Fachbuch, 2020
117 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage – Thesis
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Digitalisierung - Definition und Historie
2.2 Digitalisierung im Gesundheitswesen
2.3 Digitalisierung im Gesundheitswesen – Chancen und Erwartungen
2.4 Literatur-Auswertung
3 Methodik
3.1 Patienten / Versicherten Online-Umfrage zur Digitalisierung im Gesundheitswesen
3.2 Studiendesign und Teilnehmer
4 Ergebnisse
4.1 Ergebnisse - Häufigkeitsdaten
4.2 Ergebnisse – Korrelationen
5 Diskussion
5.1 Bereitschaft
5.2 Digitalkompetenz
5.3 Aufklärung
5.4 Technology-Acceptance-Model nach Davis (1989)
5.5 Datenschutz
6 Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht den aktuellen Status quo der Akzeptanz der Digitalisierung im Gesundheitswesen unter der Bevölkerung in Deutschland. Ziel ist es, auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse eine optimale Patientenbroschüre zu entwickeln, um das Interesse am digitalen Gesundheitswesen zu fördern und Patienten zum aktiven Mitmachen anzuregen.
2.2 Digitalisierung im Gesundheitswesen
Digitalisierung, nicht nur im Gesundheitswesen, gehört ohne Zweifel zu den größten Umbrüchen in der Geschichte. Dieser Wandel eröffnet eine neue Dimension von Vorteilen für sämtliche Akteure des Gesundheitssystems, vor allem aber für Patienten. Was Digitalisierung für das Gesundheitswesen bedeutet, darüber herrscht allerdings keinesfalls Einigkeit. Nicht jeder wird den vorherigen Zeilen zustimmen, dass die Digitalisierung als eine grundlegende Entwicklung anzusehen ist, die einen signifikanten Einschnitt für das Gesundheitswesen bedeutet. Durch zunehmende Digitalisierung werden Prozesse im Gesundheitswesen stark verändert, manchmal aber auch nur zum Teil neu gestaltet. Schon heute stehen den Ärzten z.B. zuverlässige Informationen über Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten in einer extrem gut gefüllten Datenbank zur Verfügung, auf die jeder Arzt und Apotheker zugreifen kann.
Oft wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen direkt mit dem Begriff „eHealth“ übersetzt. Doch Digitalisierung im Gesundheitswesen, oder auch „Digital Health“ bedeutet eigentlich mehr (Abbildung 1). Unter eHealth ist „lediglich“ der gesundheitsbezogene Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu verstehen, wie in Abbildung 2 nach Leppert und Greiner veranschaulicht. Die verschiedenen Digital Health Anwendungen sind Basis für Big Data, da diese durch die Nutzung des Tech- und Trend Health erhoben werden. Unter Big Data lässt sich die Gewinnung von neuen Erkenntnissen und Zusammenhängen aus großen unstrukturierten Daten beschreiben. Um diese Daten zu verarbeiten, kommt die Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel. Die Aufgabe der Künstlichen Intelligenz ist es also, Information, Erkenntnisse und Zusammenhänge aus Big Data destillieren zu können. Ergebnisse aus Big Data Analysen dienen wiederum als Basis für die sinnvolle Nutzung von Digital Health. Diese Elemente stehen also in enger gegenseitiger Abhängigkeit zueinander.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Digitalisierung in Deutschland, identifiziert den bestehenden Aufklärungsbedarf und definiert das Ziel der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die Definitionen von Digitalisierung, eHealth und Telemedizin sowie das Technology-Acceptance-Model nach Davis (1989) und untersucht Stakeholder-Gruppen.
3 Methodik: Beschreibt das explorative Forschungsdesign und die Durchführung der Online-Umfrage zur Erfassung der Einstellung der Bevölkerung.
4 Ergebnisse: Präsentiert die Häufigkeitsdaten der Umfrage sowie die signifikanten Korrelationen zwischen Nutzungsbereitschaft und verschiedenen Einflussfaktoren.
5 Diskussion: Analysiert die Ergebnisse kritisch im Hinblick auf Bereitschaft, Digitalkompetenz, Aufklärung, das Akzeptanzmodell und Datenschutzaspekte.
6 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer neutralen Aufklärungsstrategie für Patienten.
Digitalisierung, Gesundheitswesen, Akzeptanz, E-Health, Patienten, Aufklärung, Digitalkompetenz, Technology-Acceptance-Model, ePatientenakte, Telemedizin, Datenschutz, Online-Umfrage, Gesundheits-Apps, Prävention, Krankenhausinformationssystem
Die Arbeit untersucht die aktuelle Akzeptanz und den Wissensstand der Bevölkerung bezüglich der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen, um daraus Handlungsansätze für eine bessere Patientenaufklärung abzuleiten.
Die Themen umfassen die Akzeptanz digitaler Technologien wie ePatientenakten, Videosprechstunden und Apps, die Bedeutung der digitalen Kompetenz sowie die Rolle des Datenschutzes.
Das primäre Ziel ist die Analyse des Status quo der Akzeptanz, um eine optimale, zielgruppengerechte Informationsstrategie (Patientenbroschüre) zu entwerfen.
Es wurde ein exploratives Forschungsdesign gewählt, das eine Literaturanalyse mit einer quantitativen Online-Umfrage unter 151 Teilnehmern kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der Ergebnisse (Häufigkeiten und Korrelationen) sowie eine tiefgehende Diskussion.
Die wichtigsten Begriffe sind Digitalisierung, Akzeptanz, Patienten, Aufklärung, Digitalkompetenz, ePatientenakte und Technology-Acceptance-Model.
Das Modell dient als theoretischer Rahmen, um zu erklären, dass Akzeptanz maßgeblich vom wahrgenommenen Nutzen und der einfachen Bedienbarkeit der Technologien abhängt.
Die Umfrage zeigt, dass für 52 % der Teilnehmer Datenschutzbedenken ein Grund sind, auf digitale Gesundheitsangebote zu verzichten, was eine erhebliche Hürde für die digitale Transformation darstellt.
Die Arbeit stellt fest, dass viele niedergelassene Ärzte der Digitalisierung skeptisch gegenüberstehen, was eine Verzögerung des Vorhabens verursacht und eine gezielte Aufklärungsarbeit auch bei dieser Berufsgruppe erforderlich macht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

