Masterarbeit, 2019
115 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Gegenstand der Arbeit
2.1 Relevanz des Themas
2.2 Fragestellung
2.3 Ausgangslage
2.3.1 Die Klinik
2.3.2 Der Pflegedienst
3 Stand der Forschung
4 Theoretischer Rahmen
4.1 Internationale Entwicklungen
4.2 Entwicklungen in Deutschland
4.2.1 Akademisierung des Pflegeberufes
4.2.2 Einsatz von akademisch ausgebildeten Pflegefachpersonen in Deutschland
4.3 Besonderheiten der Pflege in der Psychiatrie
4.3.1 Pflege in der Psychiatrie
4.3.2 Akademisch ausgebildete Pflegekräfte in der Psychiatrie
4.3.3 Pflegeforschung in der Psychiatrie
4.4 PEPPA-Framework
5 Methodik
5.1 Instrument zur Erfassung von Pflegesystemen
5.2 Workshop mit Fokusgruppen
6 Durchführung
6.1 Instrument zur Erfassung von Pflegesystemen
6.2 Workshop mit pflegerischen Leitungen und Pflegenden
7 Ergebnisse
7.1 Ergebnisse aus der Befragung mittels IzEP©
7.2 Ergebnisse aus den Workshops
7.3 Schwerpunkte der neuen Berufsrolle
7.4 Konzept
7.4.1 Zusammenfassung des Vorhabens
7.4.2 Ausgangslage
7.4.3 Ziele
7.4.4 Umsetzungsstrategie
8 Diskussion und Empfehlungen
9 Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts zur Implementierung von fachführenden Pflegeexperten in der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg. Dabei steht die Definition von Tätigkeitsfeldern für akademisch qualifizierte Pflegekräfte im Fokus, um den steigenden Anforderungen in der psychiatrischen Versorgung gerecht zu werden und die Pflegequalität nachhaltig durch Evidenzbasierung zu steigern.
Die Vorgehensweise der Autorin für die Erstellung des Konzeptes orientiert sich am PEPPA-Framework (siehe Kapitel 4.4) von Bryant-Lukosius und DiCenso.
Es handelt sich dabei um ein anerkanntes Modell zur Einführung einer neuer Berufsrolle im Sinne einer erweiterten Pflegepraxis (Bryant-Lukosius und DiCenso 2004).
Im ersten und theoretischen Teil der Arbeit werden zunächst der Gegenstand der Arbeit und die Fragestellung, sowie die Ausgangslage erläutert. Es folgt ein kurzer Blick auf die aktuelle Forschungslage in Bezug auf den Einsatz von akademisch qualifizierten Pflegekräften. Anschließend werden die internationalen Entwicklungen im Bereich der erweiterten Pflegepraxis dargestellt. Als konkretes „Best Practice Modell“ dient die Rolle von Pflegeexperten*innen in der Schweiz, bevor die Entwicklungen in Deutschland zur Akademisierung und den Einsatz akademischer Pflegefachpersonen sowie die Besonderheiten der psychiatrischen Pflege betrachtet werden. Der theoretische Teil schließt mit der Vorstellung des PEPPA–Frameworks, welcher als Handlungsleitfaden für die Implementierung einer neuen Berufsrolle und damit auch für diese Arbeit dient.
Im zweiten und empirischen Teil der Arbeit erfolgt zunächst die Vorstellung der verwendeten Instrumente. Anschließend wird die Durchführung der Erhebungen genauer beschrieben, bevor die Ergebnisse und die damit verbundenen Schlussfolgerungen für ein Konzept zur Implementierung akademischer Pflegekräfte vorgestellt werden.
Als Ergebnis der Arbeit ist das aufgestellte Grobkonzept zur Implementierung von fachführenden Pflegeexperten*innen zu betrachten. Es folgen die kritische Auseinandersetzung mit den angewandten Methoden und weiterführende Empfehlungen für die Pflegepraxis. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel sowie die zunehmende Komplexität der Gesundheitsversorgung und leitet daraus die Notwendigkeit für akademisch qualifizierte Pflegekräfte in der Psychiatrie ab.
