung und flexiblem Arbeiten sucht, bevorzugt die Generation Z klare Strukturen, eine strikte "Work-Life-Separation" und Sicherheit durch feste Rahmenbedingungen.
Sie bildet den gesamten Prozess von der ersten Wahrnehmung des Unternehmens durch den Bewerber bis zum Eintritt ab. Eine positive Gestaltung jedes Kontaktpunktes (Touchpoint) ist entscheidend, um den Bewerber für das Unternehmen zu gewinnen.
Beide Generationen lehnen autoritäre Strukturen ab. Sie suchen den Austausch auf Augenhöhe, Transparenz bei Entscheidungen und Vorgesetzte, die eher als Mentoren oder Coaches agieren, anstatt als bloße Vorgesetzte.
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