Bachelorarbeit, 2018
107 Seiten, Note: 1,3
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Diese Arbeit befasst sich mit der französischen Schuldrechtsreform, die durch die ordonnance n° 2016-131 vom 10. Februar 2016 in Kraft trat. Ziel ist es, die wesentlichen Änderungen des französischen Schuldrechts im Vergleich zum deutschen Recht darzustellen und zu analysieren.
Die Einleitung stellt die französische Schuldrechtsreform vor und skizziert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel B widmet sich den europäischen Tendenzen im Schuldrecht und erläutert wichtige Rechtsakte wie UNIDROIT Principles, PECL, CEDC und GEKR. In Kapitel C werden die Grundlagen des französischen Rechts behandelt, einschließlich der Entstehung des Code Civil und der zentralen Prinzipien des französischen Schuldrechts. Kapitel D analysiert die französische Schuldrechtsreform, beginnend mit ihrer historischen Entwicklung und den Zielen der Reform. Anschließend werden die wichtigsten Änderungen im Detail betrachtet und mit dem deutschen Recht verglichen. Abschließend werden die Auswirkungen der Reform auf die Vertragsgestaltung und die Rechtsprechung diskutiert.
Französisches Schuldrecht, Schuldrechtsreform, ordonnance n° 2016-131, Code Civil, Europäische Tendenzen, UNIDROIT Principles, PECL, CEDC, GEKR, Vertragsgestaltung, Rechtsvergleichung, Deutsches Recht.
Der Code Civil von 1804 war über 200 Jahre alt. Technologischer Fortschritt und die Notwendigkeit der Anpassung an europäische Wirtschaftsstandards machten eine Modernisierung zwingend notwendig.
Hauptziele waren die Erhöhung der Rechtssicherheit, eine verständlichere Sprache, die Kodifizierung ständiger Rechtsprechung und die Steigerung der Attraktivität des französischen Rechts.
Ja, mit der Reform wurde der Begriff der „cause“ (Grund des Vertrages) aus dem Gesetz gestrichen, was eine Annäherung an andere europäische Rechtsordnungen darstellt.
Es zeigt sich ein Trend zur Kodifizierung von vorvertraglichen Schuldverhältnissen (Culpa in contrahendo) und eine stärkere Berücksichtigung von Treu und Glauben (bonne foi).
Die Reform führte Mechanismen ein, die es ermöglichen, Verträge bei unvorhersehbaren Veränderungen der Umstände anzupassen, ähnlich dem deutschen § 313 BGB.
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