2 Gegenstand der Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Themas, stellt die Forschungsfrage sowie die Ausgangslage in der Klinik und dem Pflegedienst der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg dar.
3 Stand der Forschung: Hier wird der aktuelle Forschungsstand zum Einsatz von Pflegeexperten in Deutschland sowie die internationale Studienlage im Hinblick auf Patienten-Outcomes kritisch betrachtet.
4 Theoretischer Rahmen: Das Kapitel bietet Einblicke in internationale und deutsche Entwicklungen der Akademisierung, die Besonderheiten der psychiatrischen Pflege sowie das für die Arbeit leitende PEPPA-Framework.
5 Methodik: Die methodische Vorgehensweise wird beschrieben, insbesondere die Anwendung des IzEP© zur Ist-Analyse sowie die Durchführung von Workshops mit Fokusgruppen zur Bedarfsanalyse.
6 Durchführung: Dieser Abschnitt dokumentiert die konkrete Umsetzung der Erhebungsinstrumente und die Vorbereitung sowie Durchführung der Workshops mit pflegerischen Leitungen und Pflegenden.
7 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Befragung und der Workshops werden präsentiert, gefolgt von der Herleitung von Schwerpunkten für die neue Berufsrolle und dem daraus entwickelten Grobkonzept.
8 Diskussion und Empfehlungen: Hier erfolgt eine kritische Reflexion der angewandten Methoden sowie die Formulierung weiterführender Empfehlungen für die zukünftige Pflegepraxis in der Einrichtung.
9 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Zielsetzung, Vorgehensweise und die zentralen Erkenntnisse der Masterarbeit.
Psychiatrische Pflege, Akademisierung, Pflegeexperten, PEPPA-Framework, Pflegepraxis, Versorgungsqualität, Pflegemanagement, Rollenentwicklung, Evidenzbasierte Pflege, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Fachführung, Personalentwicklung, Evangelische Lukas-Stiftung Altenburg, IzEP©, Advanced Nursing Practice.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Implementierung einer neuen Berufsrolle für akademisch qualifizierte Pflegekräfte in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg.
Die zentralen Themen umfassen die Akademisierung des Pflegeberufs, die Bedeutung der psychiatrischen Pflege, das Management von Pflegeorganisationen sowie die Etablierung einer erweiterten Pflegepraxis (Advanced Nursing Practice).
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer Ist-Analyse der Pflegeorganisation und der Erfassung von Bedarfen der Mitarbeitenden ein Grobkonzept zu entwickeln, das Tätigkeitsfelder für akademisch qualifizierte Pflegepersonen definiert.
Die Autorin orientiert sich methodisch am PEPPA-Framework von Bryant-Lukosius und DiCenso. Ergänzend wird das "Instrument zur Erfassung von Pflegesystemen" (IzEP©) zur Ist-Analyse sowie ein Workshop-Verfahren zur Bedarfsermittlung genutzt.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen beleuchtet, die aktuelle Situation des Pflegedienstes analysiert, die durchgeführten Workshops dokumentiert und daraus ein konkretes Grobkonzept für die Einführung von fachführenden Pflegeexperten abgeleitet.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie psychiatrische Pflege, akademische Qualifizierung, Rollenentwicklung, Pflegemanagement, Versorgungsqualität und PEPPA-Framework.
Da die Autorin eine konkrete Reorganisation des Pflegedienstes in dieser spezifischen Einrichtung zum Ziel hatte, dient die Klinik als Praxisbeispiel, um die theoretischen Konzepte der Akademisierung in ein betriebsspezifisches Grobkonzept zu überführen.
Es dient als strukturierter Handlungsleitfaden zur Einführung einer neuen Berufsrolle. Die Autorin hat die ersten fünf Schritte dieses Frameworks angewandt, um ein systematisches Vorgehen sicherzustellen.
Sie sollen in einer dualen Führungsstruktur neben den pflegerischen Leitungen fungieren, die fachliche Entwicklung des Teams steuern, Forschungserkenntnisse in die Praxis transferieren und bei schwierigen Pflegesituationen unterstützen.
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